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Do, 09:53 Uhr
14.09.2017
Rechtssicherheit im Pflegealltag

12. Thüringer Pflegesymposium in Ilfeld

Am 05. September fand unter Schirmherrschaft der Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Heike Werner in der Neanderklinik Harzwald in Ilfeld das 12. Pflegesymposium statt…

Teilnehmer/innen aus mehreren Bundesländern befassten sich mit aktuellen rechtlichen Anforderungen zur Pflege im stationären und ambulanten Bereich.

Im Grußwort führte Frau Ministerin Werner die wesentlichen Veränderungen durch das Pflegestärkungsgesetz II mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, als Heraus¬forderung, durch die umfänglichen Anforderungen dieser Systemum¬stellung für die Pflegekassen, im medizinischen Dienst der Krankenversicherung, den Prüfdienst des Verbandes der privaten Krankenversicherung und die Pflegeeinrichtungen, aus und dankte allen Beteiligten, die dieses mit großem Engagement realisiert haben. Zu dem Thema „Freiheitsentziehende Maßnahmen“ verwies die Ministerin auf den bereits im März 2016 vom Landespflegeausschuss verabschiedeten Leitfaden „Empfehlungen für den Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen“ (FEM) in der stationären Pflege. Entsprechende Empfehlungen seien jetzt auch für den ambulanten Pflegebereich und den Bereich der Menschen mit Behinderungen in Entwicklung.

Für den Landkreis Nordhausen begrüßte Stefan Nüßle, 1. Beigeordneter des Landkreises Nordhausen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Ilfelder Pflegesymposium (Foto: Petra Jäger)

Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren: Update Pflegestärkungsgesetz II, Erfahrungen in der Umsetzung des neuen Begutachtungsverfahrens (Pflegegrade) nach 9 Monaten. Herr Peter Scharf, Leiter des Referates „Pflegeversicherung“ MDK Thüringen, Der Werdenfelser Weg, eine Alternative zu freiheitsentziehenden Maßnahmen, Frau Christine Sattler, Richterin am Amtsgericht Nordhausen, Der neueste Expertenstandard des Deutschen Netzwerkes Qualitätsentwicklung in der Pflege zur Erhaltung und Förderung der Mobilität, Frau Sabine Hinrichs, Stuttgart

Abschließend referierte Rolf Höfert zum aktuellen Stand der Patienten- und Bewohnerrechte, 4 Jahre nach Verabschiedung des Patientenrechtegesetzes.

Die Moderation der Veranstaltung lagen bei Martina Röder, Vorsitzende des Deutschen Pflegeverbandes e.V. und Geschäftsführerin der Neanderklinik GmbH, Ilfeld und Rolf Höfert, Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes ( DPV) e.V, Experte für Pflegerecht.

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