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Praktisch lernen

Mittwoch, 10. August 2011, 09:34 Uhr
Jetzt haben es die beiden Geschäftsführer des Südharz-Krankenhauses in Nordhausen amtlich: Die Klinik kann nicht nur Studenten von der Uni in Jena praktisch ausbilden...

Jetzt auch Halle (Foto: SHK) Jetzt auch Halle (Foto: SHK)
Das Foto zeigt von links nach rechts die beiden Geschäftsführer, Guido Hage und Dr. Matthias Brucke sowie Chefarzt Prof. Dr. Klein, in dessen Amtszeit als ärztlicher Direktor die Vereinbarung mit der Uni Jena zustande kam

Das Nordhäuser Krankenhaus trägt den Titel “Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg”. Ab dem kommenden Semester werden die ersten drei Medizinstudierenden ihr sechstes Studienjahr (Praktisches Jahr) am Nordhäuser Klinikum absolvieren.

Vor allem für Chefärztin Dr. med. Silke Ludwig, die im Haus als Ausbildungsleiterin fungiert, heißt das viel Arbeit. Da müssen unter anderen die Ablaufpläne für die jungen Leute vorbereitet und im Haus koordiniert werden. Letztlich bleibt das Ziel, den künftigen Medizinern ein Höchstmaß an praktischer Erfahrung und theoretischem Wissenszuwachs zu vermitteln.

“Dass sich die Universität in Halle für unser Haus entschieden hat, kann alle Mitarbeiter mit Stolz erfüllen. Die Uni hatte gerade eine intensive Überprüfung aller ihrer Lehrkrankenhäuser durchgeführt und dabei auch unser Krankenhaus für würdig befunden, ihren Studierenden das praktischen Wissen zu vermitteln”, sagt Dr. Matthias Brucke, der medizinische Geschäftsführer des Nordhäuser Hauses.

Das Nordhäuser Südharz-Krankenhaus ist das Einzige in Thüringen, das Medizinstudenten aus Halle ausbildet, die 13 anderen Krankenhäuser befinden sich allesamt in Sachsen-Anhalt.

In den kommenden Monaten werden die Studenten jeweils vier Monate lang Erfahrungen in der Chirurgie, der Inneren Medizin sowie in einer Wahlfachrichtung sammeln. Während des Praktischen Jahres in Nordhausen erhalten sie freie Kost und Logis sowie eine angemessene Aufwandsentschädigung.

In Nordhausen werden in den kommenden Monaten die Möglichkeiten geschaffen, bis zu 33 angehende Mediziner praktisch auszubilden. Das ist das Maximum.
Autor: nnz

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