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Prima April

Montag, 27. Juni 2011, 10:51 Uhr
Die Einzelhändler können sich freuen. Der April schlug mit einem deutlichen Wachstum beim Umsatz zu Buche. Wer jedoch am meisten davon profitierte, das hat die nnz erfahren...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Der Umsatz im Thüringer Einzelhandel lag nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im April 2011 real um 5,7 Prozent und nominal um 7,3 Prozent über den im April 2010 erzielten Ergebnissen. Beide Monate hatten jeweils 24 Verkaufstage. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass das Ostergeschäft im Jahr 2010 größtenteils im März stattfand, während in diesem Jahr die Ostereinkäufe überwiegend im April getätigt wurden.

Wie bereits seit Jahresbeginn lagen auch im April 2011 die Beschäftigtenzahlen über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Im Vergleich zum April 2010 stieg die Zahl aller Beschäftigten um 1,7 Prozent an. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten (+1,3 Prozent) nahm dabei etwas weniger zu als die der Teilzeitbeschäftigten (+2,0 Prozent). Im Thüringer Einzelhandel waren im April 2011 etwas mehr als 40 Prozent aller Arbeitnehmer Vollzeitbeschäftigte.

Im bundesweiten Durchschnitt stiegen die Einzelhandelsumsätze im April 2011 ebenfalls an, jedoch geringer als in Thüringen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes war der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland real um 3,6 Prozent und nominal um 5,1 Prozent höher als im April 2010.

Die meisten Bereiche des Thüringer Einzelhandels hatten im April 2011 sowohl Umsatzzuwächse als auch einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen. Ein deutliches Umsatzwachstum konnten die beiden umsatzstarken Bereiche „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“ (Supermärkte, SB-Kaufhäuser und Verbrauchermärkte) (real: +6,8 Prozent und nominal: +8,4 Prozent) und „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“ (z. B. Einzelhandel mit Bekleidung, mit kosmetischen Erzeugnissen, mit Uhren und Schmuck) (real: +5,3 Prozent und nominal: +5,8 Prozent) verbuchen. Die Zahl der Beschäftigten stieg in diesen Branchen im Vergleich zum April 2010 um
0,7 bzw. 3,1 Prozent.

Die höchsten realen und nominalen Umsatzzuwächse verbuchte der „Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen“ (Tankstellen) mit einem Plus von 10,0 bzw. 22,2 Prozent. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg in dieser Branche im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich an (+12,3 Prozent).
Autor: nnz

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