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Fr, 06:19 Uhr
09.08.2013

Mehr Lebensqualität "essen"

Zur aktuellen Diskussion um mehr vegetarische und vegane Gerichte in öffentlichen Kantinen meldet sich jetzt auch Direktkandidat für den kommenden deutschen Bundestag von Bündnis 90/Die Grünen, Norbert Sondermann, zu Wort...


Die Wahrheit um den bündnisgrünen Vorschlag für mehr vegetarische und vegane Gerichte in Kantinen ist weit weniger dramatisch als bisher dargestellt, findet Norbert Sondermann. Im Wahlprogramm heißt es: „Öffentliche Kantinen sollen Vorreiterfunktionen übernehmen. Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein „Veggie Day“ sollen zum Standard werden.“ Von einem flächendeckenden Gesetz, gar einem Verbot von Fleisch, ist keine Rede.

„Richtig ist allerdings, dass der hohe Fleischkonsum in unserer Wohlstandsgesellschaft die Landwirtschaft zum einseitigen Anbau von Getreide zwingt. So werden auf der Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Europäischen Union Futtermittel angebaut. Dazu kommen noch 35 Millionen Hektar Soja- und Maisflächen in Südamerika für unsere Futtertröge. Weitere Folgen sind ein sehr hoher Trinkwasserverbrauch und die Massentierhaltung, z.B. von Hühnern und Schweinen“, stellt Sondermann fest.

„Persönlich esse ich auch gern mal mit Appetit ein Stück Feldgieker oder Stracke aus der Hausschlachtung“, bekennt der Grüne Kandidat. „Da ich aber überwiegend im Büro arbeite, bevorzuge ich im Alltag leichtere Kost. Ich gehe lieber mal zum Salat-Buffet, ergänzt durch ein Angebot an Ölen, Essig und Gewürzen. Kein Fleisch zu essen empfinde ich ehrlich gesagt nicht als Verzicht sondern sehe es als Anregung, die eigene Ernährung gesund, abwechslungsreich und kreativ zu gestalten“.

Kantinen und Großküchen haben seiner Ansicht nach eine Vorbildfunktion und könnten mit schmackhaften Gerichten zeigen, dass es auch mal ohne Fleisch geht. „Dazu kann ein vegetarischer Tag einen wichtigen Impuls setzen. Damit würde man zudem dem Wunsch vieler Menschen nach einer gesünderen Ernährung entgegenkommen“, meint Sondermann. Ohnehin ist das Thema nicht neu, findet der bündnisgrüne Direktkandidat. „Ich erinnere nur an die gesellschaftliche Akzeptanz für einen fleischfreien Freitag besonders im Eichsfeld, die offenbar erst nach der Wende verloren gegangen ist“, schließt Sondermann.
Autor: red

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Kommentare
altmeister
09.08.2013, 07:38 Uhr
Prohibition
So, da steuern wir also mit den Grünen ganz heimlich in die Fleischprohibition.
Gibt es nichts Sinnvolleres, für das die Grünen sich einsetzen könnten? Schon mal das Licht in der Nacht verbieten, damit ich nicht sehe, was ich auf dem Teller hab?

Wieviel Eingriff in meine persönlichen Entscheidungen und mein Leben soll ich mir von diesem abgehobenen Klientel denn noch gefallen lassen?

Wenn dann Nachts keine Straßenlampe mehr an ist, wir langsam zu Wiederkäuern mutieren, dann könnte noch das Auto Fahrverbot, das zu Hause Heizverbot und noch so manches Schmankerl kommen, das stört ja nicht, weil inzwischen die Drogen legalisiert sind und wir alle über den Wolken sind. Die Grünen werden es schon richten!
Retupmoc
09.08.2013, 09:13 Uhr
Langsam wird es lächerlich
Sie wollen sich also von den Grünen das Fleischessen nicht verbieten lassen @ Altmeister? Richtig so, denn das steht ja so auch nicht im Programm. Allerdings wäre ein fleischfreier Tag gut für die Umwelt ( denken Sie nur mal an den CO2-Ausstoß der ganzen Rindviecher ). Nur warum Sie deswegen auf die Palme gehen... heute ist doch durch die jetzige Regierung auch schon alles verboten...

Ich darf nicht mit 100 durch die Stadt fahren. Ich darf nicht in den Wald gehen und mir mein Wild zum Essen selber schießen. Ich darf nicht angeln, wo ich will. Ich darf auf der Autobahn nicht wenden. Ich darf nicht schwarz arbeiten oder schwarz Straßenbahn fahren - usw.! Ich darf noch nicht mal am Arbeitsplatz den TV anmachen.

Aber über einen gesitteten Vorschlag, der zu weniger CO2-Ausstoß und gesundheitlichen Schädigungen führt, da diskutiert man. Gehen Sie einfach mal eine Stunde vor den einschlägigen Burger-Brater und schauen Sie sich an, wieviele Kids einige Kilo zuviel auf den Rippen haben. Vom Gemüse kommt das nicht.
Peppone
09.08.2013, 09:47 Uhr
Arrogante Bevormunder
Vom Fleischgenuss wird niemand fett oder krank. Dick werden die Kinder von fettigen Pommes, öligen Mayonaisen und süßen Brötchen, alles auf pflanzlicher Basis. Das Rindfleisch ist neben dem Salatblatt das einige Gesunde im Burger, da es kalorienarm ist.

Und gesparte Ackerfläche durch weniger Viehwirtschaft? Die würde sofort für Energiepflanzen genutzt um grüne Träume von mehr Biosprit zu bedienen.
Harzer_Wolf
09.08.2013, 11:52 Uhr
Grüne Träume
Oje @ Orje ! Die Träume von der Biogasanlage in Nordhausen zum Beispiel ist definitiv kein grüner, sondern ein schwarzer Traum. Und bitte vergessen Sie nicht, wo die " gesunde " Scheibe Rindfleisch eingelegt wird. Etwas weniger Fleischkonsum rettet übrigens auch das Leben von einigen Tieren. Allein das wäre schon ein Grund dafür, das manchmal Weniger etwas Mehr ist.
Peppone
09.08.2013, 12:32 Uhr
Kleine Nachhilfe
Sie sind ziemlich schlecht informiert Harzer_Wolf. Fleischverzicht rettet kein Tierleben, im Gegenteil. Nutztiere für die Fleischerzeugung gibt es nur aus einem einzigen Grund - Fleischerzeugung. Lasst die leute mit eurer rechthaberischen Ideologie in Ruhe. Jeder kann selbst entscheiden, was er isst und was ihm schmeckt.

Und mit Ihrer "schwarzen" Biogasanlage liegen sie auch meilenweit daneben Herr Retupmoc, die stammt noch aus einer anderen Ära und wurde parteiübergreifend vom Stadtrat beschlossen. Schönen Tag noch.
BGE- Pirat
09.08.2013, 14:54 Uhr
nicht das auch noch
was ist bei dem einwegpfand raus gekommen
richtig die einwegverpackungen haben sich verdoppelt.
was wird dann aus dem fleisch?
mfg heiko
Bodo Bagger
09.08.2013, 15:10 Uhr
da haben sie wieder zugeschlagen unsere gutmenschen
und gleich mal die moralische keule ausgepackt, so wie es ihre art ist. kommt jetzt nach der grünen energiewende die grüne ernährungswende? was kommt danach, die grüne gesinnungs- und religionswende?

je mehr ich mir diese militante partei anschaue, desto öfter überkommt mich die frage, ob diese obermoralisten und deren meinung überhaupt noch mit dem grundgesetz vereinbar sind.

Übrigens Nachlichtverbot haben die Grünen schon durchgesetz, zum schute der tier- und pflanzenwelt....
NDHler
09.08.2013, 16:02 Uhr
Ich esse Fleisch
wann immer ich will und nicht wenn Politiker das für richtig halten!
FLEISCH IST MEIN GEMÜSE! Toller Film!
H.Buntfuß
09.08.2013, 17:10 Uhr
Ökowunder
In Borkum werden Windräder mit Diesel betrieben, wenn das nicht umweltfreundlich ist.

Da werden im Monat mal eben 22 000 Liter Diesel verbraucht, Stromerzeugung ist gleich null. Was sagen unsere GRÜNEN Umweltstrategen dazu?
I.H.
09.08.2013, 18:56 Uhr
Fleisch ist ein Stück Lebenskraft
Mit der Fähigkeit des werdenden Menschen, sich tierische Eiweiße nutzbar zu machen, entwickelte sich sein Hirn rasant und der Fortschritt war nicht mehr aufzuhalten. Heutige Studien an frei lebenden Schimpansen belegen, dass Schimpansen-Horden, die andere Tiere erbeuten und Fleisch verzehren, wesentlich sozialeres, kommunikatives und ausgeglicheneres Verhalten innerhalb der Gruppe an den Tag legen, als ihre nur Bananenfressenden Artgenossen. Bei denen gibt es ständig nur Stress.

Betrachtet man den Menschen muss man feststellen, dass die Ergebnisse solcher Studien am Affen auch für den Menschen gelten. Während sich Mischköstler eher sozial und tolerant verhalten, wollen die zur Gemüsefraktion Gehörenden ständig alle anderen umerziehen und gängeln.

Anstatt mal darüber zu diskutieren, ob z.b. das altmodische, langweilige umherschippern auf Kreuzfahrtschiff-CO2 Schleudern noch zeitgemäß ist, wird an der jahrtausende alten menschliche Ernährung gerüttelt. Irgendwie sind mir da die fleischfressenden Affen sympathischer.
Wolfi65
10.08.2013, 09:30 Uhr
Kennen sich hier gut aus
Hier kennen sich aber Einige gut aus mit den Affen... und dann auch noch mit den Menschen.
Und mit Fleisch. Es geht wahrscheinlich auch ohne Fleisch, doch dann fehlt irgendwie wieder was.
Zum Schluss kann man auch nur noch Wasser trinken. Aber nicht lange und man ist verhungert.
Und nicht so oft Atmen, wegen der CO2 Belastung und Klimaerwärmung und so.
Schönes Wochenende!
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