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Mo, 11:33 Uhr
17.07.2017
nnz-Forum

Woher nehmen, wenn nicht...?

Inzwischen haben fünf Personen ihre Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters in Nordhausen angemeldet. Ein Leser der nnz hat dazu einige Fragen...


Einige haben auch verlauten lassen, wofür sie sich, falls sie die Wahl gewinnen sollten, einsetzen wollen. Dabei gibt es zum einen wenige Unterschiede, zum anderen wird wohl jeder Wahlberechtigte die erklärten Absichten für gut befinden.

Wer möchte denn nicht, dass das Theater gefördert wird, oder die Jugendarbeit, oder das etwas für die Seniorengeneration getan wird, das Nordhausen Kreisstadt bleibt usw..

Ich bin davon überzeugt, dass die Einnahmen in das Stadtsäckel sich nach dem Wahltag, egal wie die Wahl ausgehen wird, nicht erhöhen werden. Allenfalls mittel- oder langfristig könnten Weichenstellungen der OB / des OB positive oder negative Auswirkungen darauf haben.

Den Wahlberechtigten könnte bei ihrer Wahlentscheidung geholfen werden, wenn die OB-Kandidatinnen / -Kandidaten so schnell wie möglich erklären

1. Gibt es aus ihrer Sicht Möglichkeiten die Einnahmen zu erhöhen und was wollen sie dafür tun?
2. Da, falls überhaupt, höhere Einnahmen erst nach Jahren zu verzeichnen sein werden, sollten die Kandidaten sagen, welche Ausgaben der Stadt sie reduzieren wollen um ihre Wohltaten für Vereine, Theater, Jugendförderung etc. zu bezahlen.

Schön wäre es, wenn die Bewerberinnen / Bewerber um das Amt die vorstehenden Punkte 1. und 2. in der nnz darlegten. Dann könnte man sehen, worin sich die Kandidaten unterscheiden und wir Wähler wüssten dann bei wem wir unser Kreuz machen müssen.
Wolfgang Reinhardt, Nordhausen

Wir werden die Fragen des Lesers an die Kandidaten weiterleiten und um Antwort bitten
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