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Do, 16:53 Uhr
21.01.2016
Asylpolitik

Flüchtlinge lehnten Ausbildungsvertrag ab

Lange Gesichter gab es heute bei den Verantwortlichen, als heute Flüchtlinge aus Eritrea Ausbildungsverträge nicht unterzeichneten. Hier kn mit den Einzelheiten update...

update 18:55
In der Überschrift steht eindeutig Flüchtlinge haben abgelehnt. Nur einer ( vom Jobcenter ) hat es begründet!. Es geht ab 1.8. um reguläre Ausbildungsverträge, wie es im Bericht steht!


Das sagte am 27.11.2015 der Geschäftsführer der isoplus-Fernwärmetechnik GmbH, Jörg Kauschat, bei der Unterzeichnung von Praktikumsverträge mit Asylsuchenden in Sondershausen: In dieser Größenordnung sind es die ersten Verträge dieser Art in Nordthüringen, so Karsten Froböse Chef der Arbeitsagentur in Nordhausen.

Flüchtlinge lehnten Ausbildungsvertrag ab (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Am Nachmittag sollten mit drei der Praktikanten weiterführende Verträge abgeschlossen werden. Ab 1.2.2016 sollte eine Einstiegsqualifizierung starten und ab den 1.8.2016 sollte ein regulärer Ausbildungsvertrag als Industriemechaniker starten.

Neben Froböse und Kauschat war auch Dr. Thiele, Verwaltungsleiter im Landratsamt (i.V. Landrätin). Das kann sich nur um ein Mißverständnis handeln, ist sich Dr. Thiele sicher.

Einer der drei bezieht bereits Leistungen durch das Jobcenter Kyffhäuserkreis. Er war der Meinung, dass, wenn er die Ausbildung startet, nicht weiß, von was er leben soll.

Auch Froböse zeigte sich ratlos. Es sind die analogen Verträge, wie sich mit Flüchtlingen jüngst in Nordhausen unterzeichnet wurden. Das wird Konsequenzen haben, so Froböse. Die Meldung geht an das Jobcenter und dort wird nach deutschem Recht entschieden, genauso, wenn Kunden des Jobcenter eine Qualifizierung ablehnen.

Wie es weiter geht, wird wohl noch beraten. Jörg Kauschat zeigte sich im Gespräch mit kn sehr enttäuscht. Wir wollten zu den 10 auszubildenden deutschen Jugendliche noch zusätzlich die drei Praktikanten einstellen.
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Kommentare

21.01.2016, 17.08 Uhr
HausH | ... der Ärger
Wenn die Herrschaften nicht alle so mediengeil wären, wäre es vermutlich überhaupt Niemandem aufgefallen.
21.01.2016, 17.15 Uhr
Overhead | So so
Das ist daneben gegangen, wird wohl nichts mit den Vorzeigeflüchtlingen. So etwas wir sich häufen, die leute wollen hier geld haben und keine Ausbildung.
21.01.2016, 17.30 Uhr
Wolfi65 | Hut ab!
Diese offiziellen Kritiken im Zusammenhang mit den Neubundesbürgern wäre vor Monaten kaum denkbar gewesen.
Leben in Deutschland ja, aber arbeiten nein.
Außerdem hatte ja die Bundeskanzlerin Häuser und Autos versprochen.
Von einer regelmäßigen Arbeit war nie die Rede gewesen.
21.01.2016, 17.36 Uhr
Highvoltage | ...ich hau mich weg...
:-) :-) :-) die Gesichter hätte ich echt gern gesehen!
Aber mal im ernst, wer ist so dermaßen naiv gewesen zu glauben, dass die Burschen nicht schon längst wüssten wie es hier läuft! Natürlich kommt der Ein oder Andere jetzt wieder aus seiner Tonne gehüpft und sagt, Einzelfälle! Aber wir werden sehen, es wird noch viele dieser Einzelfälle geben! Als Fachkraft für Beschaffungskriminalität, haben viele sicher andere Vorstellungen um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Wenn ich den Typ in der blauen Jacke sehe, wie er bei diesem Gespräch gelangweilt auf seinem Handy rum tippt oder schläft, bekomme ich Lust ihn höchstpersönlich nach Erfurt -Bindersleben zu fahren.
21.01.2016, 18.13 Uhr
Gehard Gösebrecht | Ich lese immer Flugzeug!
Wieso soll der Steuerzahler die Heimreisen per Flugzeug bezahlen?
Zu Fuß gekommen und zu Fuß gegangen.
Die Flüchtenden aus den deutschen Ostgebieten sind auch zu Fuß über die zugefrorene Ostsee und Oder bei minus 20 Grad gelaufen.
Die Hälfte derjenigen davon ist erfroren.
Ist alles nicht vergessen!
21.01.2016, 18.30 Uhr
petra6758 | Soviel zu den " Fachkäften".
Unglaublich!
Was soll man dazu noch sagen?
Augen auf bei der Gästeliste !!!
Ich will stark hoffen,daß es für die Bubis
Konsequenzen hat und dass es Sanktionen gibt,
so wie es doch mit deutschen Bürgern auch gehandhabt wird.
Ich sage nur:Gleichbehandlungsgesetz!
Wir haben ein Auge drauf!
21.01.2016, 19.24 Uhr
city | Chance vertan
Das ist echt Schade! Da bekommen junge Asylanten eine echte Chance um sich gelobten Land sich zu verwirklichen.
Was stimmt da nicht ??? Ist es die Mittelalterkultur die nicht zu einem nach ISO zertifizierten Unternehmen passt???
Man hätte es ja bereits früh erkennen können. So wie die "Praktikanten" schon da am Tisch sitzen sagt viel aus.
Vielleicht macht ja Autowelt Peter bessere Erfahrungen.....bin gespannt.
21.01.2016, 19.32 Uhr
Paulinchen | Wie sieht es denn eigentlich in Thüringen aus?
In Schweden, Dänemark, der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg wird den Flüchtlingen das Bargeld und der Schmuck abgenommen. Der Betrag, den sie behalten dürfen. ist unterschiedlich. Er reicht von 1000 CHF bis hin zu 350,- in BW. Es gelte in Deutschland das ALG II Gesetz auch für Flüchtlinge! So heute bei n- tv. Was macht nun Thüringen in dieser Angelegenheit? Ein ALG II Empfänger hier, muss auch erst das Ersparte incl. Lebensversicherung opfern, erst dann gibt`s Geld aus dem Sozialtopf.

Aber wir müssen ja erst mal "die Klappe halten", denn in Sachs.-Anhalt stehen ja in zwei Monaten die Wahlen an. (Julia Klöckner)

Heute hat ja unser Finanzminister in Davos, schon von unzähligen Milliarden gesprochen, die wir ausgeben werden, wenn es um den Wohnungsbau in Nordafrika geht. So eine Art Marshallplan eben. Nur von Rückführung sprach er nicht.

Ach ja - gestern war im Videotext der ARD zu lesen, dass uns die Zuwanderung im Punkt demographische Entwicklung überhaupt nichts nutzen wird. Hat da etwa die Zensur versagt?
21.01.2016, 19.36 Uhr
Ex-post | falsche Vorbilder
Die Jungs haben sich die falschen Vorbilder gesucht.

Anstatt den ehrlichen und fleißigen Bewohnern Sondershausens nachzueifern, nehmen sie sich lieber die als Vorbild, welche sich in Hartz4 eingerichtet haben.

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->Anmerkung: Ich meine nicht die, die da unverschuldet reingeraten sind, das passiert, sondern die, die sich darin eingerichtet haben.
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Das ist bedauerlich, war aber erwartbar-nur aussprechen durfte man es halt (bisher) nicht. Fördern durch Fordern, Herr Froböse, sonst wird das nix, weder mit Jungs aus Eritrea noch mit den einheimischen Problemjugendlichen bzw. -fällen.

P.S.: "Praktikumsverträge mit Asylsuchenden in Sondershausen"

oder:

"Einer der drei bezieht bereits Leistungen durch das Jobcenter Kyffhäuserkreis."

Entweder ist er Asylbewerber, dann bekommt er Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz oder er ist anerkannt, geduldet, usw. ->sprich: hat einen Aufenthaltstitel mit Arbeitserlaubnis, dann ist er aber kein Asylbewerber mehr.
21.01.2016, 19.45 Uhr
Micha123 | Konsequenzen?
Ohne Worte...
Bin einmal gespannt - wie sich nun der "Gutmensch" rausredet.

Zum Glück war "großer Bahnhof" und man konnte die Sache nicht verschweigen, die Medien haben immer mehr Mut zur "Wahrheit".

Bisher war alles ja nur "Party" - Willkommenskultur - Feste feiern usw.
Aber nun wo es an die Arbeit gehen soll - da stemmt man sich dagegen. Sieht so Dankbarkeit aus - wenn man in einem Land aufgenommen wird und einem alles den "Allerwertesten" gesteckt wird? Außerdem gibt es bestimmt kein schlechtes Lehrgeld - nicht so wie vor 20 Jahren, wo man mit 200,- Mark im Monat abgestempelt wurde. Dazu erhalten sie mit Sicherheit noch Wohngeld und und und. Und eine Ausbildung würde der Integration gut tun, eben so wie einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung.

Aber was wird es für "Konsequenzen" haben? Weigern sich die Flüchtlinge - so werden ihnen Leistungen gekürzt.. Dagegen können sie klagen und mit Sicherheit werden da schon Argumente gefunden.. "zu traumatisiert" usw. Vielleicht war ja auch die Arbeit denen nicht würdig - zu laut, zu schwer oder zu dreckig.
Droht man mit Abschiebung - geschieht diese auch nicht sofort - der Flüchtling "taucht unter". Neue Pässe, neue Identität und das "Spiel" beginnt erneut.
Die wollen doch eh alle nicht hier in der Provinz bleiben.. die großen Städte (Köln, Berlin, FfM) und die Clans ziehen sie an.

Ab in die Zelle und sofortige Abschiebung in das Herkunftsland.
Eritrea - gibt es dort überhaupt Krieg??
Es gab ja einmal die Info, dass sie dort vor der Wehrpflicht flüchten.
Was hat man früher mit unseren Wehrpflichtigen gemacht, wenn sie sich gedrückt haben? Man "sammelte" sie auch ein und sie wurden bestraft.

Tja "Mutti" Merkel... was nun???
Aber in diesem Fall ist es ja kein Bundesproblem - sollen sich doch die Deppen in den Landkreisen und Kommunen damit rumärgern. Am Ende schiebt man denen die Schuld zu.
21.01.2016, 20.22 Uhr
Zukunft | Genau
Die FluechtlInge wollen alle nach Deutschland, Österreich und Schweden, warum wohl? In diesen Ländern gibt es die groessten finanzielle Anreize, ohne dafuer eine "Leistung" zu erbringen. Wohnungen werden geschaffen. Alles bezahlt der Staat. Wenn 1000 Fluechtlinge in Nordhausen ihre neue Heimat finden mussen auch soviel Arbeitsplaetze zur Verfuegung stehen. Wo diese herkommen sollen, diese Frage kann sich jeder selbst beantworten. Nicht eingerechnet der Nachzug. Was hier momentan passiert, widerspricht jeder Vernunft.
21.01.2016, 20.47 Uhr
Kruemelmonster | hahaha
ich hau mich weg! Ich vermute mal der Ausbildungssold ist zu gering, wahrscheinlich wollen alle nach Süddeutschland.
Nussbaum könnte doch bestimmt ein paar gutbezahlte Jobs vermitteln...
21.01.2016, 20.49 Uhr
Friedrich I. | Bundesbürger,
Sie sind noch lange keine Bundesbürger.
21.01.2016, 20.51 Uhr
Ex-post | @paulinchen
Mit Verlaub, aber Ihre Statements zu lesen, sind eine Zumutung. Nun soll und darf jede(r) seine Meinung äußern, aber:
- Dänemark uns die Eidgenossenschaft nimmt den Flüchtlingen nichts weg, sondern beteiligt sie an den Kosten, d. h.: wer sich schnell integriert, behält auch viel -> ganz sicher nachdenkenswert, aber etwas komplett anderes als das von Ihnen dargestellte,

- Schweden beteiligt die Flüchtlinge nicht an den Kosten, weil es dafür vielleicht nachdenkenswerte und logische aber eben (noch) keine rechtliche Grundlage gibt.

Bevor Sie jetzt ansetzen zum, ach die Schweden wieder, eine kurze Erklärung der Unterschiedlichkeiten: Ihnen den PC mal für 2,3 Wochen wegzunehmen und Sie stattdessen auf Bildungsreise zu schicken ist nachdenkenswert und logisch. Es gibt aber keine rechtliche Grundlage dafür. Damit ist es nicht umzusetzen, da es Willkühr wäre.

Und wie sieht es nun in Thüringen aus? Ich habe es Ihnen mal aus dem Internet zusammengesucht:

Vom Alg II ausgeschlossen sind Touristen, Saisonarbeitnehmer, Asylsuchende und Geduldete. Sie erfüllen die Voraussetzung des "gewöhnlichen Aufenthalts" ( § 7 Abs.1 Satz 1 Nr. 4 SGB) nicht.

Menschen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 AufenthG erhalten folglich keine Sozialleistungen nach dem SGB II (Alg II, Hartz IV) , sondern Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz -> keine "Kostenbeteiligung", Ausnahme:

Wenn ein Verwandter eine Verpflichtungserklärung nach § 68 AufenthG abgegeben hat, was angeordnet wird, wenn es zutrifft, dann ist der Verwandte verpflichtet, alle Kosten für Lebensunterhalt und den Wohnraum zu übernehmen.

Als "erwerbsfähig" gelten Ausländer nur, wenn ihnen die Aufnahme einer Beschäftigung erlaubt ist oder erlaubt werden könnte (§ 8 Abs. 2 Satz 1 SGB II). Gemäß § 8 Abs. 2 Satz 2 SGB II ist hierfür die rechtliche Möglichkeit, eine Beschäftigung vorbehaltlich einer Zustimmung nach § 39 AufenthG aufzunehmen, ausreichend.

Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 2 AufenthG und andere (Bürger-)Kriegsflüchtlinge fallen darunter und erhalten Sozialleistungen nach dem SGB II (Alg II, Hartz IV) und keine Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz-also haben sie auch die gleichen Auflagen wie ein deutscher Hartz4 Empfänger - worauf es Ihnen ja anzukommen scheint.

Und das gilt, da das SGB Bundesrecht ist, nicht nur in Ba-Wü und Bayern, sondern eben auch in Thüringen.

Frau Klöckner (CDU) tritt in Rheinland-Pfalz an, nicht in Sachsen-Anhalt und riet auch niemanden "die Klappe zu halten".

"Nur von Rückführung sprach er nicht. "
Ich bin kein Fan von ihm, aber das war auch nicht das Thema des Vortrages in Davos, was Ihnen entgangen zu sein scheint. Die Rückkehrnotwendigkeit von Menschen, die in Deutschland kein Aufenthaltsrecht haben und die Schaffung der rechtlichen Möglichkeit dies für Nordafrikaner möglichst schnell tun zu können, sagte er schon vor Längeren während seiner USA-Reise.
21.01.2016, 22.06 Uhr
Kama99 | Sozialtouristen
Wer hat denn eigentlich ernsthaft daran geglaubt das diese Flüchtlinge zum arbeiten gekommen sind? Erst ein riesen Geschrei da kommen viele Fachkräfte die wir dringend benötigen und keiner war dabei. Jetzt haben welche die Chance eine Ausbildung zu machen und die wollen auch nicht.
Es lebt sich doch gut auf Steuerzahlers Kosten. Aber vielleicht sind ja dieses Jahr, bei den nächsten 2 Mio. Flüchtlingen, ja ein paar Fachkräfte dabei. Das wird noch sehr lustig in den nächsten Jahren.
21.01.2016, 23.04 Uhr
Joe 50
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22.01.2016, 07.15 Uhr
emmdabbelju | Schon die besten rausgepickt..
...für das Vorzeigeprogramm. Und nun zeigen diese Herrschaften ihre wahre Motivation. Allein, wie die schon rumlümmeln bei so einem Propagandatermin, zeigt viel. Bloß gut, dass nicht noch Politprominenz angereist ist, wie vor ein paar Tagen. Meine Empfehlung: raus!
22.01.2016, 08.04 Uhr
Annett W. | Wenn Einige schon nach anderen Ländern schauen, ...
... dann erkundigen Sie sich bitte einmal über die Ausbildungssysteme in den Herkunftsländern. Da existieren enorme Unterschiede im Gegensatz zu unserem.
Viele Flüchtlinge, die hier her kommen, sind der Meinung, dass sie mit guter Arbeit sehr gutes Geld verdienen. Sie wollen schon arbeiten. Nur verstehen sie nicht, dass das in Deutschland nicht so schnell geht wie sie es gern hätten. Sie kennen es einfach nicht. Aus diesem Grund haben einige wahrscheinlich den Vertrag abgelehnt. Außerdem gibt es ja noch die Möglichkeit, dass sie lieber in einem anderen Beruf arbeiten möchten. Andere denken auch, dass sie aus den Verträgen nicht mehr herauskommen.
Es ist schwierig ihnen das Thema verständlich zu machen.
22.01.2016, 08.54 Uhr
Highvoltage | @ Annett W.
Genau, der eine will viel lieber Gynäkologe, der andere Bademeister und der letzte will einfach Chef sein. :-D

Aber sollten Sie das ganze tatsächlich so blauäugig betrachten, tut es mir leid. Sehen Sie sich dieser unverschämten Typ in der blauen Jacke an, dass ist die Zukunft unsers Landes und ein Paradebeispiel für die Leute, die uns angeblich retten sollen!
22.01.2016, 09.14 Uhr
Wolfi65
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
22.01.2016, 11.32 Uhr
Andreas Dittmar | Integrationswut
Vielleicht sollte man mit den Leuten klein anfangen. Allgemeinbildung, Grundrechte, Schnee schieben .... eigene Bude sauber machen. Wenn das jemand durchhält, was ich bezweifle kann man an Ausbildung , Praktikum, oder ganz hochgegriffen Studium denken. Aber was soll's ? wir holen nochmal 1500 ? 2000? Sozialfälle in die Stadt. Immer vorwärts.. Wir schaffen das

Landrat Peter Dreier aus Landshut hat zwar seinen Bus wieder zurückbekommen aber wenn 20 oder 30 Busse beim Kanzleramt vorfahren wird man vielleicht merken das es so nicht geht.
22.01.2016, 11.35 Uhr
Glückskeks | @Highvoltage...der Wissende
...oh, Sie schließen von einem Bild auf den Grund der Ablehnung. Gehen Sie mal zum Arbeitsamt, Sozialamt oder wie auch immer die H4-Tankstelle gerade heißt. Ohne es aus eigenem Erleben zu wissen, aber dort werden wohl auch regelmäßig Job/Ausbildungsangebote ausgeschlagen. Ich habe im Übrigen auch schon in Vorstellungsgesprächen gesessen und dann dankend abgelehnt...und bin beim alten Job geblieben. Das ist eine ganz normale Sache. Warum die drei jungen Leute den Vertrag ablehnen geht nicht aus dem Artikel hervor. Sie spekulieren, Highvoltage ! Wie groß ist Ihr Hass auf diese Leute nur !
22.01.2016, 12.39 Uhr
Highvoltage | Normal?
@Nussbaum

Ich muss Ihnen ganz offen sagen, dass ich es nicht normal finde, wenn 3 Männern eine sehr gute Chance geboten wird sich hier zu integrieren und Arbeit zu finden, ablehnen! Zum einen sieht die Realität auf dem Arbeitsmarkt nun mal so aus, dass selbst nicht jeder qualifizierte Arbeitnehmer in seinen Wunschberuf unterkommt. Und zum anderem finde ich es dann schon sehr dreist wenn ihnen, trotz wahrscheinlich mangelnder Qualifikationen eine Ausbildung angeboten wird, diese zu verweigern. In Eigeninitiative sind diese 3 Burschen nicht an das Praktikum gekommen und auch lese ich nichts darüber, dass sie sich anderweitig bemühen, eine Ausbildung zu finden. Nein, es wird seitens des Job-Centers von Konsequenzen gesprochen, ergo liegen keine anderen Ausbildungsverträge vor.

Und der Punkt, dass Sie neue Arbeitsverträge ablehnten und lieber bei Ihrem alten Arbeitgeber geblieben sind, hat absolut nichts mit der Situation dieser 3 Asylbewerber zu tun. Denn...Sie standen in einem Beschäftigungsverhältnis und haben sie daher scheinbar in Eigeninitiative um einen neuen Arbeitsplatz bemüht. Diese Kameraden stehen jedoch ohne ausreichende Qualifikation da (daher auch eine Ausbildungs- und kein Jobangebot) und zudem liegen die Jungs aktuell allen auf der Tasche. Also jeder der ein wenig Respekt, Hirn und Anstand besitzt, würde ein solches Angebot annehmen.
22.01.2016, 13.06 Uhr
Tor666 | nussbaum...der Allwissende
Ihre Schönredekultur ist herrlich. Sie können es drehen wie sie wollen. Diese Bereicherer haben dort Probe gearbeitet, sie werden als Vorzeigeflüchtlinge vor die Presse gezerrt, da darf unsereins doch wohl mal schmunzeln. Peinlich für die Firma, die im Gutmenschenlicht strahlen möchte, peinlich für Politiker, die nichts Besseres zu tun haben als dort ihre Zeit abzusitzen, herrlich. Mit was Bereichern uns wohl diese drei Flüchtlinge, die da auf dem Bild eine unheimlich arbeitsfreudige Körperhaltung an den Tag legen. Haben Sie eine Idee?
22.01.2016, 13.27 Uhr
Glückskeks | schon wieder Spekulation......
...von vorhandener/nicht vorhandener Qualifikation steht ebenfalls nichts im Artikel. Ebenso ist es Ihrer Ansicht nach eine gute Chance -ob die jungen Leute das genauso sehen weiß ich nicht und Sie auch nicht. Wenn ich Ihnen einen Job anbiete, den Sie nicht wollen, sagen Sie doch auch ab.

Ich denke, "den Jungs" ist gar nicht klar, was Ihnen da angeboten wurde.Die kennen den Arbeitsmarkt nicht.

@Tor666 trotz Ihrer vor Verachtung triefenden Wortwahl ...in der Sache gebe ich Ihnen Recht. Ja, es ist peinlich. Ich gehe mal davon aus, dass diese Situation nicht eingetreten wäre, wenn man den jungen Leuten zuvor mal ein wenig über den deutschen Arbeitsmarkt erzählt hätte, ebenso über Chancen , die sich aus einer Ausbildung ergeben. Ich weiß nicht, ob das passiert ist.
22.01.2016, 13.54 Uhr
Tor666 | Nussbaum... Wortwahl
Mir als Kritiker dieser ganzen Invasion tritt man nur mit Unterstellungen, Beschimpfungen etc. auf. Von dem Niveau bin ich noch weit weg. Da waren Sie in einigen Artikeln wesentlich besser.
Immerhin haben die drei Invasoren den Weg zu der Firma gefunden. Ich vermute, weder geknebelt noch verschleppt. Also wäre es für sie auch möglich gewesen, sich über die Ausbildung zu informieren. Rennen doch sicherlich genug Gutmenschen incl. Dolmetscher um sie herum. Nun soll wieder die Person X daran schuld sein, dass sie nicht genug informiert wurden.
Machen sie sich keine Hoffnung, wenn die versprochenen 800-1000 Bereicherer erst mal an der Europakreuzung wohnen, werden sie noch genügend Lesestoff für s Schönreden bekommen.
Für mich sind diese zugereisten auch in der Pflicht. Und ich glaube nicht, dass es keine Gelegenheiten dafür gab, sich zu informieren. Ich weiß, Spekulatius, aber ganz ohne ihr eigenes Zutun wird es nicht gehen, was eh schon in dem Maßstab nicht funktionieren wird.
22.01.2016, 14.24 Uhr
Highvoltage | fehlende Qualifikation!
@Nussbaum,

Sie fragen woher ich "weiß", dass diese Burschen keine brauchbare Qualifikation haben? Das ergibt sich ganz einfach aus den zugrundeliegenden Informationen. Denn diese 2 Burschen, sollten eine Ausbildung erhalten, nachdem sie eine Grundqualifikation erhalten haben. Wären es die beschworenen Fachkräfte, müssten sie keine Ausbildung machen, sondern würden gleich in den Arbeitsmarkt integriert! Logisch oder?

Wenn ich ohne Einkommen wäre und keine Chance auf eine freiwählbare Anstellung hätte, würde ich unter Garantie auf Ihr Angebot eingehen. Und warum? Weil ich arbeiten will.

Und zu der zweiten Hälfte Ihres Kommentars fehlen mir fast die Worte. Sie behaupten quasi, dass es nicht die Schuld der Arbeitsverweigerer sei, sondern die Schuld derer die sich um diese Burschen kümmern? Die Leute kennen den deutschen Arbeitsmarkt mit Sicherheit nicht, aber dafür unsere Sozialgesetze umso besser!
22.01.2016, 15.19 Uhr
Glückskeks | wie dem auch sei...
...über die Gründe der Ablehnung wissen wir nichts. Fakt ist....und da werden mir alle zustimmen, dass von unseren Sozialsystemen zwar überlebt werden kann....aber viel mehr eben auch nicht. Ich denke, dass es eine Vielzahl von Erwartungen bei den Flüchtlingen gibt, die nicht zutreffen. Es liegt an uns ihnen das klar zu machen. Die ganzen Menschen als Sozialschmarotzer abzutun ist aber ganz sicher falsch.

Mal ehrlich, als wir in der DDR die bunte Werbung im Westfernsehen gesehen haben, war uns auch nicht klar, was zu tun ist um sich all die Dinge auch kaufen zu können. Wir mussten das auch lernen. Hinkt ein bisschen, Ich weiß....aber der Kulturschock muss für die Flüchtlinge noch viel größer sein. Ich habe keine Ahnung wie das Leben in Syrien vor den Kämpfen funktioniert hat ...aber sehr wahrscheinlich anders als bei uns.
22.01.2016, 15.39 Uhr
Paulinchen | @Ex-post
- Dänemark uns die Eidgenossenschaft nimmt den Flüchtlingen nichts weg, sondern beteiligt sie an den Kosten, d. h.: wer sich schnell integriert, behält auch viel -> ganz sicher nachdenkenswert, aber etwas komplett anderes als das von Ihnen dargestellte,
- Frau Klöckner (CDU) tritt in Rheinland-Pfalz an, nicht in Sachsen-Anhalt und riet auch niemanden "die Klappe zu halten".

Nur mal so für die Zeit, in der Sie sich auf die notwendige Bildungsreise begeben sollten:

Ich habe absichtlich nicht so ausführlich über die Vorgehensweise der Eidgenossenschaft (Schweiz) geschrieben, da ich angenommen habe, dass Kommentatoren sich in der Regel vor dem Schreiben etwas informieren. Leider habe ich nicht damit gerechnet, dass sie dazu nicht gehören. Sorry dafür.

Die Schweiz hat seit ca. 4 Jahren, per Volksabstimmung, das „Ausschaffungsgesetz „ beschlossen. Auf Grund der derzeitig stark angestiegenen Flüchtlingszahlen wird es im März oder April dort eine erneute Volksbefragung geben, um die bisherigen Gesetze zu verschärfen. (Ziel ist eine noch schnellere Ausschaffung aus den versch. Gründen)
Der Ausländeranteil in der CH liegt im Moment bei 25 %. Die Flüchtlinge, welche dort in Brot und Lohn gelangen, werden auch danach noch, für die vom Staat erbrachten Leistungen, zur Kasse gebeten. Das heißt im Klartext, die Schweiz hat dem Flüchtling lediglich einen Kredit gewährt und diesen will sie aber zurück. Wem das aber nicht passt, der bekommt das eingezogene Geld, gegen Vorlage der Quittung zurück und darf wieder in Richtung Heimat reisen.

Frau Julia Klöckner ist nicht nur mal die Weinkönigin von Rheinland Pfalz gewesen, nein sie ist dort auch die Vorsitzende der CDU Landesfraktion. Sie kandidiert dort als Ministerpräsidentin. Doch ist sie auch stellvertretende Bundesvorsitzende und Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und darüber hinaus eine der Stellvertreter der Frau Dr. Merkel, die den Vorsitz der Bundes-CDU inne hat.
Somit erklärt sich das Interesse der Frau Klöckner, am Wahlausgang in Sachsen Anhalt.
>Nach der Einschätzung politischer Beobachter gehört Julia Klöckner neben Ursula von der Leyen und Annegret Kramp-Karrenbauer zu den Kronprinzessinnen in der CDU, die einmal die Kanzlerschaft erreichen könnte. (Quelle: Wikipedia)<

Im Zusammenhang mit dem „Brandbrief“ der CDU- Abgeordneten an die Bundeskanzlerin, sagte Frau Klöckner in einem TV-Interview am Vorabend der Zustellung des Briefes. Einfach mal die Klappe halten“ Dies war am Folgetag der Aufmacher in einigen Zeitungen und Nachrichtensendern im TV. War aber nicht im Vorspann eines Tatort-Krimis, oder Traumschiff-Filmes zu sehen.

PS. Es ehrt Sie aber sehr, dass Sie die Frau Klöckner so in Schutz genommen haben. Ich fand sie eigentlich auch ganz gut, weil sie gegen das Tragen der Burka in unserem Lande ist, aber dass sie aufruft, dass man einfach mal.....fand ich nicht angemessen.
22.01.2016, 21.27 Uhr
derMicha | ein kleiner Exkurs Eritrea
unabhängig vom Verhalten der Drei gibts hier eine kleine Einführung in das System Eritrea.

https://www.tagesschau.de/inland/eritrea-103.html

Ein Beispiel: "Junge Eritreer sind zum lebenslangen Militärdienst verpflichtet, Deserteure werden eingesperrt oder erschossen. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch nennt das Land ein "gigantisches Gefängnis". Bis zu einem Viertel der Bevölkerung soll mittlerweile aus Eritrea geflohen sein. Mehr als 50.000 Eritreer leben in Deutschland. Allein im vergangenen Jahr haben 13.253 Eritreer Asyl beantragt. Ein Exodus."

Leider fallen mir Parallelen zu meinen Reisen nach Afrika auf. Ein Großteil der Bewohner haben keinen Anreiz mehr zu tun als notwendig. Viele bestreiten ihr Leben mit geringem Auskommen und arbeiten nicht mehr oder härter nur um besser zu verdienen. Wer böses denkt könnte behaupten in Deutschland sorgt der Staat für eben dieses Auskommen. Warum also mehr tun?
Ich hoffe diese Drei haben bessere Beweggründe!
23.01.2016, 10.29 Uhr
Wolfi65 | Genau so ist es nicht nur in Afrika
Auch ich habe keinen Anreiz mehr, in diesem Staate noch etwas zu leisten.
Nichts machen ist doch schon mal was.
Oder etwa nicht?
Wo gibt es denn hier noch Anreize was zu machen?
Mit Ein Euro Jobs oder wie?
Den Herrn Arbeitsamtsgeschäftsführer, hätte ich für einen aufgezwungenen Job auch eine Abfuhr erteilt.
Aber ich bin eben auch kein Asylant!
23.01.2016, 12.05 Uhr
Tor666 | derMicha, Eritrea
Das kann aber nicht heißen, dass wir nun alle hier beherbergen und durchfüttern. Ausbilden, stärken, dann sollen sie daheim was bewegen. Andere Länder hatten auch solche Probleme und die gibt es heute nicht mehr. Man kann nicht Europa durch Zuwanderung zerstören, egal welche Probleme die Menschen daheim haben.

Dort wäre evtl. mal ein sinnvoller Einsatz vom Großmaul Amerika + Vasallen nötig. Wir können nicht alles Leid der Welt hier ändern, ich persönlich bin da völlig dagegen. Ich kenne die Mentalität dieser Menschen nicht, hab aber gehört, dass sie sich nicht so sehr daneben benehmen. Deshalb, gute Ausbildung, dann ortsnah eingreifen. So ein kleiner Staat müsste doch gut zu anderer Politik zu erpressen sein.

Es hat sicher jeder Asylbewerber seine Gründe, aber bitte, das löst weder die Probleme in deren Heimat noch ist es hilfreich für unser Land.
23.01.2016, 13.07 Uhr
Wolfi65
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
23.01.2016, 14.06 Uhr
Kruemelmonster | da fällt mir folgendes
beim Kekse essen dazu ein:
"Arbeiten um zu leben oder leben um zu Arbeiten"?

Alternative: leben auf Kosten Anderer???
26.01.2016, 10.18 Uhr
GuttaCavat
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