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Sa, 08:07 Uhr
14.02.2004

nnz-Rückspiegel: 14. Februar 2003

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat? Dann sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat zurückgeblickt.
Heute: Mahnwache, Hinterbänkler und Autisten


Mahnwache in Herreden
Viele hilfsbereite Menschen wohnen in Herreden. Oft halfen die Herreder und ihre Freunde aus den umliegenden Dörfern von Naturkatastrophen betroffenen Ortschaften in Deutschland. Jetzt wollen die Menschen dort für den Frieden eintreten – mit ihren Mitteln. Noch in guter Erinnerung ist vor allem die Benefiz Veranstaltung im letzten Sommer für einen vom Hochwasser zerstörten Kindergarten in Sachsen – Anhalt. Damals halfen viele mit am Gelingen dieser tollen Veranstaltung, welche sogar überregional wahrgenommen wurde. „Das kleine Dorf mit dem großen Herzen“ so hieß es im August 2002. Aber auch im Februar 2003 sehen die Herreder wieder Handlungsbedarf. Unter dem Motto: „Krieg ist keine Lösung“ rufen die Herreder Bürgermeisterin Sabine Jacobi, der Ortschaftsrat, der Kirchenvorstand der evangelischen Kirche Herreden, die Freiwillige Feuerwehr, der Sportverein „Traktor“ und die PDS Herreden zu einer Friedensmahnwache auf. Auch der „Aktionskreis für Frieden“ Nordhausen bittet die Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Nordhausen an der Herreder Mahnwache teilzunehmen...ausführlich im nnz-Archiv


Kulturstadt Nordhausen? Kulturell Zu berichten hat nnz von einer sehr gut besuchten Bürgerversammlung, die am gestrigen Abend im St. Jakob-Haus in Nordhausen stattfand. Deren Thema das kulturelle Angebot der Rolandstadt und dessen mögliche weitere Ausgestaltung war. Das Thema verhieß zumindest für den kulturinteressierten Bürger Spannung und gleichermaßen anregende Impulse. Und die Podiumsakteure ließen erwarten, dass die kulturellen Gegebenheiten in ihrer Breite erläutert und in ihrer Wertigkeit und weiteren Ausgestaltung eingeschätzt würden, um Ansätze für weitere Vorschläge und Anregungen bei den Zuhörern auszulösen.

Tatsächlich wurde zunächst durch die Ausführungen von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose solche Ansätze geschaffen und die bestehende kulturelle Vielfalt angerissen, die Nordhausen zu bieten hat. Wobei OB Rinke das sich abzeichnende Ergebnis einer Meinungsumfrage unter der Einwohnerschaft Nordhausens über deren Einschätzung und Beteiligung am kulturellen Leben der Rolandstadt thematisierte. Was Prof. Dr. Werner Hartung – ein anerkannter Experte im kulturellen Bereich – zu der sinngemäßen Bemerkung verleitete, dass bei dem dabei zum Ausdruck kommenden Engagement der Befragten Nordhausen eine Spitzenposition im kulturellen Geschehen der Bundesrepublik einnähme...ausführlich im nnz-Archiv


nnz-Betrachtung: Hinterbänkler
Die Politik in den Kommunen wird von den Räten gemacht. So steht es in der Thüringer Kommunalordnung in vielen Paragraphen geschrieben. Die Wirklichkeit sieht allerdings viel schlimmer aus. Oft berichtete die nnz in den zurückliegenden Jahren über so manch merkwürdiges Verhalten abstimmungsreifer Mitglieder im Stadtrat und im Kreistag. Im Nordhäuser Stadtrat uferte das orientierungslose Abstimmen sogar in einer turnerischen Übung aus. Statt Händeheben war Aufstehen und Setzen angesagt. Denn die so genannten „Hinterbänkler“ wussten nicht, wie ihre Fraktionsspitzen abstimmen würden. Vielleicht war manchem auch die Sicht zum Frontmann versperrt? Wer also macht die Politik? Die Fraktion als Gesamtheit? Oder nur die Spitze? Diese Fragen sollen mit einem aktuellen Beispiel beantwortet werden...ausführlich im nnz-Archiv


Autistenheim: Ein Thüringer Weg?
Am Montag soll das Wohnheim für Autisten in Bleicherode eröffnet werden. Das verkündete der Chef des Kyffhäuser-Bildungswerkes, Heinrich Schnatmann, vor drei Wochen in der nnz. Doch Schnatmann hatte seine Rechnung ohne den „bekannten Wirt“ aufgemacht. Und dieser „Wirt“, das Landessozialamt in Meiningen, hatte Schnatmann in dieser Woche ein Fax geschickt. Darin hieß es, dass die Vereinbarung zugeschickt werde, sie werde aber die so genannte Tagesstruktur, also die ganztägliche Betreuung der Menschen, nicht berücksichtigen. Für das Kyffhäuser-Bildungswerk ein nicht hinnehmbarer Umstand. Nach nnz-Recherchen soll das Landessozialamt auf Empfehlung des Thüringer Sozialministeriums so entschieden haben...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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