Fr, 11:25 Uhr
24.10.2003
nnz-Forum: Das letzte Wort...oder?
Nordhausen (nnz). In scharfer Form hatte sich gestern Rainer Bachmann als Vertreter des PDS-Sprecherrates zum Verhalten des Ex-Kreisvorsitzenden Thoralf Kox geäußert. Nun kommt prompt die Antwort, die wir im Forum veröffentlichen.
Diese Art Leserbrief von Herrn Bachmann kam alles andere als überraschend für mich. Mit der Wahrheit ist das immer so eine Sache und sie hängt wie so oft immer vom Auge des Betrachters ab. Die Kritik- und Diskussionsfähigkeit der Nordhäuser PDS hat da so ihre eigenen Spielregeln, wie ich an Hand folgender Beispiele kurz erläutern will.
1. Nach meiner Wahl zum Kreisvorsitzenden trafen innerhalb von drei Tagen mehrere Protestbriefe von PDS Abgeordneten des Kreistages bei mir ein, unter anderem auch von Herrn Bachmann, in denen von Diskreditierung der Genossen u.ä. die Rede war. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich meine Meinung über die Arbeitsauffassung einiger Parlamentarier wiedergegeben, nicht mehr und nicht weniger. Diese Überreaktion zeigte mir zu einem sehr frühen Zeitpunkt, wie es um das Demokratieverständnis einiger verdienter Genossen bestellt ist und war.
2. Von mir auf eine praktische Nichtwahrnehmbarkeit in der Öffentlichkeit angesprochen entgegnete mir Herr Bachmann am Dienstag, dass man sich bezugnehmend auf eine eventuelle Koalition im nächsten Kreistag zurücknehmen müsse, bzw. gewissen Zwängen unterliege. Da klingelten bei mir alle Alarmglocken! Eine ähnliche Aussage gab schon einmal vor den Bundestagswahlen 2002 durch den damaligen Fraktionschef der PDS im Bundestag, das Resultat ist uns noch allen bekannt! Mir ist keine Veranstaltung der PDS bekannt, in der Kommunalvertreter mit Lehrern, Eltern, Schülern und Vertretern der zuständigen Stellen über die Schulnetzplanung diskutiert hätten. Ich denke all die hier genannten gehören bei Alternativfindungsprozessen an einen Tisch, wenn man wirklich nach Alternativen sucht!
Zu meinem Nichtäußern auf Veranstaltungen der PDS nur soviel; auf drei dieser Veranstaltungen trat ein Genosse aus Heringen auf und forderte unter dem Applaus der Anwesenden ein Parteiausschlussverfahren gegen mich. Das war doch alles schon mal da? Ein überdeutliches Zeichen für das Demokratieverständnis dieser Partei. Aber über demokratische Spielregel a la PDS Nordhausen könnte ich einen Extraartikel schreiben und das wäre dann doch zu undemokratisch, da sich bestimmt noch andere Genossen nach meinem Brief zu Wort melden werden. Wie sagte doch schon öfter ein BO-Chef aus Nordhausen über Rück- und Austritte: Die Verluste halten sich in Grenzen!
Thoralf Kox, Sollstedt
Autor: nnzDiese Art Leserbrief von Herrn Bachmann kam alles andere als überraschend für mich. Mit der Wahrheit ist das immer so eine Sache und sie hängt wie so oft immer vom Auge des Betrachters ab. Die Kritik- und Diskussionsfähigkeit der Nordhäuser PDS hat da so ihre eigenen Spielregeln, wie ich an Hand folgender Beispiele kurz erläutern will.
1. Nach meiner Wahl zum Kreisvorsitzenden trafen innerhalb von drei Tagen mehrere Protestbriefe von PDS Abgeordneten des Kreistages bei mir ein, unter anderem auch von Herrn Bachmann, in denen von Diskreditierung der Genossen u.ä. die Rede war. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich meine Meinung über die Arbeitsauffassung einiger Parlamentarier wiedergegeben, nicht mehr und nicht weniger. Diese Überreaktion zeigte mir zu einem sehr frühen Zeitpunkt, wie es um das Demokratieverständnis einiger verdienter Genossen bestellt ist und war.
2. Von mir auf eine praktische Nichtwahrnehmbarkeit in der Öffentlichkeit angesprochen entgegnete mir Herr Bachmann am Dienstag, dass man sich bezugnehmend auf eine eventuelle Koalition im nächsten Kreistag zurücknehmen müsse, bzw. gewissen Zwängen unterliege. Da klingelten bei mir alle Alarmglocken! Eine ähnliche Aussage gab schon einmal vor den Bundestagswahlen 2002 durch den damaligen Fraktionschef der PDS im Bundestag, das Resultat ist uns noch allen bekannt! Mir ist keine Veranstaltung der PDS bekannt, in der Kommunalvertreter mit Lehrern, Eltern, Schülern und Vertretern der zuständigen Stellen über die Schulnetzplanung diskutiert hätten. Ich denke all die hier genannten gehören bei Alternativfindungsprozessen an einen Tisch, wenn man wirklich nach Alternativen sucht!
Zu meinem Nichtäußern auf Veranstaltungen der PDS nur soviel; auf drei dieser Veranstaltungen trat ein Genosse aus Heringen auf und forderte unter dem Applaus der Anwesenden ein Parteiausschlussverfahren gegen mich. Das war doch alles schon mal da? Ein überdeutliches Zeichen für das Demokratieverständnis dieser Partei. Aber über demokratische Spielregel a la PDS Nordhausen könnte ich einen Extraartikel schreiben und das wäre dann doch zu undemokratisch, da sich bestimmt noch andere Genossen nach meinem Brief zu Wort melden werden. Wie sagte doch schon öfter ein BO-Chef aus Nordhausen über Rück- und Austritte: Die Verluste halten sich in Grenzen!
Thoralf Kox, Sollstedt
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