nnz-Forum: Vorbei die Zeit der Jutesäcke
Mittwoch, 22. Juni 2011, 09:14 Uhr
"Unsere Ressourcen sind knapp, unsere Kreativität kennt keine Grenzen." Nach diesem Motto zeigten die Labels "aluc" und "Mein Hansi" am Wochenende beim 43. Rolandsfest ihre neuesten Kreationen. Dabei bewiesen sie, dass der neue Ökotrend nichts mehr mit dem herkömmlichen Jutesackklischee zu tun hat...
In der Welt der Mode findet derzeit ein Umdenken statt, denn das Thema Umweltschutz ist aktueller denn je und die Missstände der Modeindustrie werden immer offensichtlicher. Was passiert eigentlich mit unserer Kleidung, wenn sie einmal ausgedient hat? Mit ständig steigendem Konsum wachsen auch die Kleiderberge. Die Deutschen sind mit 28 Kilo pro Kopf und Jahr Weltmeister im Textilverbrauch. Knapp die Hälfte der Kleidung wandert nach Gebrauch in die Altkleidersammlung.
Der Rest landet im Mülleimer und damit auf der Deponie oder in der Müllverbrennungsanlage. Wir haben den Wert gebrauchter Kleidung erkannt und nutzen sie für die individuellen "Mein Hansi" Unikate. Dafür zerschneiden wir Pullover und T-Shirts oder funktionieren ausrangierte Hemden um und setzen sie zu neuen Teilen zusammen.
In der Textilindustrie entstehen auch schon vor der Herstellung der Kleidung große Müllberge aus neuwertigem Material. Das sind Stoffe, die in den Fabriken und bei der Bekleidungsproduktion abfallen”. Reste aus alten Kollektionen und Materialproben, sowie Verschnitt und Musterteile landen in Lagern und früher oder später auf dem Müll. Diese Stoffe sind NEU und wir verwenden sie für unsere aluc Hemden! Dafür sind wir extra ins Erzgebirge und nach Österreich gefahren und haben in den Fabriken die neuwertigen Stoffe vor der Müllhalde gerettet. Der Clou bei unseren aluc Hemden: Der Hemdkragen ist mit Knöpfen befestigt und lässt sich problemlos abnehmen oder auswechseln.
Nach einer erfolgreichen Präsentation beim 43. Rolandsfest freuen wir uns nun über die Zusammenarbeit mit dem Altstadtlabel, denn dort werden die "aluc"- Hemden ab dieser Woche hängen. Also für alle, die uns am Wochenende verpasst haben, oder die jetzt neugierig geworden sind, schaut doch einfach mal vorbei! Wir sind jetzt wieder zurück in Berlin und arbeiten an neuen Entwürfen, Liebe Grüße von Carina und dem Rest des aluc-Teams nach Nordhausen.
Carina Bischof
Autor: nnzIn der Welt der Mode findet derzeit ein Umdenken statt, denn das Thema Umweltschutz ist aktueller denn je und die Missstände der Modeindustrie werden immer offensichtlicher. Was passiert eigentlich mit unserer Kleidung, wenn sie einmal ausgedient hat? Mit ständig steigendem Konsum wachsen auch die Kleiderberge. Die Deutschen sind mit 28 Kilo pro Kopf und Jahr Weltmeister im Textilverbrauch. Knapp die Hälfte der Kleidung wandert nach Gebrauch in die Altkleidersammlung.
Der Rest landet im Mülleimer und damit auf der Deponie oder in der Müllverbrennungsanlage. Wir haben den Wert gebrauchter Kleidung erkannt und nutzen sie für die individuellen "Mein Hansi" Unikate. Dafür zerschneiden wir Pullover und T-Shirts oder funktionieren ausrangierte Hemden um und setzen sie zu neuen Teilen zusammen.
In der Textilindustrie entstehen auch schon vor der Herstellung der Kleidung große Müllberge aus neuwertigem Material. Das sind Stoffe, die in den Fabriken und bei der Bekleidungsproduktion abfallen”. Reste aus alten Kollektionen und Materialproben, sowie Verschnitt und Musterteile landen in Lagern und früher oder später auf dem Müll. Diese Stoffe sind NEU und wir verwenden sie für unsere aluc Hemden! Dafür sind wir extra ins Erzgebirge und nach Österreich gefahren und haben in den Fabriken die neuwertigen Stoffe vor der Müllhalde gerettet. Der Clou bei unseren aluc Hemden: Der Hemdkragen ist mit Knöpfen befestigt und lässt sich problemlos abnehmen oder auswechseln.
Nach einer erfolgreichen Präsentation beim 43. Rolandsfest freuen wir uns nun über die Zusammenarbeit mit dem Altstadtlabel, denn dort werden die "aluc"- Hemden ab dieser Woche hängen. Also für alle, die uns am Wochenende verpasst haben, oder die jetzt neugierig geworden sind, schaut doch einfach mal vorbei! Wir sind jetzt wieder zurück in Berlin und arbeiten an neuen Entwürfen, Liebe Grüße von Carina und dem Rest des aluc-Teams nach Nordhausen.
Carina Bischof

