Entwurf soll Kreistagsmitgliedern auf dem Tisch liegen
Dienstag, 13. Februar 2001, 19:04 Uhr
Nordhausen (nnz). "Der Entwurf des Haushaltes ist da, die Senkung der Personalkosten ist aber noch nicht eingearbeitet", beschreibt Landrat Joachim Claus (CDU) die Situation gegenüber nnz. Bis zum Freitag dieser Woche soll die Verwaltung Vorschläge machen, wie man die Personalkosten um die geforderten fünf Prozent senken werde. In der kommenden Woche sollen die Nachträge in Sachen Personal dann den Mitgliedern des Kreistages als Tischvorlagen auf ihren Bänken liegen. Auch die Kreisumlage - alljährlich ein beliebtes Streitobjekt - könne dann vor allem für die Kommunen akzeptabel sein, so der Landrat.
Probleme sieht der Behördenchef schon jetzt in den Bereichen Jugend und Soziales. Hier sollen die "dicksten Brocken" eingespart werden (nnz berichtete). Schon heute hätten die entsprechenden Ämter ihre sachlichen Bedenken angemeldet. Was nach dem kommenden Dienstag folgt, sei eine konstruktive Diskussion in der Verwaltung und natürlich auch in den Ausschüssen. Joachim Claus erwägt bereits jetzt, die April-Sitzung des Kreistages vorzuverlegen. In drei Wochen, so Claus, könne der Haushalt dann eventuell verabschiedet werden.
"Das alles hätte nicht sein müssen", kritisierte Winfried Theuerkauf (SPD). Zuviel Zeit hätte die Verwaltung erneut ins Land gehen lassen. Der heutige Diskussionsstand hätte bereits im August vergangenen Jahres vorliegen müssen. Aus diesem Grund befürchtet Theuerkauf erneut einen Schnellschuß, will heißen, einen mit der "heißen Nadel gestrickten" Haushalt. Das aber habe in der Nordhäuser Kreisverwaltung bereits eine gewisse Tradition.
Autor: nnzProbleme sieht der Behördenchef schon jetzt in den Bereichen Jugend und Soziales. Hier sollen die "dicksten Brocken" eingespart werden (nnz berichtete). Schon heute hätten die entsprechenden Ämter ihre sachlichen Bedenken angemeldet. Was nach dem kommenden Dienstag folgt, sei eine konstruktive Diskussion in der Verwaltung und natürlich auch in den Ausschüssen. Joachim Claus erwägt bereits jetzt, die April-Sitzung des Kreistages vorzuverlegen. In drei Wochen, so Claus, könne der Haushalt dann eventuell verabschiedet werden.
"Das alles hätte nicht sein müssen", kritisierte Winfried Theuerkauf (SPD). Zuviel Zeit hätte die Verwaltung erneut ins Land gehen lassen. Der heutige Diskussionsstand hätte bereits im August vergangenen Jahres vorliegen müssen. Aus diesem Grund befürchtet Theuerkauf erneut einen Schnellschuß, will heißen, einen mit der "heißen Nadel gestrickten" Haushalt. Das aber habe in der Nordhäuser Kreisverwaltung bereits eine gewisse Tradition.
