nnz-online

Coole Tipps für heiße Tage

Dienstag, 28. Juni 2011, 11:06 Uhr
Es muss keine zentrale Klimaanlage oder ein Strom zehrendes Kleingerät sein, das an heißen Tagen für angenehme Temperaturen in Innenräumen sorgt. Diese lassen sich auch mit preiswerten und umweltschonenden Alternativen auf einem erträglichen Niveau halten.

Dazu rät die Energieberatung:

  • Die Abschattung von außen wirkt am besten gegen Hitzeentwicklung. Dazu die außen liegenden Jalousien, Roll- und Klappläden schließen, oder Markisen einsetzen.
  • Auf der Innenseite des Fensters angebrachte Rollos und Vorhänge sind nicht so wirksam wie außen liegende, hinterlüftete Jalousien oder Fensterläden. Wenigstens sollten die Außenflächen hell oder metall-beschichtet sein, um eine möglichst große Reflektionswirkung zu haben.
  • Für dauerbestrahlte Südfenster empfiehlt sich spezielles Sonnenschutzglas, das aus eingefärbten oder beschichteten Scheiben besteht. Einen ähnlichen Schutz bieten - meist getönte - Reflexionsfolien, die nachträglich von innen auf Glasflächen aufgebracht werden, aber nur begrenzt haltbar sind.
  • An sehr heißen Tagen nur in den kühleren Morgenstunden oder spät abends ausgiebig lüften, wenn ein frischer Wind weht. Tagsüber bleiben Fenster und Türen geschlossen.
  • Die Wärmeabstrahlung von Elektrogeräten und Lampen ist nicht zu unterschätzen. Diese sollten an heißen Tagen nur gezielt genutzt werden.
Wer weiterführende Fragen zu Hitzeschutzmaßnahmen für private Wohngebäude hat, informiert sich unter der Telefonnummer 018 - 809 802 400 (0,14 Euro/ Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) bei den Energieexperten der Verbraucherzentrale. Unter dieser Nummer oder unter 0361 55514-0 kann auch ein persönlicher Termin in der nächstgelegenen Beratungsstelle vereinbart werden (Standorte unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de).
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de