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Was war teurer, was billiger?

Mittwoch, 27. Juli 2011, 16:13 Uhr
Immer am Ende eines Monats untersuchen die Thüringer Statistiker die Entwicklung der Preise in diesem Land. So auch für den Juli. Wenn Sie wissen wollen, was in den vergangenen Tagen die Preistreiber waren, dann sollten Sie mit dem nächsten Klick ein wenig schlauer sein...


Die Jahresteuerungsrate lag im Juli nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik unverändert seit Mai 2011 bei 2,2 Prozent. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent und erreichte einen Indexstand von 110,0 (Basis 2005 = 100).

Im Vergleich zum Vorjahr verharrt das Preisniveau seit drei Monaten unverändert bei 2,2 Prozent. In nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens wurden deutlich höhere Preise als im Juli 2010 registriert. Einzige Ausnahme bildete der Bereich Nachrichtenübermittlung (-3,0 Prozent). Hier wurden hauptsächlich Telefon- und Telefaxgeräte (-20,1 Prozent) günstiger angeboten.

Die höheren Preise für Heizöl und Kraftstoffe (13,2 Prozent) sowie Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (3,7 Prozent) belasteten weiterhin die Haushaltskassen. Nennenswert sind auch die höheren Ausgaben für Bildung (2,1 Prozent), verursacht durch das höhere Entgelt für Kindergarten oder Kindertagesstätten (4,9 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Juli 2011 um 0,4 Pro-zent. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,3 Prozent) gaben leicht nach. Indexbeeinflussend wirkten sich das saisonbedingt günstig angebotene Gemüse (-3,9 Prozent) und Obst (-1,1 Prozent) aus. Weitere Preissteigerungen wurden dagegen für Kaffee (4,5 Prozent), Speisefette und -öle (2,1 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (1,0 Prozent) festgestellt.

Wesentlich teurer wurden mit Ferienbeginn die Miete für Ferienwohnungen (30,1 Prozent), die Flug-tickets (14,7 Prozent), die Pauschalreisen (10,5 Prozent) und die Tickets für Schiffsfahrten (6,7 Prozent). Die Kraftstoffpreise entwickelten sich im Juli etwas unterschiedlich. Während sich die Preise für Dieselkraftstoff um 0,3 Prozent erhöhten, gab es für Normal- und Superbenzin mit leichte Preissenkungen um 0,2 Prozent.

Kräftige Rabatte des Handels für Bekleidung und Schuhe (-3,2 Prozent) sorgten für preisgünstige Angebote.
Autor: nnz

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