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Heute kam zusammen, was zusammen gehört

Montag, 11. Juli 2011, 19:43 Uhr
Zum diesjährigen Internationalen Kindertag am 1. Juni, wurde von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke das frisch sanierte Gutshaus in Bielen an das DRK Nordhausen übergeben. Aber das Wichtigste fehlte eigentlich noch...

Kinder sind eingezogen (Foto: F. Jeschke)
Der Name war es jedenfalls nicht, denn als „Kindertagesstätte (Kita) Sonnenschein“, war dieser schon bekannt. Noch viel Wichtiger war die Tatsache, dieses Haus mit den Kindern zum Leben zu erwecken. Mit dem Kindertag als Anlaß wäre das zwar schön gewesen, aber es standen noch viele kleine Arbeiten aus, die noch beendet werden mußten. Mit einer kleinen Vorstellung waren sie aber an diesem Tag auch schon dabei und konnten ihre zukünftigen Gruppenräume in Augenschein nehmen.

Heute nun war es nach langem Warten endlich soweit, daß sich die Kinder zuerst von ihrer Kita „Pumuck’l“ verabschiedeten und anschließend die Kita „Sonnenschein“ begrüßten oder besser gesagt, selbst übernahmen. Eifrig zeigten die „Knirpse“ ihren Eltern die neuen und jetzt möblierten Gruppenräume. Da wurde auch schon das bekannte Spielzeug an seinem neuen Platz gefunden und schnell noch den Eltern vorgeführt.

Einige der Eltern waren im Vorfeld schon am Samstag fleißig und hatten die Möbel aus der alten Kita in die Neue transportiert und groß saubergemacht. Jeder hat so seinen Teil dazu Beigetragen, daß das Gutshaus, wie schon erwähnt, zum Leben erweckt wird.

Es sind aber nicht nur die Kinder, die sich über die neue Kita freuen können. Auch die Arbeitsbedingungen aller Kolleginnen und Kollegen haben sich sehr verbessert. So sind jetzt in der unteren Etage die Gruppen- und Schlafräume der Kleinsten untergebracht. Auch das bekannte Tretbecken für das Kneipp-Konzept ist hier zu finden. In der mittleren Etage befinden sich die Gruppenräume der Mittleren- und der Vorschulgruppe. Alle Gruppen haben auch ihre eigenen und großzügigen Sanitäranlagen.

Die Ruheräume der Kinder in der mittleren Etage sind ein Stockwerk höher. Bei diesem großen Raum kann man schon fast von einem Schlafsaal sprechen. Der Vorteil ist der, das die Erzieherinnen die vielen und schweren Matten nicht jeden Tag aufstellen und wieder wegräumen müssen. Dieser „Kraftakt“ wird von den wenigsten war genommen, erleichtert aber die Arbeit der Erzieherinnen enorm. Im übertragenen Sinne haben selbst die Erzieherinnen jetzt ihren eigenen „Gruppenraum“. Als Rückzugsgebiet für Freizeiten, in denen sie z.B. Pause machen oder ihre schriftliche Arbeit erledigen können.

Alles in allem werden sich in dieser neuen Kita „Sonnenschein“ die Kinder und die Erzieherinnen mit ihrer Leiterin Monika Hildebrandt schnell eingelebt haben. Zwei Jahre haben sie darauf gewartet und ab heute ist auch hier „zusammengekommen, was zusammengehört“.
Frank Jeschke
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