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Posaunen im Chor

Dienstag, 28. Juni 2011, 14:28 Uhr
Es gibt selten Pressegespräche, bei denen auf eine Ereignis aufmerksam gemacht wird, das in einem Jahr stattfindet. In der evangelischen Kirche ist das etwas anders...

Bornschein, Eichner (links) (Foto: nnz) Bornschein, Eichner (links) (Foto: nnz)

In der Nordhäuser Superintendentur wurde heute das Programm des Landesposaunenfestes vorgestellt, das in Nordhausen am 16. und 17 Juni stattfinden wird. Des kommenden Jahres. Und weil dieses Fest so immens wichtig ist, wurden heute ein Plakat und ein Logo vorgestellt. Dazu später, denn auch das Motto ist heute „klargemacht“ worden. Nordhäuser Doppelklang – Gott zur Ehre, dem Menschen zur Freude.

Offizielles Plakat (Foto: nnz) Offizielles Plakat (Foto: nnz) Stephan Eichner, der Obmann des Posaunenwerks der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands (EKM), erinnerte an die Tradition dieses musikalisch-christlichen Festes, das gemeinsam seit 2005 gefeiert wird, erinnerte zudem daran, dass die vielen kleinen Posaunenchöre auch einmal das Gefühl der Zusammengehörigkeit erleben wollen. Das Landesposaunenfest bietet zudem die Möglichkeit der Weiterbildung in Form von Workshops. Man sei als Organisationsteam sehr froh über engagierte Partner wie die Stadt Nordhausen oder das Nordhäuser Theater.

Die wichtigsten Veranstaltungen sind am Samstag (16. Juni) die öffentliche Bibelarbeit auf dem Nordhäuser Petersberg, danach werden die Workshops angeboten, ein Programm im Theater ist ebenso vorgesehen wie die gemeinsame Bläserserenade auf dem Platz vor dem Theater. Den Abend schließt ein Konzert in der Blasiikirche ab. Der Sonntag (17. Juni) ist dezentraler geartet, in mehreren Kirchen des Kirchenkreises Südharz werden Gottesdienste begleitet, danach gibt es ein Zusammenführen auf dem Nordhäuser Petersberg.

Im Bereich der EKM sind es rund 3.000 Frauen und Männer, Mädchen und Jungen, die sich dem Posaunenspiel widmen, gerechnet wird mit 300 bis 400 Teilnehmern. Übernachtet wird in Privatquartieren, in den Schulen auf dem Petersberg oder in Pensionen und Hotels. In Nordhausen gab es bereits zwei Bläserfeste. 1955 und 1979 war die Rolandstadt der Gastgeber für die damaligen Posaunentreffen.

Superintendent Michael Bornschein, der als sehr musikalisch bekannt ist, freut sich, dass dieses Fest auch auf die sechs Posaunenchöre mit ihren 70 Bläsern im Südharzer Kirchenkreis ausstrahlt und deren Arbeit ein wenig mehr in das Licht der Öffentlichkeit rücken wird.
Autor: nnz

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