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Sinnvolle Abfallbehandlung

Montag, 14. Juli 2003, 14:19 Uhr
Nordhausen/Osterode Während in Nordthüringen der Abfall ab dem Jahr 2005 nach Sachsen-Anhalt oder anders wohin transportiert wird, hat man sich bei unseren Nachbarn in Niedersachsen für eine ökologische und nachhaltige Form entschieden. Wenn auch Sie auf dem neuesten Stand sein wollen, dann klicken Sie doch auf MEHR.


Die Landkreise Northeim, Göttingen und Osterode am Harz sowie die Stadt Göttingen haben heute nach Durchführung einer europaweiten Ausschreibung den ersten Teilauftrag für die Lieferung und Errichtung der Verfahrenstechnik für die geplante mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlage (MBA) Südniedersachsen erteilt. Der Auftrag geht an die Firma „farmatic biotec energy ag“ aus Nortorf (Schleswig-Holstein) und hat ein Volumen von insgesamt 23,2 Millionen Euro.

Die MBA besteht aus einer mechanischen Aufbereitung und einer anschließenden Vergärungsstufe. Im Lieferumfang ist die vollständige Abluft- und Abwasserbehandlung der Anlage enthalten. Die angebotene Technologie stellt nach Auffassung der Auftraggeber eine innovative und zugleich wirtschaftlich interessante Alternative zu herkömmlichen Verfahren dar. Die Partner erarbeiten derzeit die Antragsunterlagen für das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren und wollen diese im Herbst bei der Bezirksregierung Braunschweig einreichen. Der Baubeginn der Anlage soll Anfang 2004 sein, die Inbetriebnahme ist für Juni 2005 vorgesehen.

Gleichzeitig haben die südniedersächsischen Kommunen bei der Bezirksregierung den Antrag gestellt, den „Abfallzweckverband Südniedersachsen (AS)“ ins Leben zu rufen. Dieser soll die Abfallentsorgungsanlage betreiben. Mit dem Beschluss wird im August gerechnet – unmittelbar danach wird die konstituierende Sitzung der Verbandsversammlung des neuen Zweckverbandes einberufen.
Autor: nnz

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