Hitzeschlacht im Kuntz-Sportpark
Samstag, 09. August 2003, 23:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Zum ersten Punktspiel der Saison 2003/04 empfing Wacker 90 Nordhausen heute die Elf von SV Germania Ilmenau. Beide Mannschaften hatten in der vergangenen Woche ihre Pokalspiele gewonnen. Aber Pokalspiele sind Pokalspiele. In der Meisterschaft gelten andere Gesetzmäßigkeiten. Über die Begegnungen berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Vor Spielbeginn meldete Wacker 90 zwei Neuzugänge. In der vergangenen Woche kamen Dennis Demmer von Eintracht Sondershausen und Markus Ranzinger von Holzthaleben zu den Nordhäusern. Beide Spieler sollten den Offensivbereich stärken. Während Demmer bereits heute zu einem Kurzeinsatz kam, muss Ranzinger noch auf die Spielgenehmigung warten. Für Adam Kulbacki - er war zwar heute angereist, fand aber in der Mannschaftsaufstellung keine Berücksichtigung - scheinen dafür die Tage in Nordhausen gezählt. Er wird mit Holzthaleben in Verbindung gebracht. In den nächsten Tagen wird dazu eine Entscheidung erwartet.
Bei subtropischen Temperaturen begann Wacker furios und berannte das gegnerische Tor. In der 5. Minute startete Pistorius ein sehenswertes Solo und flankte zu dem freistehenden Pohl. Dessen Schuss knallte an die Latte. Nur Sekunden später versuchte sich Wenzel mit einem Distanzschuss, aber das Leder strich knapp am Posten vorbei. In der 10. Minute erneut eine schöne Einzelleistung von Pistorius. Seinen Pass nahm Puc auf. Der Ball verfehlte den Kasten nur um Zentimeter. Ilmenau überließ Wacker das Spiel und wartete auf sich bietende Konterchancen.
Die Chance kam exakt nach einer Viertelstunde. Den ersten Angriff der Gäste schloss Baranowski mit der Führung für Ilmenau ab. Wacker und die 259 zahlenden Zuschauer standen unter Schock. Zwar bemühten sich Pistorius und Co. um den Ausgleichstreffer, aber bis auf einen Gewaltschuss von Wenzel in der 31. Minute sprang nichts weiter heraus. Dagegen Glück für Wacker, als M. Verkouter wegen Tätlichkeit nur die Gelbe Karte sah (44.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit fiel der erlösende Ausgleich. Aschenschwandtner flankte auf Pohl, der setzte sich gegen zwei Ilmenauer durch und schoss unhaltbar aus Nahdistanz zum 1:1 ein. Nur zwei Minuten später ein Superpass von Nebelung auf Pohl, doch dessen Schuss verfehlte das Tor um Millimeter. In der 55. Minute brachte Etzrodt Demmer für Kohlhause. Langsam machte sich bei Wacker ein Kräfteverschleiß bemerkbar. Fehlpässe häuften sich, nichts lief mehr. Die Gäste sahen ihre Chance gekommen, den Sack zuzumachen und setzten die Nordhäuser stark unter Druck. Doch die Ilmenauer ließen selbst die dicksten Chancen ungenutzt. Wacker stehend k.o., rettete das magere Unentschieden über die Zeit.
Die FSG Salza musste heute in Schmölln ran. Die Böhm-Truppe sorgte gleich im ersten Spiel für eine positive Überraschung und gewann durch Tore von Ermisch und Schiminitzki mit 2:0. Am kommenden Sonnabend empfängt Salza die Mannschaft aus Stadtilm, während Wacker 90 beim Tabellenfünften der vergangenen Saison, Bad Blankenburg, antreten muss.
Autor: rh
Vor Spielbeginn meldete Wacker 90 zwei Neuzugänge. In der vergangenen Woche kamen Dennis Demmer von Eintracht Sondershausen und Markus Ranzinger von Holzthaleben zu den Nordhäusern. Beide Spieler sollten den Offensivbereich stärken. Während Demmer bereits heute zu einem Kurzeinsatz kam, muss Ranzinger noch auf die Spielgenehmigung warten. Für Adam Kulbacki - er war zwar heute angereist, fand aber in der Mannschaftsaufstellung keine Berücksichtigung - scheinen dafür die Tage in Nordhausen gezählt. Er wird mit Holzthaleben in Verbindung gebracht. In den nächsten Tagen wird dazu eine Entscheidung erwartet.
Bei subtropischen Temperaturen begann Wacker furios und berannte das gegnerische Tor. In der 5. Minute startete Pistorius ein sehenswertes Solo und flankte zu dem freistehenden Pohl. Dessen Schuss knallte an die Latte. Nur Sekunden später versuchte sich Wenzel mit einem Distanzschuss, aber das Leder strich knapp am Posten vorbei. In der 10. Minute erneut eine schöne Einzelleistung von Pistorius. Seinen Pass nahm Puc auf. Der Ball verfehlte den Kasten nur um Zentimeter. Ilmenau überließ Wacker das Spiel und wartete auf sich bietende Konterchancen.
Die Chance kam exakt nach einer Viertelstunde. Den ersten Angriff der Gäste schloss Baranowski mit der Führung für Ilmenau ab. Wacker und die 259 zahlenden Zuschauer standen unter Schock. Zwar bemühten sich Pistorius und Co. um den Ausgleichstreffer, aber bis auf einen Gewaltschuss von Wenzel in der 31. Minute sprang nichts weiter heraus. Dagegen Glück für Wacker, als M. Verkouter wegen Tätlichkeit nur die Gelbe Karte sah (44.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit fiel der erlösende Ausgleich. Aschenschwandtner flankte auf Pohl, der setzte sich gegen zwei Ilmenauer durch und schoss unhaltbar aus Nahdistanz zum 1:1 ein. Nur zwei Minuten später ein Superpass von Nebelung auf Pohl, doch dessen Schuss verfehlte das Tor um Millimeter. In der 55. Minute brachte Etzrodt Demmer für Kohlhause. Langsam machte sich bei Wacker ein Kräfteverschleiß bemerkbar. Fehlpässe häuften sich, nichts lief mehr. Die Gäste sahen ihre Chance gekommen, den Sack zuzumachen und setzten die Nordhäuser stark unter Druck. Doch die Ilmenauer ließen selbst die dicksten Chancen ungenutzt. Wacker stehend k.o., rettete das magere Unentschieden über die Zeit.
Die FSG Salza musste heute in Schmölln ran. Die Böhm-Truppe sorgte gleich im ersten Spiel für eine positive Überraschung und gewann durch Tore von Ermisch und Schiminitzki mit 2:0. Am kommenden Sonnabend empfängt Salza die Mannschaft aus Stadtilm, während Wacker 90 beim Tabellenfünften der vergangenen Saison, Bad Blankenburg, antreten muss.
