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OB Rinke: Mutmaßungen verunsichern

Donnerstag, 21. Juli 2011, 15:11 Uhr
In der nnz hatte sich heute LINKE-Stadtrat Matthias Mitteldorf befremdlich über den Umgang hinsichtlich des Südharz-Krankenhauses geäußert und sich vehement gegen eine drohende Privatisierung ausgesprochen. Jetzt reagiert Oberbürgermeisterin Barbara Rinke in der nnz...


Mit Sorge lese ich die wiederholt vorgetragenen Mutmaßungen von Linke-Stadtrat Herrn Mitteldorf, dass es Absicht der politisch Verantwortlichen in der Stadt Nordhausen sei, das Südharzkrankenhaus zu privatisieren. Zum einen verweise ich – auch hier zum wiederholten Male - auf einen entsprechenden und klaren Stadtratsbeschluss – und gehe davon, dass ihm Herr Mitteldorf zugestimmt hat – in dem es eindeutig heißt: Für den Gesellschafter Stadt Nordhausen ist eine Privatisierung keine Option! Das ist eindeutig.

Zum anderen halte ich es für das Krankenhaus riskant, wenn immer wieder angebliche Privatisierungsabsichten kolportiert werden und gar die Rede davon ist, „Bewerber der privaten Krankenhäuser stehen Schlange … haben den Kuchen schon unter sich aufgeteilt.“

Falls Sie, Herr Mitteldorf, davon Kenntnis haben – ich als Vertreterin der Stadt in der Gesellschafterversammlung habe sie zumindest nicht – so wäre es Ihre Verpflichtung, zügig den Aufsichtsrat davon in Kenntnis setzen. Ein Kreistagsmitglied Ihrer Partei gehört diesem Gremium an, das die grundlegenden und entscheidenden Geschicke des Krankenhauses lenkt.

Sollten sich Ihre Äußerungen allerdings nur auf Hörensagen beziehen, so wäre es Patienten und Mitarbeitern des Südharzkrankenhauses gegenüber fair, diese nicht öffentlich weiter zu tragen, weil sie zu einer erheblichen Verunsicherung auf allen Seiten führen.
Barbara Rinke, Oberbürgermeisterin
Autor: nnz

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