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Do, 14:38 Uhr
11.02.2016
Projekt Seelano

An den Kiesteichen bewegt sich was

In den vergangenen Jahren wurden viele Ideen generiert und das Projekt „Seelano-Seenlandschaft Nordhausen“ auf dem Papier geplant. Nun werden die ersten Veränderungen an den Kiesteichen in Sundhausen sichtbar...

So soll es einmal aussehen - das Projekt "Seelano" (Foto: Heck Immobilien)
Nach Genehmigung durch die Stadt haben die Baumfäll- und Räumungsarbeiten begonnen, um das Gelände für die weitere Bebauung vorzubereiten. Zukünftig werden an verschiedenen abgestimmten Stellen neue Grünflächen bepflanzt und das natürliche Biotop wiederhergestellt, so wie es im Rahmen des B-Planes und der weiteren Erschließung vorgesehen ist.

Der wichtigste Bauabschnitt wird bereits am 04.03. gemeinsam mit Frau Ministerin Birgit Keller für das Projekt „Wohnen am See“ begonnen. An diesem Tag laden die Investoren Axel Heck und Silvio Wagner zum offiziellen Spatenstich ein. Dieser ist der Startschuss für ein besonderes Projekt, das einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Nordhausen leisten kann. So entstehen zukünftig sechs verschiedene Häusertypen mit Wasserblick und Zugang zum See.
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Kommentare

16.02.2016, 20.17 Uhr
nicih | Ruhe bewahren
Soviel vorweg: Ich finde es gut wenn es Unternehmer gibt, die ein solches Projekt in Angriff nehmen und damit Geld verdienen wollen. Das ist Marktwirtschaft.

Was ich allerdings seltsam finde, ist die Tatsache dass einzelnen Interessenten bereits konkrete Angebote mit vollem Kaufpreis gemacht werden ohne dass bisher eine Schaufel Erde bzw. auch nur ein Stein bewegt wurde. Ganz konkret soll z.bsp. ein Grundstück mit einer Größe von 940 m² mit einem 76 m² Bungalow in Fertigteilbauweise mit einem Preis von 239.000 zu buche schlagen. Dies entspricht einem Preis von 3145 je m² Wohnfläche. Der aktuelle Marktpreis in unserer Region beträgt derzeit zw. 600 und 800 je m². Der hier aufgerufene Preis ist vergleichbar mit Orten wie Sylt. Aber Seelano ist nicht Sylt und der Sundhäuser See nicht die Nordsee.

Offenbar soll hier eine Knappheit vorgetäuscht werden um möglichst viele der 90 Grundstücke zu völlig überhöhten Preisen noch vor deren Fertigstellung zu verkaufen. Ich kann jedem ernsthaft interessierten Käufer nur raten die Baumaßnahmen erstmal abzuwarten um dann dem Markt seine Arbeit machen zu lassen. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis und nicht der Wunsch des Verkäufers. Selbst wenn man dann das Pech haben sollte in der ersten Verkaufsrunde leer auszugehen werden in den Folgejahren immer wieder einzelne Grundstücke auf den Markt kommen, die man dann zu einem Bruchteil des derzeit angebotenen erhält.
17.02.2016, 08.18 Uhr
Spätzlevernichter | @nicih... das passt so nicht ganz
Sie vergleichen Grundstückspreise mit ja womit nur ? Ich finde ein Seegrundstück mit mehr als 900 qm Grund + einen neuen Bungalow für 239000 nicht zu teuer. Mal Überschlag'sweise: Fertigteilbungalow ohne Keller , Schlüsselfertig sollte so bei 150.000 liegen, bleiben 89000 für das Grundstück. Das entspricht einem Quadratmeter Preis von etwa 95 Euro. Mir kommt das plausibel vor.
17.02.2016, 08.31 Uhr
x-tus | öhhm
dazu möchte ich anmerken das ich im letzten jahr ein 800 quadratmeter grundstück mit wohnhaus und scheune sanierungsbedürftig für ganze 15.000 euro (nein kein schreibfehler ,,fünfzehntausend,, ) erworben habe .... macht 18,75 pro quadratmeter .... dam dam dam ...
17.02.2016, 09.04 Uhr
THE RAZORS EDGE | Wunder geschehen
Es ist wahrscheinlich das erste mal, deshalb bin ich auch sehr aufgeregt und nervös, aber ich muss in diesem Fall meinem Freund @Nussbaum recht geben. Die von @nicih genannten Preise (sofern diese stimmen), halte ich für absolut gerechtfertigt. Diese Grundstücke lassen sich allein durch ihr Alleinstellungsmerkmal in unserer Region, nicht mit den ortsüblichen Grundstückspreisen vergleichen.
17.02.2016, 10.10 Uhr
nicih | Milchmädchenrechnung
@Nussbaum - Nach Ihrer Rechnung müsste das ganze Areal am Sundhäuser See (ausgegangen von 90.000 m²x100 ) stolze 9 Mio wert sein. Für unbebaute Grundstücke, die niemals Bauland werden sollen, ein stolzer Preis. Diese Grundstücke werden später zu 90 % lediglich von Bäumen, Sträuchern und Rasen bewachsen sein, die ich als Eigentümer noch pflegen muss. Hinzu kommt ein Bungalow in Holzbauweise für dessen Preis ich ein Zweifamilienhaus aufmauern könnte. Die in meinem ersten Beitrag genannten Werte beziehen sich auf 2 Referenzobjekte in Sundhausen.
Dass die Grundstücke am See teurer sind als irgendwo im Dorf oder in der Stadt leuchtet mir ein. Aber rechtfertigt dieses Merkmal gleich einen 5-fachen Preis??
Natürlich kann jeder der dieses Geld übrig hat da zuschlagen. Für mich ist das zu überzogen.
17.02.2016, 10.30 Uhr
Wolfi65 | Nur nicht nervös werden
Wenn erst die von der Bundesregierung versprochenen blühenden Landschaften auch in Nordthüringen wahr werden, sind solche Immobilienpreise gerechtfertigt.
Bis dahin müssen wohl einige noch ein wenig Geduld aufbringen.
Allein der Umstand, dass die Bungalows in Holzbauweise so schön dicht am Wasser stehen, kann ich mir keine Wertsteigerung für die nächsten Jahre vorstellen.
Aber wir leben ja in einer Wegwerfgesellschaft.
In der muss auch kein Haus ein Leben lang halten.
17.02.2016, 11.57 Uhr
Mueller13 | Kleines Geruchsproblem
Ich weiß ja nicht, ob die Nordhäuser ihre Geruchsnerven operativ haben entfernen lassen?!
Aber wenn ich über Sundhausen nach Nordhausen fahre, schlägt sich mir in geschätzten 50% der Fälle ein kräftiger Güllegeruch entgegen. Auf dem Dorf mag das ja ganz idyllisch sein, aber für ein hippes Wohngebiet am See - wäre zumindest für mich nicht so der Bringer.
17.02.2016, 13.32 Uhr
N. Baxter | Unsinn
wie Sie bereits schon eingangs erwähnt haben @ nicih, es herrscht Marktwirtschaft. Also bitte auch nicht wundern, wenn die Preise vielleicht nicht Ihren Vorstellungen Rechnung tragen.

Im Übrigen, können Sie sich gern mal die BodenRICHTwerte von NDH anschauen: finden sich kostenlos im TH-Geo-Portal und nicht vergessen, Richtwerte. Sie können etwa 1/3 draufschlagen.

Einige aktuelle Bielspiel für Bauland (kenne die Branche): Vogelsiedlung (Schwalbenweg) 90/m²; Hesserode 40/m², Gemeinde Werther 30 - 40/m², Oberstadt NDH > 140/m²...

Ihre Rechnung macht auch so keinen Sinn, hier muss ich Herrn Nussi zustimmen. Je nach Aussstatung und Bauweise sollten ab 1.400 bis 2.000/m² Wohnfläche kalkuliert werden. Bei angenommener Obergrenze ergibt sich ein Preis für das Gebäude von 152T. Bleiben übrig = 92/m² für Grund- und Boden. Sicherlich nicht ganz günstig aber ist bestimmt auch noch lange nicht endverhandelt. Ebenso dürfte es stark von der Lage abhängig sein. Da ja auch alles noch in Planung ist, und zuerst die Schmückstückchen über den Notartisch wandern werden, und dies auch nur von einer gesissen Klientel, finde ich das nicht so teuer.
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