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The way of life

Mittwoch, 23. Juli 2003, 17:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Wer hat nicht schon einmal von einem Leben in den Vereinigten Staaten geträumt? Ein Austauschprogramm von US-Congress und Bundestag macht dies möglich.
Welche Voraussetzungen dazu nötig sind und was man beachten muss, erfahren sie bei uns.


Am 6. August fliegt die Worbiserin Michaela Föllmer nach New York, um ein Jahr in
Amerika zur High School zu gehen. Ihr steht ein spannendes Jahr bevor, dass der
Breitenholzer Tobias Claus in diesen Tagen beenden wird.
Beide haben in der Patenschaft von Bundestagsabgeordneten Manfred Grund am
Austauschprogramm von US-Congress und Bundestag teilgenommen. Wer ab
Sommer 2004 ein Jahr in den USA lernen und leben will, muss sich mit speziellen
Bewerbungsformularen (und nur mit diesen) spätestens am 5. September 2003 beworben haben.

Vor die Teilnahme und dem Abflug in die USA haben Bundestag und US-Kongress
eine strenge Auswahl gesetzt. Zunächst verlangt das Anmeldeverfahren volle
Aufmerksamkeit. Es sind besondere Zugangsvoraussetzungen, insbesondere Alters-
beschränkungen, zu erfüllen. Anmeldungen ohne Bewerbungsformular (Karte), unvollständige oder bei der falschen Austauschorganisation eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Ist diese Hürde genommen, folgt ein 3-tägiges Aus-wahl-seminar für geeignete Bewerber in Hamburg. Am Ende darf aus jedem Wahlkreis ein Jugendlicher am Patenschaftsprogramm teilnehmen.

Ausführliche Faltblätter mit den Zugangsvorsaussetzungen und der korrekten Bewerbungskarte finden Sie hier:

Wahlkreisbüro Manfred Grund
Petristraße 15
37308 Heilbad Heiligenstadt

Wahlkreisbüro Manfred Grund
Käthe-Kollwitz-Straße 4
99734 Nordhausen

im Internet:
http://www.bundestag.de/internat/16129/index.html

Der Wahlkreis Eichsfeld-Nordhausen trägt die Nummer 190.

Der Deutsche Bundestag und der US-Kongress fördern den Austausch seit 20 Jahren. Die jungen Teilnehmer sollen Botschafter für ihr Land sein. Sie leben in Gastfamilien und gehen dort zur Schule oder einem Beruf nach.
Es werden gute Englischkenntnisse erwartet sowie die Fähigkeit, im Gastland von der Heimat, den Menschen, unserer Kultur und Gesellschaft sowie politischen Entwicklungen zu berichten. Bewerber mit guten staatsbürgerlichen Kenntnissen werden bevorzugt. Trotz Stipendium sollen die Teilnehmer für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen können.

Die Teilnahme am Parlamentarischen Patenschaftsjahr kann für interessante Aufgaben qualifizieren. Verlagskauffrau Kristin Güllmar, die während ihrer Ausbildung bei der Zeitungsgruppe Thüringen ein Jahr in New York u.a. bei Bertelsmann arbeitete, ist derzeit in Bulgarien tätig. Zuvor hatte die Nordhäuserin schon in Wien hospitiert.
Autor: cg

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