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So, 15:59 Uhr
22.02.2004

nnz-Kurz-News am Wochenende (2)

Nordhausen (nnz). Sie wollen sich über das Wichtigste informieren, was heute in Thüringen und Deutschland passiert ist? Mit einem Klick auf MEHR sind Sie mittendrin statt nur dabei.


Die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen erhält heute (Sonntag) eine umfangreiche Schenkung aus dem Nachlass des Bauhaus-Schülers Eberhard Schrammen (1886-1947). Sie umfasst mehr als 100 Einzelstücke - Gemälde, Handzeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Bucheinbände und Möbel. Die Arbeiten stammen aus den Jahren 1909 bis 1947 und ergänzen die Weimarer Bauhaus-Kollektion. Die Übergabe der Schenkung ist zugleich Abschluss der Schrammen- Retrospektive, die seit Oktober 2003 in Weimar zu sehen war.


Fundgrube in Erfurt
Sammler alter Briefmarken oder von Mosaikheften haben heute in der Erfurter Thüringenhalle eine wahre Fundgrube vorgefunden. Seit zehn Jahren ist die Halle eine bekannte Adresse zum Kaufen, Tauschen oder Fachsimpeln. Zur Jubiläumsveranstaltung erwarten die Organisatoren Besucher aus ganz Deutschland. Im Angebot waren auch historische Ansichtskarten und Münzen, Grafiken, antiquarische Bücher oder Telefonkarten. Die Aussteller schätzen zudem kostenlos den Wert von Sammlungen oder Einzelstücken.


Ungeahnte Folgen
Ein nächtliche Verkehrskontrolle hat für einen Mann in Gera ungeahnte Folgen gehabt. Der Fahrer hatte nicht nur einen Atemalkoholwert von 1,59 Prozent, sondern auch keinen Führerschein. In der Wohnung des Mannes fand die Polizei keine Fahrerlaubnis, dafür aber eine Schreckschusspistole mit gefülltem Magazin. Da er keinen so genannten kleinen Waffenschein vorweisen konnte, wurde die Waffe sichergestellt. Es wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gestellt


Hauptstadt in Narrenhand
Die Thüringer Landeshauptstadt ist in Narrenhand. Um 13.00 Uhr setzte sich am Sonntag am Erfurter Domplatz der kilometerlange Faschingsumzug rund um die Altstadt in Bewegung. 63 Vereine mit 122 Wagen sind bis zum späten Nachmittag durch die Innenstadt gezogen Die Organisatoren sprachen von rund 100 000 Gäste. Der 31. Festumzug stand unter dem Motto „Wir jammern nicht“ und verteilt ebissige Seitenhiebe auf Politgrößen und regionale Fehlentwicklungen



Schumi II droht mit Abschied
Im Poker um einen neuen Williams-BMW-Vertrag hat Ralf Schumacher erstmals mit Abschied gedroht. Er erhob zwei Wochen vor Beginn der Formel-1-Saison schwere Vorwürfe gegen seinen Teamchef. Frank Williams stelle ihn als Abzocker dar, aber darüber könne er nur lachen. Er sei bereit, zukünftig fast auf die Hälfte seines aktuellen Gehalts zu verzichten, sagte der 28-Jährige der „Bild am Sonntag”. Schumachers Vertrag bei Williams-BMW läuft diese Saison aus.


Augen auf am Frankfurter Airport
Das Pilotprojekt am Frankfurter Flughafen zur automatischen Fluggast-Identifikation per Augen-Erkennung findet viel Interesse. In den ersten zehn Tagen hätten sich bereits 1400 Reisende daran beteiligt, berichtet das Bundesinnenministerium. Dabei müssen sie ihren maschinenlesbaren Pass und ein Abbild ihrer Augeniris beim Bundesgrenzschutz registrieren lassen. Sie können sich dann bei der Grenzkontrolle automatisch und damit zeitsparend identifizieren. Das Projekt ist zunächst auf sechs Monate begrenzt.


Griechische Kneiper verletzt
Im vorpommerschen Pasewalk haben rechtsradikale Jugendliche am Abend an einem griechischen Restaurant das Gastwirtspaar und einen Gast angegriffen. Dabei warfen sie ausländerfeindliche Flugblätter und besprühten die Wirtin und den Gast mit Reizgas, teilte die Polizei mit. Die Beamten nahmen nach dem Zwischenfall sechs der insgesamt 15 Jugendlichen fest. Bereits in den Tagen zuvor war es in Pasewalk zwischen rechts- und linksgerichteten Jugendlichen mehrfach zu gewalttätigen Übergriffen gekommen.


Rau kritisiert eigene Nachfolge
Bundespräsident Johannes Rau hat die Diskussion um seine Nachfolge kritisiert. „Bei jeder Wahl haben parteipolitische Erwägungen eine Rolle gespielt, aber sie waren immer der Frage untergeordnet, wer der Beste für das Amt ist”, sagte Rau der „Super Illu”. „Inzwischen habe ich den Eindruck, dass es mehr und mehr in Richtung Parteipolitik kippt.” Raus Nachfolger wird am 23. Mai von der Bundesversammlung gewählt. Bisher hat noch keine Partei einen Kandidaten aufgestellt, die Diskussion ist aber voll im Gange.


Lehmann nur mit Vorbedingungen
Rudi Völler hat im ZDF Jens Lehmanns Europameisterschafts-Teilnahme von dessen Verhalten in nächster Zeit abhängig gemacht. Im Torhüter-Streit der deutschen Nationalmannschaft verknüpfte der Teamchef den Verbleib Lehmanns im Kader mit Bedingungen. Nach dem Länderspiel in Kroatien hatte Lehmann auch mit Oliver Kahns Privatleben betreffenden Äußerungen für Wirbel gesorgt. Für einen Teil der Aussagen hat Lehmann sich inzwischen entschuldigt.
Autor: nnz

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