nnz-Rückspiegel: 12. Juli 2002
Samstag, 12. Juli 2003, 09:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Impressionen, Schalom und Theater
Nordhäuser Impressionen
Die Nordhäuser Kreissparkasse bietet nicht nur in ihrer Galerie Kunst und Kultur. Jetzt ist auch im Foyer eine interessante Exposition zu bestaunen. Eine Ausstellung von Aquarellen des Nordhäusers Reimar Taubensee ist bis zum 2. August im Foyer der Kreissparkasse Nordhausen am Kornmarkt zu sehen. Er zeigt Motive seiner Heimatstadt, unter anderem den Theaterplatz, das Rathaus, die Wassertreppe und den Lutherplatz. Reimar Taubensee malt seit drei Jahren in seiner Freizeit.
Die Idee, einen Teil seiner Bilder der Öffentlichkeit zu zeigen, entstand innerhalb des Projektes anSTADT, das von der Umweltakademie Nordthüringen koordiniert und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt wird. Anliegen des Projektes ist es, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nordhausen für das Thema Stadtentwicklung zu sensibilisieren. Die Möglichkeit, es mit bildkünstlerischen Mitteln zu tun, zeigen diese Nordhäuser Impressionen...ausführlich im nnz-Archiv
Mitten in die Herzen: Schalom!
Zu ungewöhnlicher Stunde läuteten am Vormittag die Glocken der Frauenberg-Kirche. Eine Weihe wurde gefeiert. Die Hintergründe dazu wie immer in Ihrer nnz.
Über 700 Jahre diente das Gotteshaus am Nordhäuser Frauenberg als Versammlungsstätte von Christen. Es überlebte die Stürme der Geschichte, im Bombeninferno des 3. und 4. April wurde es fast völlig vernichtet. Dem lutherischen Weltbund und anderen christlichen Aktionen war zu verdanken, dass in den 70er Jahren des vergangenen Jahnhunderts die Kirche teilweise wieder aufgebaut werden konnte.
Heute nun wurde vor der Kirche gefeiert. Nach dem in den zurückliegenden Wochen bereits das große Panoramafenster eingebaut werden konnte, wurde heute das riesige Holzkreuz angebracht. Den Mitgliedern der Kirchengemeinde war die Freude anzumerken, ist für die Christen das Kreuz das Symbol schlechthin. Hier in Nordhausen hat es neben seiner Funktion als Zeichen der Versöhnung eine weitere Aufgabe. Nie wieder!, dieser Ruf soll vom Kreuz, das nun an der Kirche hängt, ausgehen. Nie wieder Krieg!
Für den Pfarrer der Gemeinde, Joachim Kruse, die zentrale Botschaft an diesem frühen Vormittag. Im alten Kreuz des Kirchenschiffes fest angebracht, prangt das hölzerne Kreuz und strahlt die christliche Botschaft in die Stadt, in die Herzen der Menschen. Kruse brachte sie auf den kleinsten Nenner: Schalom – Frieden!
Theaterdiskussion kein Selbstzweck
Die Meinungen, Vorwürfe und Schuldzuweisungen im Zusammenhang mit der prekären Lage der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH gehen munter weiter. Etwas wirklich Konstruktives war darunter bislang nicht zu entdecken. Das aber wäre in der augenblicklichen Situation vordringlich, meint nnz.
Schon deshalb ist es nicht Absicht dieses Beitrags, in den Chor von Stimmungsmachern – das Sommerloch scheint dafür willkommen – oder Zeitgenossen einzustimmen, denen für ihre Meinungen in anderen Medien ein einladendes Podium geboten wird. Einfache Tatsache ist aber doch, dass das Theater Nordhausen, wie immer es sich momentan oder auch zukünftig privatrechtlich darstellt, Finanzmittel braucht, die in der benötigten Höhe nicht vorhanden sind. Und wenn man jetzt auch Möglichkeiten realisieren kann, die über einen gewissen Zeitraum Abhilfe schaffen, ist es doch nur eine Frage der Zeit, wann die Diskussion über Einsparungs- oder Abbaunotwendigkeiten bei Sparten oder Personal wieder geführt werden muss. Einfach deshalb, weil der größte Teil des Finanzhaushalts des Theaters für Personalkosten ausgegeben werden muss...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzImpressionen, Schalom und Theater
Nordhäuser Impressionen
Die Nordhäuser Kreissparkasse bietet nicht nur in ihrer Galerie Kunst und Kultur. Jetzt ist auch im Foyer eine interessante Exposition zu bestaunen. Eine Ausstellung von Aquarellen des Nordhäusers Reimar Taubensee ist bis zum 2. August im Foyer der Kreissparkasse Nordhausen am Kornmarkt zu sehen. Er zeigt Motive seiner Heimatstadt, unter anderem den Theaterplatz, das Rathaus, die Wassertreppe und den Lutherplatz. Reimar Taubensee malt seit drei Jahren in seiner Freizeit.
Die Idee, einen Teil seiner Bilder der Öffentlichkeit zu zeigen, entstand innerhalb des Projektes anSTADT, das von der Umweltakademie Nordthüringen koordiniert und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt wird. Anliegen des Projektes ist es, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nordhausen für das Thema Stadtentwicklung zu sensibilisieren. Die Möglichkeit, es mit bildkünstlerischen Mitteln zu tun, zeigen diese Nordhäuser Impressionen...ausführlich im nnz-Archiv
Mitten in die Herzen: Schalom!
Zu ungewöhnlicher Stunde läuteten am Vormittag die Glocken der Frauenberg-Kirche. Eine Weihe wurde gefeiert. Die Hintergründe dazu wie immer in Ihrer nnz.
Über 700 Jahre diente das Gotteshaus am Nordhäuser Frauenberg als Versammlungsstätte von Christen. Es überlebte die Stürme der Geschichte, im Bombeninferno des 3. und 4. April wurde es fast völlig vernichtet. Dem lutherischen Weltbund und anderen christlichen Aktionen war zu verdanken, dass in den 70er Jahren des vergangenen Jahnhunderts die Kirche teilweise wieder aufgebaut werden konnte. Heute nun wurde vor der Kirche gefeiert. Nach dem in den zurückliegenden Wochen bereits das große Panoramafenster eingebaut werden konnte, wurde heute das riesige Holzkreuz angebracht. Den Mitgliedern der Kirchengemeinde war die Freude anzumerken, ist für die Christen das Kreuz das Symbol schlechthin. Hier in Nordhausen hat es neben seiner Funktion als Zeichen der Versöhnung eine weitere Aufgabe. Nie wieder!, dieser Ruf soll vom Kreuz, das nun an der Kirche hängt, ausgehen. Nie wieder Krieg!
Für den Pfarrer der Gemeinde, Joachim Kruse, die zentrale Botschaft an diesem frühen Vormittag. Im alten Kreuz des Kirchenschiffes fest angebracht, prangt das hölzerne Kreuz und strahlt die christliche Botschaft in die Stadt, in die Herzen der Menschen. Kruse brachte sie auf den kleinsten Nenner: Schalom – Frieden!
Theaterdiskussion kein Selbstzweck
Die Meinungen, Vorwürfe und Schuldzuweisungen im Zusammenhang mit der prekären Lage der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH gehen munter weiter. Etwas wirklich Konstruktives war darunter bislang nicht zu entdecken. Das aber wäre in der augenblicklichen Situation vordringlich, meint nnz.
Schon deshalb ist es nicht Absicht dieses Beitrags, in den Chor von Stimmungsmachern – das Sommerloch scheint dafür willkommen – oder Zeitgenossen einzustimmen, denen für ihre Meinungen in anderen Medien ein einladendes Podium geboten wird. Einfache Tatsache ist aber doch, dass das Theater Nordhausen, wie immer es sich momentan oder auch zukünftig privatrechtlich darstellt, Finanzmittel braucht, die in der benötigten Höhe nicht vorhanden sind. Und wenn man jetzt auch Möglichkeiten realisieren kann, die über einen gewissen Zeitraum Abhilfe schaffen, ist es doch nur eine Frage der Zeit, wann die Diskussion über Einsparungs- oder Abbaunotwendigkeiten bei Sparten oder Personal wieder geführt werden muss. Einfach deshalb, weil der größte Teil des Finanzhaushalts des Theaters für Personalkosten ausgegeben werden muss...ausführlich im nnz-Archiv
