Fr, 13:25 Uhr
26.03.2004
nnz-Forum: Geblitzt und abgehängt?
Nordhausen (nnz). Wen man nicht mehr weiter weiß, dann bildet man einen Arbeitskreis. Das meint Andreas Wieninger, wenn er zwischen Sondershausen und Greußen unterwegs ist.
Man fühlt sich an alte Zeiten erinnert, in denen man versuchte mit allerlei untauglichen Mitteln Probleme in den Griff zu bekommen. Ich meine das mit Blick auf die nun erfolgende Aufstellung der ortsfesten Blitzgeräte zwischen Sondershausen und Greußen. Statt den erforderlichen und zeitlich längst überfälligen Ausbau der Straße endlich anzugehen und somit auch zu einer Verminderung des Verkehrsrisikos beizutragen wird sich so das Problem nicht klären.
Ich gehe davon aus, das sich zwar die Zahl der Unfälle durch die Blitzgeräte verringert, aber eine aggressivere Fahrweise, gerade der ortskundigen Autofahrer, außerhalb der Reichweite der Blitzgeräte zu schwereren Unfällen führen wird. Sieht man den Fortgang der Arbeiten z.B. an der B 247 zwischen Leinefelde und Erfurt oder der A 71, so muss man zu dem Schluss kommen, dass es nicht an fehlenden finanziellen Mitteln, sondern lediglich an der Verteilung dieser liegt.
Vielleicht möchte man aber auch mit den Einnahmen durch die Bußgeldbescheide völlig neue Finanzierungswege für den Ausbau beschreiten? Da hätte ich auch einen Vorschlag zu machen: Man sollte sich die Investition in die Blitzgeräte ersparen und das Geld in den Ausbau der B4 stecken. Dann könnte der Ausbau sofort beginnen.
Andreas Wieninger, Nordhausen
Autor: nnzMan fühlt sich an alte Zeiten erinnert, in denen man versuchte mit allerlei untauglichen Mitteln Probleme in den Griff zu bekommen. Ich meine das mit Blick auf die nun erfolgende Aufstellung der ortsfesten Blitzgeräte zwischen Sondershausen und Greußen. Statt den erforderlichen und zeitlich längst überfälligen Ausbau der Straße endlich anzugehen und somit auch zu einer Verminderung des Verkehrsrisikos beizutragen wird sich so das Problem nicht klären.
Ich gehe davon aus, das sich zwar die Zahl der Unfälle durch die Blitzgeräte verringert, aber eine aggressivere Fahrweise, gerade der ortskundigen Autofahrer, außerhalb der Reichweite der Blitzgeräte zu schwereren Unfällen führen wird. Sieht man den Fortgang der Arbeiten z.B. an der B 247 zwischen Leinefelde und Erfurt oder der A 71, so muss man zu dem Schluss kommen, dass es nicht an fehlenden finanziellen Mitteln, sondern lediglich an der Verteilung dieser liegt.
Vielleicht möchte man aber auch mit den Einnahmen durch die Bußgeldbescheide völlig neue Finanzierungswege für den Ausbau beschreiten? Da hätte ich auch einen Vorschlag zu machen: Man sollte sich die Investition in die Blitzgeräte ersparen und das Geld in den Ausbau der B4 stecken. Dann könnte der Ausbau sofort beginnen.
Andreas Wieninger, Nordhausen
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

