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Bunt statt braun (1)

Samstag, 04. Juni 2011, 10:28 Uhr
In Nordhausen hat ein breites Bündnis aus Parteien, Organisationen und Verbänden gegen den einst geplanten Aufmarsch der NPD aufgerufen. Die nnz wird Sie über die Veranstaltungen in Nordhausen auf dem Laufenden halten...

Bunt statt Braun (Foto: nnz) Bunt statt Braun (Foto: nnz)

Auf dem Platz der Gewerkschaften trafen sich kurz vor 9 Uhr LINKE, Gewerkschafter oder einfach nur Menschen, die gegen die Nazis Gesicht und Stimme zeigen wollten. Nach einer kurzen Ansprache und organisatorischen Empfehlungen wurde gemeinschaftlich begrüßt, dass der so genannte Thüringentag der nationalen Jugend in Nordhausen nicht stattfinden wird.

Danach zogen die Demonstranten in Richtung Bahnhofsvorplatz, wo LINKE und Gewerkschaften ebenfalls eine Veranstaltung angemeldet hatten. Von einzelnen Provokationen aus der rechtsextremen Szene ließen sich die Demonstranten nicht abhalten.

Gegen 10 Uhr eröffnete Vizelandrätin Jutta Krauth (SPD) die Kundgebung. Die erhielt lautstarken Beifall für die Haltung der Kreisverwaltung bei der Verhinderung des braunen Aufmarsches in Nordhausen. Die Teilnehmer konnten dabei auch Heike Taubert (SPD), Thüringens Sozialministerium begrüßen. Die wünschte sich, dass mehr Kommunen in Thüringen diesem Beispiel von Landkreis und Stadt Nordhausen folgen sollten. Was folgte waren weitere Reden, auch die eines Gewerkschaftsfunktionärs, der alle Sympathisanten der rechten Szene als die „Nachgeburt Hitlers“ bezeichnete.

Kundgebungen gab es zu dieser Zeit auch an der Straßenbahnwendeschleife in der Parkallee (Jusos), in Nordhausen-Ost (Grüne) und auf dem Petersberg (SPD)

Die nnz wird die Berichterstattung fortsetzen.
Autor: nnz

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