Entgegen dem Trend
Dienstag, 08. Juli 2003, 14:12 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Thüringer Durchschnitt ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni dieses Jahres leicht zurückgegangen. Der Landkreis Nordhausen "stemmt" sich mit "aller Macht" gegen den Trend. Die aktuellen Zahlen für den Landkreis gibt es wie immer mit dem bekannten Klick.
Im Landkreis Nordhausen waren am Monatsende 9.676 Personen arbeitslos, 20 mehr als zum Ende des Vormonats. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen veränderte sich damit leicht von 19,7 Prozent Ende Mai auf 19,8 Prozent Ende Juni. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in der Region 270 Arbeitslose mehr festgestellt, allerdings betrug der Abstand Ende Mai sogar 385.

Im Monatsverlauf meldeten sich 1.210 Frauen und Männer arbeitslos, 250 mehr als im Mai. In keiner anderen Dienststelle des Arbeitsamtes Nordhausen ist ein so hoher Anstieg bei den Arbeitslosmeldungen erfolgt. Allerdings gingen im Vergleich zum Juni des Vorjahres nur rund 50 Personen mehr in die Arbeitslosigkeit.
1.190 Arbeitslose meldeten sich im Monat Juni aus der Arbeitslosigkeit ab, 625 wegen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. Seit Jahresanfang gingen aus dem Landkreis 6.970 aus der Arbeitslosigkeit, davon 4.055 in eine Beschäftigung. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres fanden aber 170 mehr einen Arbeitsplatz. Im ersten Halbjahr meldeten sich dagegen aus Beschäftigungen fast 680 Frauen und Männer mehr arbeitslos als im Vorjahreszeitraum, insgesamt 4.470.
Im Landkreis Eichsfeld ist die Arbeitslosenzahl deutlich und im Kyffhäuserkreis leicht gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Im Landkreis Nordhausen verblieb die Arbeitslosigkeit auf dem Vormonatsniveau. Innerhalb der Geschäftsstellen des Arbeitsamtsbezirkes sind nach wie vor die Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt sehr auffällig.
So wird in der Geschäftsstelle Heiligenstadt eine Arbeitslosenquote in Höhe von 12,9 Prozent ausgewiesen, fast doppelt so hoch errechnet sich die Quote in der Geschäftsstelle Artern.
Quoten für Nordthürinngen
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen waren am Monatsende 9.676 Personen arbeitslos, 20 mehr als zum Ende des Vormonats. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen veränderte sich damit leicht von 19,7 Prozent Ende Mai auf 19,8 Prozent Ende Juni. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in der Region 270 Arbeitslose mehr festgestellt, allerdings betrug der Abstand Ende Mai sogar 385.

Im Monatsverlauf meldeten sich 1.210 Frauen und Männer arbeitslos, 250 mehr als im Mai. In keiner anderen Dienststelle des Arbeitsamtes Nordhausen ist ein so hoher Anstieg bei den Arbeitslosmeldungen erfolgt. Allerdings gingen im Vergleich zum Juni des Vorjahres nur rund 50 Personen mehr in die Arbeitslosigkeit.
1.190 Arbeitslose meldeten sich im Monat Juni aus der Arbeitslosigkeit ab, 625 wegen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. Seit Jahresanfang gingen aus dem Landkreis 6.970 aus der Arbeitslosigkeit, davon 4.055 in eine Beschäftigung. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres fanden aber 170 mehr einen Arbeitsplatz. Im ersten Halbjahr meldeten sich dagegen aus Beschäftigungen fast 680 Frauen und Männer mehr arbeitslos als im Vorjahreszeitraum, insgesamt 4.470.
Im Landkreis Eichsfeld ist die Arbeitslosenzahl deutlich und im Kyffhäuserkreis leicht gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Im Landkreis Nordhausen verblieb die Arbeitslosigkeit auf dem Vormonatsniveau. Innerhalb der Geschäftsstellen des Arbeitsamtsbezirkes sind nach wie vor die Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt sehr auffällig.
So wird in der Geschäftsstelle Heiligenstadt eine Arbeitslosenquote in Höhe von 12,9 Prozent ausgewiesen, fast doppelt so hoch errechnet sich die Quote in der Geschäftsstelle Artern.
Quoten für Nordthürinngen
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