Von Met bis Räucherwerk
Freitag, 15. August 2003, 12:08 Uhr
NordhausenNeustadt (nnz). Das ganze bunte Treiben eines mittelalterlichen Marktes wird geprägt von fahrendem Volk, Händlern, Kaufleuten und Handwerkern. Auch dieses unnachahmliche Flair wird am 23. und 24. August 2003 auf dem Hohnstein geboten. Neugierig, was Sie da erwartet? Dann einfach klicken.
In Dutzende Stände und Buden wird der Besucher animiert, einen Blick zu werfen und die außergewöhnlichen Waren des Orients und Okzidents zu bestaunen und auch zu erwerben. Die Angebotspalette ist schier überwältigend, dabei für Damen und Herren gleichermaßen interessant.
Böhmisches Glas – Repliken historischer Originale – wird ganz bestimmt seine Liebhaber finden. Desgleichen kommen aus Böhmen Naturseifen und Kräuter. Ein Stand mit Figuren aus Zinn lässt sicher nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Edle und halbedle Steine sowie Minerale und Fossilien für den magischen oder Alltagsgebrauch werden in einer anderen Bude feilgeboten. Für große Ritter werden Rüstungsteile und Gewänder sowie die beliebten Trinkhörner aller Größen angeboten. Kleine Ritter hingegen können sich mit Kinderritterrüstungen ausstatten lassen.
Kunsthandwerker aller Couleur zeigen ihre Waren sowie Art und Weise deren Herstellung. Keltischer, nordischer und orientalischer Schmuck finden ihre Interessenten nicht nur bei den Frauen. Auch feilgebotene Tuchwaren und Gewandung sprechen auf dem Mittelaltermarkt zu Hohnstein sicherlich jeden Besucher an. Für den kleinen und größeren Durst stehen Met, Bier, Obstwein und alkoholische Extrakte bei Händlern bereit. Duftstoffe, Öle und Essenzen verbreiten überall auf der Burg ein ungewöhnlich-reizvolles Aroma. Amulette, Holzspielwaren und Räucherwerk ergänzen das aus heutiger Sicht außergewöhnliche Warenangebot.
Natürlich ist es auch erlaubt, den Handwerkern über die Schulter zuschauen. Lederer, Gürtler und Schuhmacher widmen sich gekonnt der Bearbeitung tierischer Produkte. Das Spinnen von Garn mit der Spindel kann man erlernen. Der Bleiverglaser bringt Farbe in die Welt der Fenster und mit scharfem Messer rücken die Schnitzer dem Holz zu Leibe. Kerzen aus puren Naturstoffen und dazu selbst gezogen, möchten ab Herbst bei den Besuchern in den Wohnzimmern brennen. Der Specksteinschnitzer modelliert mit weichem Gestein. Armkraft und Zielgenauigkeit sind hingegen beim Bogenbauer gefragt, der ebenfalls gern Auskunft über sein Handwerk gibt.
Beim Gang über den Markt wird sicher auch Lupus der Pilger anzutreffen sein, dessen fast immer wahre Geschichten das Publikum in den Bann zieht. Die gastronomische Versorgung übernimmt wie gewohnt der Burggasthof, dessen Mitarbeiter sich am Burgfestwochenende um die zahlreichen Besucher kulinarisch kümmern werden. Ein Fladenbäcker wird zudem seine Köstlichkeiten anbieten. Die Getränkepalette reicht von Schwarzbier über Kaffee hin zu Säften, Mineralwasser und auch Eis.
Ein buntes und durchaus realistisches Bild eines historischen Marktes erwartet die Besucher auf Burg Hohnstein am dritten Augustwochenende. Die Mischung aus Handwerkern, Händlern, Gauklern und Musikanten entspricht dabei der gängigen Vorstellung mittelalterlichen Getümmels auf einem Handelsplatz.
Der Verein für lebendiges Mittealter e.V. Nordhausen hat sich erneut und verstärkt darum bemüht, diese Authentizität anlässlich des Burgfestes auf dem Hohnstein wiederherzustellen. Besucher, kleine wie große, sollen einen Eindruck von der Lebensweise unserer Vorfahren erhalten und für Geschichte begeistert werden. In diesem Sinne wird sehr herzlich zu einem großen und bunten Wochenende eingeladen. Auf Wiedersehen auf dem Hohnstein, auf Wiedersehen im Mittelalter! Ausgeschilderte Parkplätze stehen ausreichend am Fuß des Burgberges zur Verfügung. Ein ganztägiger Pendelverkehr per Kleinbus zwischen Parkplatz und Burganlage ist eingerichtet. Am Samstag, 23.8. dauert das Fest von 11 bis 24 Uhr, am Sonntag, 24.8. von 11 bis 20 Uhr.
Autor: nnzIn Dutzende Stände und Buden wird der Besucher animiert, einen Blick zu werfen und die außergewöhnlichen Waren des Orients und Okzidents zu bestaunen und auch zu erwerben. Die Angebotspalette ist schier überwältigend, dabei für Damen und Herren gleichermaßen interessant.
Böhmisches Glas – Repliken historischer Originale – wird ganz bestimmt seine Liebhaber finden. Desgleichen kommen aus Böhmen Naturseifen und Kräuter. Ein Stand mit Figuren aus Zinn lässt sicher nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Edle und halbedle Steine sowie Minerale und Fossilien für den magischen oder Alltagsgebrauch werden in einer anderen Bude feilgeboten. Für große Ritter werden Rüstungsteile und Gewänder sowie die beliebten Trinkhörner aller Größen angeboten. Kleine Ritter hingegen können sich mit Kinderritterrüstungen ausstatten lassen.
Kunsthandwerker aller Couleur zeigen ihre Waren sowie Art und Weise deren Herstellung. Keltischer, nordischer und orientalischer Schmuck finden ihre Interessenten nicht nur bei den Frauen. Auch feilgebotene Tuchwaren und Gewandung sprechen auf dem Mittelaltermarkt zu Hohnstein sicherlich jeden Besucher an. Für den kleinen und größeren Durst stehen Met, Bier, Obstwein und alkoholische Extrakte bei Händlern bereit. Duftstoffe, Öle und Essenzen verbreiten überall auf der Burg ein ungewöhnlich-reizvolles Aroma. Amulette, Holzspielwaren und Räucherwerk ergänzen das aus heutiger Sicht außergewöhnliche Warenangebot.
Natürlich ist es auch erlaubt, den Handwerkern über die Schulter zuschauen. Lederer, Gürtler und Schuhmacher widmen sich gekonnt der Bearbeitung tierischer Produkte. Das Spinnen von Garn mit der Spindel kann man erlernen. Der Bleiverglaser bringt Farbe in die Welt der Fenster und mit scharfem Messer rücken die Schnitzer dem Holz zu Leibe. Kerzen aus puren Naturstoffen und dazu selbst gezogen, möchten ab Herbst bei den Besuchern in den Wohnzimmern brennen. Der Specksteinschnitzer modelliert mit weichem Gestein. Armkraft und Zielgenauigkeit sind hingegen beim Bogenbauer gefragt, der ebenfalls gern Auskunft über sein Handwerk gibt.
Beim Gang über den Markt wird sicher auch Lupus der Pilger anzutreffen sein, dessen fast immer wahre Geschichten das Publikum in den Bann zieht. Die gastronomische Versorgung übernimmt wie gewohnt der Burggasthof, dessen Mitarbeiter sich am Burgfestwochenende um die zahlreichen Besucher kulinarisch kümmern werden. Ein Fladenbäcker wird zudem seine Köstlichkeiten anbieten. Die Getränkepalette reicht von Schwarzbier über Kaffee hin zu Säften, Mineralwasser und auch Eis.
Ein buntes und durchaus realistisches Bild eines historischen Marktes erwartet die Besucher auf Burg Hohnstein am dritten Augustwochenende. Die Mischung aus Handwerkern, Händlern, Gauklern und Musikanten entspricht dabei der gängigen Vorstellung mittelalterlichen Getümmels auf einem Handelsplatz.
Der Verein für lebendiges Mittealter e.V. Nordhausen hat sich erneut und verstärkt darum bemüht, diese Authentizität anlässlich des Burgfestes auf dem Hohnstein wiederherzustellen. Besucher, kleine wie große, sollen einen Eindruck von der Lebensweise unserer Vorfahren erhalten und für Geschichte begeistert werden. In diesem Sinne wird sehr herzlich zu einem großen und bunten Wochenende eingeladen. Auf Wiedersehen auf dem Hohnstein, auf Wiedersehen im Mittelalter! Ausgeschilderte Parkplätze stehen ausreichend am Fuß des Burgberges zur Verfügung. Ein ganztägiger Pendelverkehr per Kleinbus zwischen Parkplatz und Burganlage ist eingerichtet. Am Samstag, 23.8. dauert das Fest von 11 bis 24 Uhr, am Sonntag, 24.8. von 11 bis 20 Uhr.
