Unseriöse Mails aus Liberia
Freitag, 15. August 2003, 12:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Die lHK Erfurt warnt vor betrügerischen Machenschaften, die im Rahmen von Geschäftsangeboten aus der Bürgerkriegsregion Liberia per E-Mail an deutsche Unternehmen und Privatpersonen herangetragen werden. Mehr zu den Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.
Die Absender beziehen sich auf die derzeitigen politischen Ereignisse in Liberia und bitten um Hilfe sowie Unterstützung bei der Sicherung von Vermögenswerten, berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Aufgrund der anhaltenden Plünderungen und Unruhen seien die Absender der E-Mails zur Flucht in Nachbarländer gezwungen und müssten größere Dollar-Beträge (teils in Millionenhöhe) oder Vorräte an Rohdiamanten bei den nationalen Banken zurücklassen.
Den Empfängern solcher Nachrichten wird angegeben, dass diese Vermögen nur mit Unterstützung von Ausländern transferiert werden können. Dafür sei die Übermittlung einer Firmenadresse, Kontonummer u.a. personenbezogener Daten erforderlich. Für die Unterstützung will sich der Absender dann großzügig erkenntlich zeigen. Die Gefahr ist groß, dass diese Angaben für Fälschungen, Betrügereien oder Banktransaktionen genutzt werden, warnt Grusser. Meist würden in diesem Zusammenhang auch Vorab-Zahlungen für zu entrichtende Gebühren erbeten.
Die IHK empfiehlt, derartige Nachrichten erst gar nicht zu beantworten. Darüber hinaus könne man sich vor der Vielzahl dieser E-Mails schützen, indem man die Absenderadressen sperrt.
Autor: nnzDie Absender beziehen sich auf die derzeitigen politischen Ereignisse in Liberia und bitten um Hilfe sowie Unterstützung bei der Sicherung von Vermögenswerten, berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Aufgrund der anhaltenden Plünderungen und Unruhen seien die Absender der E-Mails zur Flucht in Nachbarländer gezwungen und müssten größere Dollar-Beträge (teils in Millionenhöhe) oder Vorräte an Rohdiamanten bei den nationalen Banken zurücklassen.
Den Empfängern solcher Nachrichten wird angegeben, dass diese Vermögen nur mit Unterstützung von Ausländern transferiert werden können. Dafür sei die Übermittlung einer Firmenadresse, Kontonummer u.a. personenbezogener Daten erforderlich. Für die Unterstützung will sich der Absender dann großzügig erkenntlich zeigen. Die Gefahr ist groß, dass diese Angaben für Fälschungen, Betrügereien oder Banktransaktionen genutzt werden, warnt Grusser. Meist würden in diesem Zusammenhang auch Vorab-Zahlungen für zu entrichtende Gebühren erbeten.
Die IHK empfiehlt, derartige Nachrichten erst gar nicht zu beantworten. Darüber hinaus könne man sich vor der Vielzahl dieser E-Mails schützen, indem man die Absenderadressen sperrt.
