Lesung mit Kati Naumann Was uns erinnern lässt
05.02.2026, 18:30 - 20:30 Uhr
Am Donnerstag, 5. Februar 2026, 18.30 Uhr, liest die Autorin Kati Naumann in der Stadtbibliothek Rudolf Hagelstange in Nordhausen (Markt 1, 99734 Nordhausen) aus ihrem Buch Was uns erinnern lässt. Das Buch handelt vom bewegenden Schicksal zweier Frauen vor dem Hintergrund der deutschen Teilung in der Kulisse des Rennsteigs im Thüringer Wald. Die Autorin, die einen Großteil ihrer Kindheit im Sperrgebiet bei Sonneberg verbrachte, erzählt in ihrem Familienroman vom Leben im Sperrgebiet, aber auch von den Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze.
1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen.
2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen.
Die Veranstaltung wird vom Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Kooperation mit der Stadtbibliothek Rudolf Hagelstange Nordhausen durchgeführt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Link: https://www.katinaumann.de/was-uns-erinnern-laesst
Hintergrundinformation zur Veranstaltung:
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe – Das Grüne Band in Thüringen der Stiftung Naturschutz Thüringen und des Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. In dieser Reihe widmen sich zwischen September 2025 und Juni 2026 zahlreiche Veranstaltungen in Thüringen der Natur und Geschichte entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Zahlreiche Kooperationspartner aus der Erinnerungskultur und dem Naturschutz beteiligen sich mit eigenen Beiträgen. Ziel ist es, über den Welterbe-Prozess zu informieren und den Dialog zwischen Akteuren aus Naturschutz, Erinnerungskultur, Bildung und Tourismus zu fördern.
Seit Dezember 2023 steht das Grüne Band Deutschland auf der deutschen UNESCO-Vorschlagsliste. Eine Nominierung als gemischtes Welterbe, das Natur und Kultur verbindet, wird vorbereitet.
1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen.
2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen.
Die Veranstaltung wird vom Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Kooperation mit der Stadtbibliothek Rudolf Hagelstange Nordhausen durchgeführt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Link: https://www.katinaumann.de/was-uns-erinnern-laesst
Hintergrundinformation zur Veranstaltung:
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe – Das Grüne Band in Thüringen der Stiftung Naturschutz Thüringen und des Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. In dieser Reihe widmen sich zwischen September 2025 und Juni 2026 zahlreiche Veranstaltungen in Thüringen der Natur und Geschichte entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Zahlreiche Kooperationspartner aus der Erinnerungskultur und dem Naturschutz beteiligen sich mit eigenen Beiträgen. Ziel ist es, über den Welterbe-Prozess zu informieren und den Dialog zwischen Akteuren aus Naturschutz, Erinnerungskultur, Bildung und Tourismus zu fördern.
Seit Dezember 2023 steht das Grüne Band Deutschland auf der deutschen UNESCO-Vorschlagsliste. Eine Nominierung als gemischtes Welterbe, das Natur und Kultur verbindet, wird vorbereitet.
Termin:
05.02.2026, 18:30 - 20:30 Uhr
Ort:
Stadtbibliothek Rudolf Hagelstange Nordhausen
Veranstalter:
Thüringer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Stadtbibliothek "Rudolf Hagelstange" Nordhausen, geier@thla.thueringen.de
Kontakt:
geier@thla.thueringen.de
weitere Infos:
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