"Bitte komm nicht wieder!"
Mittwoch, 10. August 2011, 10:31 Uhr
Zu fast 80 Prozent standen die personellen Planungen bei Wacker Nordhausen fest. Jetzt gibt es eine Personalie, über die es gesondert zu berichten gilt: Torsten Klaus...
Wer die Spielberichte zu Wacker Nordhausen in der nnz verfolgt hat, der wird wissen, dass die Redaktion immer auch eine kritische Sichtweise auf die Spieler gepflegt hat und pflegen wird. Das müssen die jungen Männer einfach aushalten. Einer kam mit Kritik nie richtig zurecht: Torsten Klaus. Jetzt ist die Ära Klaus vorbei. Ich sage: Endlich.
"Präsident Nico Kleofas teilte mit, dass Torsten Klaus den FSV Wacker 90 Nordhausen mit sofortiger Wirkung verlassen wird. Der Spieler hat darum gebeten, uns in Richtung Gotha zu verlassen, weil er eine neue sportliche Herausforderung sucht. Dem möchte das Präsidium nicht im Wege stehen und wünscht ihm weiterhin sportlichen Erfolg."
So lesen sich die offiziellen Verlautbarungen immer. Das ist in der sechsten oder fünften Liga wie in der ersten oder zweiten. Aber auch in der sechsten Liga gibt es immer ein "Hinter der offiziellen Nachricht". Auch im Abgang von Torsten Klaus.
Der begann vermutlich mit dem Neuzugang im Trainerbereich. Mit Jörg Goslar, der frischen Wind, professionelles Training und vor allem eines mitbrachte: Er konnte - auch durch zahlreiche Neuzugänge - endlich einen notwendigen Konkurrenzdruck innerhalb der ersten Mannschaft aufbauen. Alle neuen wie alten Spieler akzeptierten das, nur einer nicht: Torsten Klaus. Er wollte nach Informationen der nnz eine Garantie, dass er gesetzt sei. Er soll mehrfach bei Mitgliedern des Präsidiums angerufen haben und auf das "gesetzt sein" gepocht haben. Die klare Antwort "Nein" soll prompt gefolgt sein.
Nach weiteren Gesprächen und einem nicht gewährten Freigabeverlangen, soll Klaus einen Amateurvertrag bei Wacker Gotha vorgelegt haben und das Präsidium musste ihn ziehen lassen. Vermutlich nicht leichten Herzens, wie da nun kolportiert werden wird. Im Gegenteil, Torsten Klaus soll als einer der ersten Spieler im aktuellen Aufgebot eine Verlängerung um zwei Jahre bestätigt bekommen haben.
Wieder einmal verlässt Torsten Klaus den Nordhäuser Traditionsverein. Wieder in einer Phase des Umbruchs. Wieder wechselt er zu einem Verein, der zwar in der Oberliga spielt, hier jedoch als ein sicherer Abstiegskandidat jetzt schon gehandelt wird. Das ist die sportliche Sicht, über die finanzielle Situation in Gotha wissen nicht nur die Insider längst Bescheid.
Für Präsidium und Trainerstab heißt es nun nicht nur anders zu planen, sondern die Blicke auf den Tansfermarkt zu richten, der bis Ende August offen ist. Neben Torsten Klaus muss sich auch Stephan Hoffmann vom Südharzer Fußballpublikum temporär verabschieden. Hoffmann hat den Marschbefehl für einen Auslandseinsatz in der Tasche. Ich wünsche Stephan eine glückliche Rückkehr zu seiner Familie und in den Albert-Kuntz-Sportpark. Bei Torsten Klaus jedoch habe ich auch eine Bitte, die sich an den Fußballer richtet: Bitte komm nicht wieder! Und vielleicht kann auch das Präsidium von Wacker Nordhausen dieser Bitte in den nächsten Jahren entsprechen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzWer die Spielberichte zu Wacker Nordhausen in der nnz verfolgt hat, der wird wissen, dass die Redaktion immer auch eine kritische Sichtweise auf die Spieler gepflegt hat und pflegen wird. Das müssen die jungen Männer einfach aushalten. Einer kam mit Kritik nie richtig zurecht: Torsten Klaus. Jetzt ist die Ära Klaus vorbei. Ich sage: Endlich.
"Präsident Nico Kleofas teilte mit, dass Torsten Klaus den FSV Wacker 90 Nordhausen mit sofortiger Wirkung verlassen wird. Der Spieler hat darum gebeten, uns in Richtung Gotha zu verlassen, weil er eine neue sportliche Herausforderung sucht. Dem möchte das Präsidium nicht im Wege stehen und wünscht ihm weiterhin sportlichen Erfolg."
So lesen sich die offiziellen Verlautbarungen immer. Das ist in der sechsten oder fünften Liga wie in der ersten oder zweiten. Aber auch in der sechsten Liga gibt es immer ein "Hinter der offiziellen Nachricht". Auch im Abgang von Torsten Klaus.
Der begann vermutlich mit dem Neuzugang im Trainerbereich. Mit Jörg Goslar, der frischen Wind, professionelles Training und vor allem eines mitbrachte: Er konnte - auch durch zahlreiche Neuzugänge - endlich einen notwendigen Konkurrenzdruck innerhalb der ersten Mannschaft aufbauen. Alle neuen wie alten Spieler akzeptierten das, nur einer nicht: Torsten Klaus. Er wollte nach Informationen der nnz eine Garantie, dass er gesetzt sei. Er soll mehrfach bei Mitgliedern des Präsidiums angerufen haben und auf das "gesetzt sein" gepocht haben. Die klare Antwort "Nein" soll prompt gefolgt sein.
Nach weiteren Gesprächen und einem nicht gewährten Freigabeverlangen, soll Klaus einen Amateurvertrag bei Wacker Gotha vorgelegt haben und das Präsidium musste ihn ziehen lassen. Vermutlich nicht leichten Herzens, wie da nun kolportiert werden wird. Im Gegenteil, Torsten Klaus soll als einer der ersten Spieler im aktuellen Aufgebot eine Verlängerung um zwei Jahre bestätigt bekommen haben.
Wieder einmal verlässt Torsten Klaus den Nordhäuser Traditionsverein. Wieder in einer Phase des Umbruchs. Wieder wechselt er zu einem Verein, der zwar in der Oberliga spielt, hier jedoch als ein sicherer Abstiegskandidat jetzt schon gehandelt wird. Das ist die sportliche Sicht, über die finanzielle Situation in Gotha wissen nicht nur die Insider längst Bescheid.
Für Präsidium und Trainerstab heißt es nun nicht nur anders zu planen, sondern die Blicke auf den Tansfermarkt zu richten, der bis Ende August offen ist. Neben Torsten Klaus muss sich auch Stephan Hoffmann vom Südharzer Fußballpublikum temporär verabschieden. Hoffmann hat den Marschbefehl für einen Auslandseinsatz in der Tasche. Ich wünsche Stephan eine glückliche Rückkehr zu seiner Familie und in den Albert-Kuntz-Sportpark. Bei Torsten Klaus jedoch habe ich auch eine Bitte, die sich an den Fußballer richtet: Bitte komm nicht wieder! Und vielleicht kann auch das Präsidium von Wacker Nordhausen dieser Bitte in den nächsten Jahren entsprechen.
Peter-Stefan Greiner
