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Alles fließt ringsherum

Montag, 04. Juli 2011, 18:54 Uhr
Während der Pferdemarkt in Nordhausen zu einem Biotop verkommt, gibt es an anderen Stellen dieser Stadt wirkliche Veränderungen. Die nnz mit den spielerischen Beobachtungen...


Fast täglich verändert sich das Bild des neuen Spielplatzes im Nordhäuser Stadtpark. Der Spielplatz soll sich deutlich vergrößern, da die vorhandene Fläche jetzt um eine ringartige, abwechslungsreiche Hügel- und Spiellandschaft bis zum Weg am Ententeich erweitert wird. Natürliche Elemente wie aufgeschüttete Erdwälle dienen als Spielhügel, Steinwürfel und Baumstämme sollen zu Bewegungsspielen animieren und die Fantasie anregen.
Auch das Holz der Eiche, die im Februar am Beethovenring umgestürzt ist, wird zum Bau von Sitzelementen oder Kletterstämmen im rund umlaufenden Spielplatzbereich verwendet. Auf Grund dieser Gestaltung habe sich die Stadt auch für den Namen „Zauberring“ entschieden und assoziiert damit die Frage: “Welcher Zauberer hat hier den Ring eines Riesen vergraben?“

Der zentrale Spielplatzbereich wird jetzt in zwei Spielflächen unterteilt. „Kleinkindbereich und Geräte für größere Kinder werden räumlich besser getrennt, da die unterschiedlichen Altersgruppen jeweils andere Ansprüche haben. Neue, haltbare Spielgeräte mit den Schwerpunkten: Klettern, Koordination und Bewegung werden im zentralen Teil aufgestellt“, erklärt der Umweltamtsleiter. Dabei werden einige Geräte erhalten bleiben und wieder integriert.

Besonders beliebte Spielgeräte, wie der Sandbagger werden für den Kleinkindbereich erneuert. Für die größeren Kinder wir es völlig neue Geräte geben wie bspw. eine kleine Seilbahn, ein Hängekarussell und das Seilnetzklettergerüst „Superdom“. Auf der umlaufenden Spielstrecke werden ein Trampolin, ein Gurtsprungband, das besonders für Kindergruppen geeignet ist oder eine neuartige Hangrutsche integriert.

„Wir hoffen, dass in den Sommerferien die Arbeiten abgeschlossen sind und die Kinder, Eltern oder Großeltern mit Spaß und Freude ihren neuen Spielplatz nutzen können“, sagte Umweltamtsleiter Steffen Meyer der nnz. Für die derzeitige Nutzungseinschränkung bittet die Stadtverwaltung um Verständnis.

Die Kosten von insgesamt 65.000 Euro für die Spielgeräte einschließlich der Bänke und 60.000 Euro für deren Montage sowie Landschaftsbauarbeiten werden aus Eigenmitteln der Stadt Nordhausen bezahlt.
Autor: nnz

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