Di, 06:41 Uhr
25.11.2003
nnz-Rückspiegel: 25. November 2002
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Gewalt, Blut, Big Brother und Schulen
Diskussionen in Nordhausen
In vielen Kommunen Nordthüringens wird heute der Internationale Tag Nein zu Gewalt an Frauen begangen. Diskussionen und Lesungen sollen dabei die häusliche Gewalt und ihre Folgen in den Mittelpunkt rücken. Bereits heute wird in die Wiedigsburgklause in Nordhausen zu einer Diskussionsrunde unter dem Thema Gewalt hat viele Gesichter eingeladen. Nach der Eröffnung um 14 Uhr soll in die Thematik durch den 2. Beigeordneten der Kreisverwaltung, Winfried Theuerkauf (SPD) eingeführt werden. Dem werden sich weitere Statements von Vertretern der Stadt Nordhausen, dem Weißen Ring sowie der Polizei anschließen. In einer weiteren Diskussionsrunde am Mittwoch wird die Europaabgeordnete Margot Kessler sich diesem Thema im Scheunenhof annehmen. Auch hier soll sich eine Diskussion anschließen...ausführlich im nnz-Archiv
Blut muß in der Region bleiben
Seit Anfang des Jahres macht ein DRK-Blutspendemobil im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis unregelmäßig Station. Dieses Mobil gehört nicht zur Blutspendezentrale der Südharz-Krankenhauses Nordhausen. Seit langem erregen sich dazu die Gemüter im Landkreis Nordhausen. Wie die nnz in diesem Jahr bereits mehrfach berichtet hatte, gehört das Blutspendemobil gehört zum DRK-Blutspendedienst NSTOB Springe, welcher seinen Hauptsitz in Hannover in Niedersachsen hat. Das heißt, daß die durch den DRK-Blutspendedienst NSTOB Springe gewonnenen Blutkonserven, selten Krankenhäusern im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuser-Landkreis zugeführt werden. Diese Blutkonserven werden in die Institute nach Hannover und Dessau zur Weiterverarbeitung und zum Vertrieb gebracht so Sven Köhn von der Blutspendezentrale in Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv
BIG BROTHER jetzt gestartet
Die kleine Ausgabe von BIG BROTHER ist am Vormittag in Nordhausen gestartet worden. Ein elektronisches Auge wird ab sofort vor allem Abfallsünder aufspüren und speichern.
Seit heute Vormittag wacht ein elektronisches Auge über den Containerstandort in der Bruno-Kunze-Straße in Nordhausen. Per Video-Clip sollen die Umweltfrevler aufgespürt werden, die ihre Dosen, Flaschen, Pappe oder Papier statt in die Container, einfach daneben entsorgen. Alle Appelle der Kreisverwaltung, Flyer, Aufkleber hatten bis dato nichts gebracht. Der Müll wurde nicht weniger, das Gegenteil war der Fall. Zwischen den einzelnen Containern stapelten sich Pappkartons, Plastiksäcke, mitunter etliche Tapetenrollen oder ausgediente Sofa-Teile.
Der Containerplatz wird ab heute rund um die Uhr überwacht. Die Kamera wird durch einen Bewegungssensor aktiviert und überträgt – erst per Funk, dann per Datenleitung – die Bilder zum Landratsamt, wo am kommenden Tag intensiv ausgewertet wird. Die Überwachung soll in den nächsten vier Wochen ausführlich getestet werden. Dann folgt die Auswertungsphase. Sollte sich BIG BROTHER als Erfolg herausstellen, dann sollen weitere Standorte in Nordhausen in die Überwachung einbezogen werden.
Drei Grundschulen schließen?
Der Haushaltsentwurf für das kommenden Jahr sei ein finanzielles Fiasko. So soll es Jürgen Hohberg während der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses formuliert haben. Der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke, fasste das Fiasko heute in Zahlen. So habe sich allein in den Jahren zwischen 1996 und 2001 ein Fehlbetrag im Verwaltungshaushalt in Höhe von rund sechs Millionen Euro angesammelt. Noch prekärer werde die Situation, wenn man die Rücklagen betrachte. Waren es im Jahr 1996 noch 12 Millionen DM, auf die der Kreis zurückgreifen konnte, so blieb im vergangenen Jahr noch etwas mehr als eine Million DM übrig.
Die ersten Eckdaten für den kommenden Verwaltungshaushalt sehen da nicht viel besser aus. Zwischen den Einnahmen und Ausgaben klaffe eine Differenz von 6,7 Millionen Euro. Vor allem bei dem Posten soziale Sicherung sei eine Lücke von fast vier Millionen Euro auszumachen. Im Verwaltungshaushalt stehen minus drei Millionen Euro zu Buche...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzGewalt, Blut, Big Brother und Schulen
Diskussionen in Nordhausen
In vielen Kommunen Nordthüringens wird heute der Internationale Tag Nein zu Gewalt an Frauen begangen. Diskussionen und Lesungen sollen dabei die häusliche Gewalt und ihre Folgen in den Mittelpunkt rücken. Bereits heute wird in die Wiedigsburgklause in Nordhausen zu einer Diskussionsrunde unter dem Thema Gewalt hat viele Gesichter eingeladen. Nach der Eröffnung um 14 Uhr soll in die Thematik durch den 2. Beigeordneten der Kreisverwaltung, Winfried Theuerkauf (SPD) eingeführt werden. Dem werden sich weitere Statements von Vertretern der Stadt Nordhausen, dem Weißen Ring sowie der Polizei anschließen. In einer weiteren Diskussionsrunde am Mittwoch wird die Europaabgeordnete Margot Kessler sich diesem Thema im Scheunenhof annehmen. Auch hier soll sich eine Diskussion anschließen...ausführlich im nnz-Archiv
Blut muß in der Region bleiben
Seit Anfang des Jahres macht ein DRK-Blutspendemobil im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis unregelmäßig Station. Dieses Mobil gehört nicht zur Blutspendezentrale der Südharz-Krankenhauses Nordhausen. Seit langem erregen sich dazu die Gemüter im Landkreis Nordhausen. Wie die nnz in diesem Jahr bereits mehrfach berichtet hatte, gehört das Blutspendemobil gehört zum DRK-Blutspendedienst NSTOB Springe, welcher seinen Hauptsitz in Hannover in Niedersachsen hat. Das heißt, daß die durch den DRK-Blutspendedienst NSTOB Springe gewonnenen Blutkonserven, selten Krankenhäusern im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuser-Landkreis zugeführt werden. Diese Blutkonserven werden in die Institute nach Hannover und Dessau zur Weiterverarbeitung und zum Vertrieb gebracht so Sven Köhn von der Blutspendezentrale in Nordhausen...ausführlich im nnz-Archiv
BIG BROTHER jetzt gestartet
Die kleine Ausgabe von BIG BROTHER ist am Vormittag in Nordhausen gestartet worden. Ein elektronisches Auge wird ab sofort vor allem Abfallsünder aufspüren und speichern.
Seit heute Vormittag wacht ein elektronisches Auge über den Containerstandort in der Bruno-Kunze-Straße in Nordhausen. Per Video-Clip sollen die Umweltfrevler aufgespürt werden, die ihre Dosen, Flaschen, Pappe oder Papier statt in die Container, einfach daneben entsorgen. Alle Appelle der Kreisverwaltung, Flyer, Aufkleber hatten bis dato nichts gebracht. Der Müll wurde nicht weniger, das Gegenteil war der Fall. Zwischen den einzelnen Containern stapelten sich Pappkartons, Plastiksäcke, mitunter etliche Tapetenrollen oder ausgediente Sofa-Teile.Der Containerplatz wird ab heute rund um die Uhr überwacht. Die Kamera wird durch einen Bewegungssensor aktiviert und überträgt – erst per Funk, dann per Datenleitung – die Bilder zum Landratsamt, wo am kommenden Tag intensiv ausgewertet wird. Die Überwachung soll in den nächsten vier Wochen ausführlich getestet werden. Dann folgt die Auswertungsphase. Sollte sich BIG BROTHER als Erfolg herausstellen, dann sollen weitere Standorte in Nordhausen in die Überwachung einbezogen werden.
Drei Grundschulen schließen?
Der Haushaltsentwurf für das kommenden Jahr sei ein finanzielles Fiasko. So soll es Jürgen Hohberg während der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses formuliert haben. Der erste Beigeordnete der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke, fasste das Fiasko heute in Zahlen. So habe sich allein in den Jahren zwischen 1996 und 2001 ein Fehlbetrag im Verwaltungshaushalt in Höhe von rund sechs Millionen Euro angesammelt. Noch prekärer werde die Situation, wenn man die Rücklagen betrachte. Waren es im Jahr 1996 noch 12 Millionen DM, auf die der Kreis zurückgreifen konnte, so blieb im vergangenen Jahr noch etwas mehr als eine Million DM übrig.
Die ersten Eckdaten für den kommenden Verwaltungshaushalt sehen da nicht viel besser aus. Zwischen den Einnahmen und Ausgaben klaffe eine Differenz von 6,7 Millionen Euro. Vor allem bei dem Posten soziale Sicherung sei eine Lücke von fast vier Millionen Euro auszumachen. Im Verwaltungshaushalt stehen minus drei Millionen Euro zu Buche...ausführlich im nnz-Archiv

