Herbert ist der Größte
Samstag, 16. August 2003, 14:56 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Comet ist gestern vergeben worden. Das ist zwar keine Auszeichnung für besondere Fähigkeiten und Leistungen in Wissenschaft oder Technik, dafür kennen heutzutage viel mehr Menschen die Ausgezeichneten als vielleicht die jüngsten Nobelpreisträger. Trotzdem ein Blick nach Köln.
Der Pop- und Rockstar Herbert Grönemeyer ist der große Gewinner der diesjährigen Verleihung des Musikpreises "Comet". Grönemeyer, dem im Herbst mit seinem Album "Mensch" ein großes Comeback gelungen war, setzte sich gleich in zwei Kategorien durch: Er wurde als bester nationaler Künstler und als bester Live-Performer mit jeweils einem "Cometen" ausgezeichnet, wie der Musiksender und Preisstifter Viva am Freitag mitteilte. Nach dem Tod seiner Frau 1998 hatte sich Grönemeyer lange Zeit in der Öffentlichkeit rar gemacht. Zu der Preisverleihung am Abend in der Kölnarena im Rahmen der Musikmesse Popkomm waren rund 14.000 Zuschauern erwartet worden.
Als beste deutsche Künstlerin wurde die Sängerin Nena geehrt, die wie Grönemeyer bereits in den 80er Jahren große Erfolge gefeiert hatte. Der Sänger Xavier Naidoo, der in drei Kategorien nominiert worden war, ging ebenso leer aus wie der britische Popstar Robbie Williams. Der Brite zog in der Kategorie "Bester internationaler Künstler" den Kürzeren gegen die US-Sängerin Shania Twain. Im Superstar-Rennen zwischen Alexander und Daniel Küblböck in der Kategorie "Newcomer national" setzte sich wie schon in dem TV-Wettbewerb "Deutschland sucht den Superstar" der Solo-Künstler Alexander durch. Als beste Gruppe wurde die ebenfalls aus einer Fernsehsendung hervorgegangene Band "No Angels" ausgezeichnet.
Das russische Skandal-Duo "t.A.T.u", das sich vor allem mit vermeintlich lesbischen Kusseinlagen in seinen Shows einen Namen gemacht hatte, gewann den Preis für den besten internationalen Newcomer. Eine Aufzeichnung der Preisverleihung wird am Nachmittag von RTL ausgestrahlt, die Wiederholung ist am Abend auf VIVA dran.
Autor: nnzDer Pop- und Rockstar Herbert Grönemeyer ist der große Gewinner der diesjährigen Verleihung des Musikpreises "Comet". Grönemeyer, dem im Herbst mit seinem Album "Mensch" ein großes Comeback gelungen war, setzte sich gleich in zwei Kategorien durch: Er wurde als bester nationaler Künstler und als bester Live-Performer mit jeweils einem "Cometen" ausgezeichnet, wie der Musiksender und Preisstifter Viva am Freitag mitteilte. Nach dem Tod seiner Frau 1998 hatte sich Grönemeyer lange Zeit in der Öffentlichkeit rar gemacht. Zu der Preisverleihung am Abend in der Kölnarena im Rahmen der Musikmesse Popkomm waren rund 14.000 Zuschauern erwartet worden.
Als beste deutsche Künstlerin wurde die Sängerin Nena geehrt, die wie Grönemeyer bereits in den 80er Jahren große Erfolge gefeiert hatte. Der Sänger Xavier Naidoo, der in drei Kategorien nominiert worden war, ging ebenso leer aus wie der britische Popstar Robbie Williams. Der Brite zog in der Kategorie "Bester internationaler Künstler" den Kürzeren gegen die US-Sängerin Shania Twain. Im Superstar-Rennen zwischen Alexander und Daniel Küblböck in der Kategorie "Newcomer national" setzte sich wie schon in dem TV-Wettbewerb "Deutschland sucht den Superstar" der Solo-Künstler Alexander durch. Als beste Gruppe wurde die ebenfalls aus einer Fernsehsendung hervorgegangene Band "No Angels" ausgezeichnet.
Das russische Skandal-Duo "t.A.T.u", das sich vor allem mit vermeintlich lesbischen Kusseinlagen in seinen Shows einen Namen gemacht hatte, gewann den Preis für den besten internationalen Newcomer. Eine Aufzeichnung der Preisverleihung wird am Nachmittag von RTL ausgestrahlt, die Wiederholung ist am Abend auf VIVA dran.
