Mi, 20:39 Uhr
17.03.2004
Schachtbaus Zeitsparmaschine
Nordhausen (nnz). Eine Zeitmaschine steht seit neuestem bei Schachtbau, aber nicht für Zeitreisen, sondern um beim Blechzuschnitt rund 30 % an Zeit zu sparen und macht das Unternehmen noch leistungsfähiger zu machen. nnz durfte der Plasmaanlage ins glühende Auge schauen.
Professor Bauer und Dr. Pfeifer sind in Sektlaune, mit Recht, denn die Anschaffung der neuen Plasma und Autogenanlage der Firma ESAB verringert dank modernster Technik die Produktionskosten und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
Als die Werkhalle vor acht Jahren eingerichtet wurde, war autogene Brenntechnik die vorherrschende Entwicklung, zum Beispiel zum Schneiden der Teile für den Stahlbrückenbau. Doch der Markt entwickelte sich. In Zusammenarbeit mit der Firma Bauer Maschinenbau wurden seit dem Jahr 2000 mehr Maschinenteile gefertigt.
Mit dem neuen Fertigungsverfahren ist es nun möglich rund 30 % an Zeit einzusparen, vor allem in den Bereichen thermisches Trennverfahren, Fasen und Schleifen. Ganz genau 9403 Stunden pro Jahr sind es weniger. 612 davon werden allein beim Schnitt gespart, 5005 beim Fasen und beim Schleifen noch einmal 3786. Diese Angaben beziehen sich nur auf den Dünnblechbereich.
Besonders deutlich zeigt sich der Zeitgewinn im Vergleich: 131,35 Minuten werden in der Autogenanlage zur Fertigung eines Teiles benötigt. In der Plasmaanlage ist das selbe Teil in 10,40 Minuten fertig.
In der neuen Plasmaanlage können Bleche bis 12 Meter Länge, 2,5 Meter Breite und 25 mm Dicke im Fasenschnitt, 30 mm im Senkrechtschnitt verarbeitet werden. Die neue Autogenanlage ist für größere Teile bestimmt. Sie faßt Material bis 26 Meter Länge, 3,3 Meter Bereite und 300 mm Dicke im Senkrechtschnitt.
Die Bedingungen für die Arbeiter verbessern sich durch den Einsatz von Absaugtischen, welche die Brennstäube in der Luft reduzieren.
Professor Bauer drückte heute Mittag den roten Knopf zum symbolischen Probebetrieb. Ein weiß-blauer Laserstrahl schoß auf das Blech zu und schnitt das Bauteil millimetergenau heraus. Durch Schweißerbrillen konnten die Firmenchefs, die Vertreter der Herstellerfirma ESAB und natürlich die Arbeiter zusehen, was die neue Technik leisten kann. Auch Projektleiter Frank Strobach war sichtlich zufrieden. Die 350.000 Euro Gesamtvolumen der Investition scheinen gut angelegt in einer Technik, die eine hohe Durchsatzkapazität und flexible Bearbeitungsmöglichkeiten bietet.
Autor: wf
Professor Bauer und Dr. Pfeifer sind in Sektlaune, mit Recht, denn die Anschaffung der neuen Plasma und Autogenanlage der Firma ESAB verringert dank modernster Technik die Produktionskosten und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.Als die Werkhalle vor acht Jahren eingerichtet wurde, war autogene Brenntechnik die vorherrschende Entwicklung, zum Beispiel zum Schneiden der Teile für den Stahlbrückenbau. Doch der Markt entwickelte sich. In Zusammenarbeit mit der Firma Bauer Maschinenbau wurden seit dem Jahr 2000 mehr Maschinenteile gefertigt.
Mit dem neuen Fertigungsverfahren ist es nun möglich rund 30 % an Zeit einzusparen, vor allem in den Bereichen thermisches Trennverfahren, Fasen und Schleifen. Ganz genau 9403 Stunden pro Jahr sind es weniger. 612 davon werden allein beim Schnitt gespart, 5005 beim Fasen und beim Schleifen noch einmal 3786. Diese Angaben beziehen sich nur auf den Dünnblechbereich.
Besonders deutlich zeigt sich der Zeitgewinn im Vergleich: 131,35 Minuten werden in der Autogenanlage zur Fertigung eines Teiles benötigt. In der Plasmaanlage ist das selbe Teil in 10,40 Minuten fertig.
In der neuen Plasmaanlage können Bleche bis 12 Meter Länge, 2,5 Meter Breite und 25 mm Dicke im Fasenschnitt, 30 mm im Senkrechtschnitt verarbeitet werden. Die neue Autogenanlage ist für größere Teile bestimmt. Sie faßt Material bis 26 Meter Länge, 3,3 Meter Bereite und 300 mm Dicke im Senkrechtschnitt.Die Bedingungen für die Arbeiter verbessern sich durch den Einsatz von Absaugtischen, welche die Brennstäube in der Luft reduzieren.
Professor Bauer drückte heute Mittag den roten Knopf zum symbolischen Probebetrieb. Ein weiß-blauer Laserstrahl schoß auf das Blech zu und schnitt das Bauteil millimetergenau heraus. Durch Schweißerbrillen konnten die Firmenchefs, die Vertreter der Herstellerfirma ESAB und natürlich die Arbeiter zusehen, was die neue Technik leisten kann. Auch Projektleiter Frank Strobach war sichtlich zufrieden. Die 350.000 Euro Gesamtvolumen der Investition scheinen gut angelegt in einer Technik, die eine hohe Durchsatzkapazität und flexible Bearbeitungsmöglichkeiten bietet.

