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Mo, 13:23 Uhr
03.05.2004

nnz-Betrachtung: Gelungen

Nordhausen (nnz). Wann kommen in Nordhausen schon mal 20.000 Menschen auf einem Platz zusammen? Die Antwort ist nicht schwer: Wenn es um den Roland oder wenn es um die Straßenbahn geht...


Das Roll-Out, wie man in Nordhausen seit 1999 so schön neu-deutsch sagt, war auch in diesem Jahr gelungen. Nach der ersten Auflage vor fünf Jahren zur Inbetriebnahme der ersten Combino-Straßenbahn, war die zweite genauso erfolgreich. Die Nordhäuser sind an sich schon ein komisches Völkchen. Von „Ausländern“ werden sie gern als stur beschrieben, sie lassen sich nicht so schnell locken...

Doch all das scheint nicht zu stimmen, wenn es um die Straßenbahn geht. Mit der „Elektrischen“ identifizieren sie die Rolandstädter. Das scheint für sie das Besondere zu sein. Na klar, sagte ein Ur-Nordhäuser am Samstag: In Mühlhausen, Sondershausen, in Heiligenstadt oder Artern, da gibt es so was nicht. Und nun, der Gleisschluß vor zwei Jahren schaffte die Voraussetzung, wurde quasi ein Traum der Straßenbahn-Pioniere in Nordhausen Realität. Von der Innenstadt bis nach Ilfeld ohne Umsteigen.

Doch wie bei allen Träumen, so bedarf es auch beim „Roll-Out-Dream“ einer großen Menge Enthusiasmus, Mut und vor allem Geld. Die Harzer Schmalspurbahnen und die Nordhäuser Stadtwerke hatten den Mut, den Enthusiasmus und das Stehvermögen, das Land Thüringen hatte das nötige Geld beigesteuert. Und so konnte der Unternehmensgigant Siemens gemeinsam mit dem hiesigen Institut IMG das realisieren, was nun als Combino Duo, als Arree-Expreß und als Ilfelder Quirl unterwegs ist.

Und schließlich sorgte die Agentur Manthey Event wieder für das gelungene „Drum-Herum“ auf dem Bahnhofsplätzen in Nordhausen, Niedersachswerfen und Ilfeld. Auch wenn die Nordhäuser ein stures Völkchen sind, als die Moderatoren auf der großen Bühne in Nordhausen die Namen von HSB und Stadtwerke nannten, da klatschten und johlten die fast 20.000 genau so wie bei der Ankündigung des Pop-Sternchens.

Ja, ja: Die Nordhäuser und ihre Straßenbahn. Bleibt nur die Frage: Was lassen sich die Akteure in fünf Jahren einfallen?

PS: Als kleines Dankeschön und quasi als Erinnerung an jene Tage hat die nnz eine kleine Bildergalerie aufgelegt.
Autor: nnz

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