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Fr, 15:13 Uhr
24.10.2003

Kaum eine Chance mit Auto

Nordhausen (nnz). Zugegeben, es hat sich in Nordhausen viel getan in den zurückliegenden Monaten. Jetzt müssen sich Kraftfahrer allerdings auf eine harte Probe ihrer Geduld einstellen. nnz sagt ihnen, wo beinahe nichts mehr geht oder besser gesagt, rollt.


Für die Zeit zwischen dem 25. Oktober und dem 30. Oktober müssen die Anlieger der Halleschen Straße – in Richtung Grimmelallee ab Höhe ehemaliges Hotel „Sonne“ - und der Arnoldstraße mit zum Teil erheblichen Verkehrseinschränkungen rechnen: Ihre Grundstücke sind wegen der Arbeiten zur Erneuerung der B 80 und ihrer Nebenanlagen mit dem Auto in diesen Tagen nur über Umwege bzw. gar nicht zu erreichen. „Wir bitten alle Anwohner noch einmal um Verständnis und Geduld – es wird voraussichtlich die letzte große Verkehrseinschränkung in diesem Bereich sein“, sagte Angela Breuer vom städtischen Bauamt.

„Ab 12 Uhr am 25. November werden die provisorischen Grundstückszufahrten auf der Südseite der Arnoldstraße zwischen der Kreuzung Sundhäuser / Straße – Arnoldstraße bis zur „Magnet“-Kreuzung abgebaut. Die betroffenen Grundstückseigentümer- bzw. Nutzer sind bereits informiert, sie können Ihre Grundstücke nur zu Fuß erreichen“, sagte Frau Breuer.

Am 27. November ist dann auch die Kreuzung Sundhäuser Straße / Hallesche Straße voll gesperrt – hier wird die Straßenoberfläche gefräst. Damit die Mieter des Wohngebiets am Fuße der Frauenberger Kirche trotzdem ihre Grundstücke erreichen bzw. verlassen können, - denn die Ab- und Zufahrt nach „vorn“ ist durch die Arbeiten blockiert – wird neben dem Grundstück des ehemaligen Hotels „Zur Sonne“ ein Weg nach „hinten“ als Umleitung angeboten: Wenn die Anwohner beim Verlassen ihres Karrees über diesen Weg auf die Hallesche Straße stoßen, können sie nach links auf die Bundesstraße abbiegen und auch Richtung Halle weiterfahren, da die Einbahnstraßenregelung der Halleschen Straße bis zum früheren „Wiko“-Markt aufgehoben ist.

Auch die Grundstücke auf der nördlichen Arnoldstraße sind durch die Arbeiten an der Kreuzung Sundhäuser Straße am 27. und 28. Oktober nur über Umwege zu erreichen. Auch für Sie gilt bei der Zufahrt aus Richtung Halle: Schon an der „Sonne“ rechts einbiegen, sich parallel zur Halleschen Straße unterhalb des Frauenberger Kirchgeländes „durchschlängeln“, um dann wieder auf die Arnoldstraße einzumünden. Abfahren können diese Anlieger nach „vorn“ – wie schon früher einmal - über den Parkplatz am „Fox“-Markt.

Am 29. Oktober geht dann auch hier wegen der Bitumenarbeiten mit dem Auto „nichts mehr“. Lediglich der „Fox“-Markt kann von der Rautenstraße her angefahren werden „Eine andere Lösung war nicht möglich“, so Angela Breuer.

Zu den Bauvorhaben an der Bundesstraße gehört auch der Abschnitt zwischen „Magnet“-Kreuzung bis zur Firma „Pit Stop“ in Richtung Grimmelallee. Dieser Bereich ist am 30. Oktober voll gesperrt – hier wird Bitumen aufgebracht. Durch die Bauarbeiten sind ebenfalls die Grundstücke zwischen „Magnet“-Kreuzung und neuer Bahnhofsbrücke vor der „Südharz-Galerie“ betroffen, da auch sie nicht von der Bahnhofstraße aus erreichbar sind. „Aber die Zufahrt von der Uferstraße her ist möglich über die neue Bahnhofsbrücke. Hier bitte ich allerdings alle Autofahrer um Vorsicht, da auf der Brücke starker Fußgängerverkehr ist und sich die Straßenbahnhaltestelle mitten auf der Brücke befindet“, so Frau Breuer.

Ab dem 31. Oktober sei dann Erlösung in Sicht. „Entlang der Baustellen Hallesche Straße / Arnoldstraße steht dann zumindest eine Fahrspur wieder zur Verfügung.“ Die grundhafte Sanierung der Bundesstraße zwischen Hotel „Zur Sonne“ bis zur „Brücke der Einheit“ inklusive der Neugestaltungen von Gehwegen, dem Anlegen eines neuen Radweges, der Installation neuer Beleuchtungsanlagen und der Neuverlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen läuft seit März 2003 und soll Anfang 2004 abgeschlossen sein. Die Sanierung sei nötig gewesen, so Frau Breuer, da die Straße dem erhöhten Verkehrsaufkommen nicht mehr stand gehalten hätte und die Fußwege in einem desolaten Zustand gewesen seien.

Das gesamte Projekt ist eine sogenannte „innerstädtische Begleitmaßnahme“ zur Landesgartenschau, der städtische Finanz-Anteil beträgt rund 730.000 Euro, der Bund stellt 75 Prozent dieser Summe als Fördermittel zur Verfügung.
Autor: nnz

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