Einfach ausgegeben
Montag, 27. Juni 2011, 15:43 Uhr
Im Nordhäuser Kreisausschuss ist heute wieder einmal über das Ausgeben von Steuergeldern beraten worden. Und es standen die neuen Strukturen beim Brandschutz des Landkreises im Mittelpunkt. Wieder einmal...
Zunächst stand der Kauf einer gebrauchten Drehleiter im Mittelpunkt. Der Deal soll jetzt teurer werden als ursprünglich geplant, und zwar um rund 6.600 Euro. So richtig schlau wurde das Auditorium auch nicht seitens der Erläuterung durch die Verwaltung. Auch konnte der zuständige Amtsleiter nicht erläutern, ob eine solche Drehleiter ständig überprüft werden muss und was das kostet.
Eine Antwort wusste Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), der als neugieriger Gast an der Sitzung teilnahm: Rund 14.000 Euro pro Jahr kommen da noch mal drauf, egal ob die motorisierte Leiter benutzt wird oder nicht. Beschlossen wurden die Mehrausgaben trotz der unbefriedigenden Antworten.
Dann wurde richtig geklotzt, es ging um rund 400.000 Euro als Paketausgabe im Jugendförderbereich. Aus dem Beschlusstext war für Laien nicht erkennbar, woher das Geld kommt und was damit finanziert werden muss. Letztlich, so klärte Loni Grünwald (LINKE), die zweite Beigeordnete des Landkreises, auf, seien das Gelder, die vom Land kommen und dann an die freien Träger der Jugendarbeit weitergereicht werden müssen.
Autor: nnzZunächst stand der Kauf einer gebrauchten Drehleiter im Mittelpunkt. Der Deal soll jetzt teurer werden als ursprünglich geplant, und zwar um rund 6.600 Euro. So richtig schlau wurde das Auditorium auch nicht seitens der Erläuterung durch die Verwaltung. Auch konnte der zuständige Amtsleiter nicht erläutern, ob eine solche Drehleiter ständig überprüft werden muss und was das kostet.
Eine Antwort wusste Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), der als neugieriger Gast an der Sitzung teilnahm: Rund 14.000 Euro pro Jahr kommen da noch mal drauf, egal ob die motorisierte Leiter benutzt wird oder nicht. Beschlossen wurden die Mehrausgaben trotz der unbefriedigenden Antworten.
Dann wurde richtig geklotzt, es ging um rund 400.000 Euro als Paketausgabe im Jugendförderbereich. Aus dem Beschlusstext war für Laien nicht erkennbar, woher das Geld kommt und was damit finanziert werden muss. Letztlich, so klärte Loni Grünwald (LINKE), die zweite Beigeordnete des Landkreises, auf, seien das Gelder, die vom Land kommen und dann an die freien Träger der Jugendarbeit weitergereicht werden müssen.
