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Fr, 08:59 Uhr
13.05.2016
DFV zum Tag der Familie:

Mehr Kinder - zum Glück!

Zum Internationalen Tag der Familie am Sonntag fordert der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh, Anerkennung und finanzielle Gerechtigkeit für Mehr-Kind-Familien...


„Es gibt eine riesige Kluft zwischen dem großen Wunsch nach einem Leben mit Kindern und der immer kleineren Zahl von Mehr-Kind-Familien – mit verheerenden Folgen für die demografische Entwicklung und für das persönliche Lebensglück. Umfragen wie die Shell-Jugendstudie bestätigen seit Jahren die Bedeutung der Familie für junge Menschen.

Laut Familienreport des Bundesfamilienministeriums wünschen sich 80 Prozent der 20- bis 39-Jährigen Kinder, und zwar idealerweise mehr als zwei. Aber nur eine Minderheit erfüllt sich den Wunsch nach einer großen Familie, weil die Rahmenbedingungen einfach nicht stimmen. Unter dem Motto, Mehr Kinder – zum Glück‘ fordern wir von der Politik, diese Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu schließen und Menschen eine Brücke ins Leben mit Kindern zu bauen. Dafür gehören das Steuer- und das Sozialsystem ebenso auf den Prüfstand wie die Entwicklungen am Arbeitsmarkt, die das Leben mit Kindern immer schwerer machen. Und gefordert ist vor allem mehr Anerkennung durch die Gesellschaft, die auf Kinder baut und für große Familien nur Misstrauen und Benachteiligung übrig hat“, so Zeh.

In 10 Punkten für eine gute finanzielle Mehr-Kind-Politik zeigt der Deutsche Familienverband konkret den Weg zu Steuer- und Abgabengerechtigkeit, sozialrechtlicher Absicherung und echter Wahlfreiheit für große Familien auf. „Mit diesen Forderungen zur finanziellen Gerechtigkeit für Mehr-Kind-Familien werden wir uns auch in den beginnenden Bundestagswahlkampf der Parteien einmischen, damit Menschen, die sich mehrere Kinder wünschen, sich das auch endlich leisten können“, so Zeh.

Gute Gesetze sind aber nur die halbe Miete. Voraussetzung für eine bessere Mehr-Kind-Politik ist für Zeh auch die höhere Wertschätzung von Kinderziehung in Gesellschaft und Politik: „Die Missachtung von großen Familien ist auch das Ergebnis einer Politik, die seit Jahren das Signal gibt, dass Anerkennung und gesellschaftlicher Status ausschließlich an der Erwerbsarbeit und am beruflichen Erfolg hängen. Hier ein Umdenken zu schaffen geht uns alle an. Denn eine Gesellschaft ohne Kinder hat keine Zukunft“, fordert Verbandspräsident Klaus Zeh.
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