nnz-online

mdr dreht auf der Burg

Dienstag, 05. August 2003, 14:12 Uhr
Nordhausen/Leipzig (nnz). Das mdr-Fernsehen wandelt auf den Spuren von Radegunde. Auch im Landkreis Nordhausen. Auf welcher Burg das Dreh-Team Station macht und wer Radegunde war, das hat für Sie die nnz erfahren.


Sie war die letzte Überlebende des mächtigen Thüringer Königshauses: Radegunde. Geboren vor 1500 Jahren, hat die Erinnerung an sie bis heute überdauert. Denn ihre Geschichte ist die einer außergewöhnlichen Frau. Im Sturm der Völkerwanderung wird sie früh zur Waise, ein blutiger Krieg zerstört ihre erste und einzige große Liebe. Der Mörder ihrer Familie zwingt sie zur Heirat und macht sie so zur Königin Frankens. Doch Radegunde stellt sich ihrem Schicksal entgegen. Von der wehrlosen Geisel entwickelt sie sich zu einer einflussreichen Herrscherin und Intellektuellen, die Antike und Mittelalter vereint.

Radegunde ist die Heldin eines Films der "Geschichte Mitteldeutschlands". Das erfolgreiche Multimediaprojekt geht 2003 in seine fünfte Runde. Allein die Filme der vierten Staffel sahen im vergangenen Jahr jeweils rund eine Million Zuschauer. Die Dreharbeiten zu "Die geraubte Prinzessin – Radegunde und das Reich der Thüringer" beginnen im August in Thüringen.

Am Freitag und Samstag wird auf der Funkenburg in Westgreußen gedreht. Da sollen Kampfszenen und die Gefangennahme Radegundes durch die Franken „in den Kasten“. Einen aufwendigen Dreh vom Leben am Thüringischen Hof und der Liebesbeziehung zwischen Radegunde und ihrem Cousin gibt es am Samstag. Am Montag sind die Filmemacher dann auf der Burg Lohra zu Gast. Da stehen der Thüringer Königsschatz und die Abkehr Radegundes von ihrem Ehemann, Franken-König Chlotar im Mittelpunkt der Arbeiten.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de