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Mi, 17:03 Uhr
13.11.2013

nnz-Forum: Anblick zum Fürchten

Wenn man die derzeitige Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h entlang der Unterführung in der Nordhäuser Helmestraße strikt einhält, so hat man mal schnell noch Zeit für einen Blick nach oben. Der Anblick lehrt einem das Fürchten, schreibt ein Leser der nnz...


Der Bewährungsstahl liegt blank, sehr starke Risse in der Decke tun sich auf und viele Quadratmeter Deckenputz sind bereits abgefallen. Ob die neu installierten LED Straßenleuchten im Fall des Falles den Zusammenbruch des Bauwerkes jemals aufhalten werden, ist ganz sicher mehr als fraglich.

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Wer ist eigentlich für die Sicherheit des Baukörpers verantwortlich und ist demjenigen die Verantwortung überhaupt bewusst? Darf über diese „Brücke“ denn noch eine Katze laufen, ohne dass diese samt Beton und Stahl auf ein darunter durchfahrendes Auto stürzt?

Darauf hätte ich gern aus berufendem Munde eine genaue Antwort. Wenn möglich mit der Veröffentlichung des letzten Belastungsprüfprotokolls.
Vielen Dank im Voraus und allen Fahrzeugführen viel Glück beim Befahren dieses Straßenabschnittes, der über 1000 jährigen Rolandstadt. Ist das Bauwerk auch schon so alt? Zumindest sieht es so aus.
Jochen Kleemann, Nordhausen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Dorakind
13.11.2013, 17:57 Uhr
Marode Brücke
hallo herr Kleemann,wenn ich mich recht entsinne als ehem.Nordhäuser-seit 40Jahren ist nun die Niederlausitz mein Zuhause,ist das die Brücke,worüber die DB-Fernstrecke Halle-Nordhausen- Kassel und weitere Güterbahnhofgleise führen.Das dürfte für eine Sanierung ein äußerst kritischer Punkt sein.Entschuldigen Sie meine Wortspielereien,aber da kann man als Autofahrer und sonstiger Verkehrsteilnehmer eigentlich nur noch hoffen ,daß sich der Bewä-äh Bewehrungsstahl noch recht lange bewährt=hält und das zudem bei einer Bundesstraße..Wir hier haben in Finsterwalde and.Probleme.Da säuft nach Starkregen regelmäßig die Bundesstraßenunterführung am Bhf.ab,und das für etliche Stunden...
NDHler
14.11.2013, 07:52 Uhr
Ich glaube nicht.
dass die DB für solche Provinzprojekte auch nur einen cent über hat. Die geben ihr Geld ganz wo anders aus, so z.B. etliche Milliarden für den Neubau der ICE Strecke Nürnberg - Erfurt - Leipzig - Berlin. Man braucht sich nur mal den alten Güterbahnhof anschauen, wie man den vergammeln lässt!
Wolfi65
14.11.2013, 08:04 Uhr
Kein Problem @Dorakind
Es muss nur ein einziger Fahrzeugführer glaubhaft beweisen können, dass ein Bruchstück der Unterführung in seiner Windschutzscheibe gelandet ist und schon muss sich was bewegen.
Na....war das eine Gedankenstütze?
Das in Finsterwalde regelmäßig die Unterführung am Bahnhof absäuft ist sehr bedauerlich, aber Sie haben sich ja freiwillig Ihre neue Heimat ausgesucht.
Alles Land, östlich von Halle an der Saale ist bei Starkregen nicht zu halten.
Pe_rle
14.11.2013, 09:18 Uhr
Unterführung
OOje,wer soll das denn wieder bezahlen ???
Na machen wir mal eine Europa- weite Ausschreibung, bis das Ergebnis vor liegt, hat Herr Kleemann es wieder vergessen und die 30 km/h ist aufgehoben. Ironie zu

Aber leider läuft es so heute in Wirklichkeit ab Man gut das der Güterverkehr den wir aus den 50er bis 80er Jahren hier kennen nicht mehr so ist, bzw, der jetzt auf der Straße liegt. Aber Herr Kleemann hat recht,diese Brücke passt zu jeder Geisterbahn , oder war es jetzt die DB ??? Achja man hätte jetzt noch die Chance, die Strecke still zu legen!!!!!!
Retupmoc
14.11.2013, 09:53 Uhr
Nordhausen tagelang in den Breaking - News
Habe mir gestern mal die Zeit genommen und mir das Brücklein zu Fuß angeschaut. Da ist es absolut notwendig, das mal ein Gutachter kommt. Dabei ist ein herabfallendes Teil auf einen PKW noch ein lustiger Spaß. Ich hätte da eher Angst, das die Brücke mal unter einem der Züge einstürzt. Und was das bedeutet steht in der Überschrift!
Jürgen Wiethoff
14.11.2013, 10:38 Uhr
Als Adolf Hauptmann noch Güterzug-Dampflok-Führer war,...
...nahm er den gar nicht mehr so kleinen Jürgen mit nach Sangerhausen, um ihm die Freuden seines Berufes zu erläutern. Ein tolles Erlebnis! Nein, sogar 3: Denn hin und zurück mußte er vor besagter Brücke die Geschwindigkeit drosseln und ein paar Flüche ausstoßen. Wie Sie an diesem Kommentar sehen, haben wir Beide überlebt. Die Probleme auch.
Psychoanalytiker
14.11.2013, 14:50 Uhr
Tempo 100
Vielleicht sollte man im Bereich der Brücke eine Mindestgeschwindigkeit von 100 km/h einrichten. Dann hätten herabfallende Teile nicht so viel Zeit, die Windschutzscheibe eines Autos zu treffen. Man ist halt schneller durch. Und da langsam fahrende Verkehrsmittel und Fußgänger dann auch nicht passieren dürfen, kann die Brücke noch 100 Jahre unrepariert dort stehen. Übrigens: Die Brücke ist doch schon uralt. Damals wurde noch Qualität geliefert. Es ist doch nicht wie heute, wo bereits nach 2 Jahren repariert werden muss.
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