Nichts Neues vom "Markt"
Montag, 04. Juli 2011, 16:10 Uhr
Es ist eine Geschichte mit endlos vielen Fortsetzungen - der Neubau eines Einkaufszentrums in der Nordhäuser Innenstadt. Während die Investition und das Gelände am Pferdemarkt nur noch für Possen und Satire aller Art herhalten, ist der Investor weiterhin optimistisch...
Rüdiger Weitzel hat ein bärenstarkes Gemüt. Seit Jahren schon berichtet der Mann, der die Investition am Nordhäuser Pferdemarkt nach außen vertreten muss, von Erfolgen, wenn auch in kleinen Schritten. Vom Fortgang der Planungen und von einem guten Ende.
Nur: Auf wann das Ende datiert ist, das ist auch heute nicht aus ihm herauszukitzeln. "Wir müssen die bestehenden Pläne noch ein wenig modifizieren, den Wünschen einiger potentieller Mieter anpassen", gibt sich Weitzel optimistisch. Und mit denen sei man eben im Gespräch, auch mit zwei der drei Ankermietern. Einzig der Lebensmittler (vermutlich Rewe) sei vertraglich gebunden, hört man auf diversen Veranstaltungen. Noch keine Klarheit herrsche hinsichtlich des Elektronic- und des Textilmarktes, auch wenn es in den vergangenen Wochen schon mal andere Informationen gegeben haben soll. Hier bestätigt Weitzel die Verhandlungen.
Die neuen Verhandlungspartner hätten neue Wünsche, vor allem, was die innere Organisation betreffe. Konkretes könne Weitzel nicht sagen, wohl aber, dass diese Modifizierungen ihre Auswirkungen auf einen neuen Bauantrag hätten. Weitzel rechnet damit, dass Ende Juli diese Unterlagen beisammen sind.
Die Vermarktung und Vermietung ist die eine Schiene, die Finanzierung die andere. Wie es hieß, soll es zwischen den Investoren und einer Bank im hohen Norden dieses Landes neue Verhandlungen geben. Auch, weil ein Vorhalteangebot der Finanzierungssumme terminlich abgelaufen sein soll und nun neu verhandelt wird. Vermutlich zu anderen Konditionen.
Es wird also insgesamt gesehen nicht einfacher. Nicht für die Investoren, nicht für den Bauherren, nicht für die kommunale Politik, die sich immer noch an Zusagen und Fristen klammert. Einzig und allein die Rolandgruppe könnte vielleicht schon für das nächste Jahr planen, denn der Pferdemarkt wird auch dann nicht aus der Themenauswahl verschwinden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzRüdiger Weitzel hat ein bärenstarkes Gemüt. Seit Jahren schon berichtet der Mann, der die Investition am Nordhäuser Pferdemarkt nach außen vertreten muss, von Erfolgen, wenn auch in kleinen Schritten. Vom Fortgang der Planungen und von einem guten Ende.
Nur: Auf wann das Ende datiert ist, das ist auch heute nicht aus ihm herauszukitzeln. "Wir müssen die bestehenden Pläne noch ein wenig modifizieren, den Wünschen einiger potentieller Mieter anpassen", gibt sich Weitzel optimistisch. Und mit denen sei man eben im Gespräch, auch mit zwei der drei Ankermietern. Einzig der Lebensmittler (vermutlich Rewe) sei vertraglich gebunden, hört man auf diversen Veranstaltungen. Noch keine Klarheit herrsche hinsichtlich des Elektronic- und des Textilmarktes, auch wenn es in den vergangenen Wochen schon mal andere Informationen gegeben haben soll. Hier bestätigt Weitzel die Verhandlungen.
Die neuen Verhandlungspartner hätten neue Wünsche, vor allem, was die innere Organisation betreffe. Konkretes könne Weitzel nicht sagen, wohl aber, dass diese Modifizierungen ihre Auswirkungen auf einen neuen Bauantrag hätten. Weitzel rechnet damit, dass Ende Juli diese Unterlagen beisammen sind.
Die Vermarktung und Vermietung ist die eine Schiene, die Finanzierung die andere. Wie es hieß, soll es zwischen den Investoren und einer Bank im hohen Norden dieses Landes neue Verhandlungen geben. Auch, weil ein Vorhalteangebot der Finanzierungssumme terminlich abgelaufen sein soll und nun neu verhandelt wird. Vermutlich zu anderen Konditionen.
Es wird also insgesamt gesehen nicht einfacher. Nicht für die Investoren, nicht für den Bauherren, nicht für die kommunale Politik, die sich immer noch an Zusagen und Fristen klammert. Einzig und allein die Rolandgruppe könnte vielleicht schon für das nächste Jahr planen, denn der Pferdemarkt wird auch dann nicht aus der Themenauswahl verschwinden.
Peter-Stefan Greiner
