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Sozial wählen

Freitag, 27. Mai 2011, 12:23 Uhr
Mit dieser Empfehlung wendet sich jetzt ein CDU-Politiker aus Nordhausen an die Leser der nnz. Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick...


„Am 1. Juni 2011 ist Stichtag für die Sozialwahl. An diesem Tag endet die Wahl der Selbstverwaltungsparlamente aller gesetzlichen Sozialversicherungsträger in Deutschland,“ erinnerte der Nordhäuser CDU-Landtagsabgeordnete die Bürger der Region an Ihr Wahlrecht bei der Sozialwahl. „Dann sind die Gremien der Selbstverwaltung der Sozialversicherungsträger wieder für sechs Jahre gewählt. Die Bürger, die von ihrem Wahlrecht noch keinen Gebrauch gemacht hätten, sollten dies noch rechtzeitig tun.“

Wahlberechtigt sind alle Beitragszahler und Rentner der Deutschen Rentenversicherung Bund und Mitglieder der Ersatzkassen, die am 3. Januar 2011 das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Nationalität spielt dabei keine Rolle.
Nach der Bundestagswahl und der Wahl zum Europäischen Parlament stellt die Sozialwahl die drittgrößte Wahl in der Bundesrepublik Deutschland dar.

So haben seit Mitte April rund 48 Millionen Wahlberechtigte Briefwahlunterlagen erhalten und seither die Möglichkeit, über die Selbstverwaltung ihrer Sozialversicherungsträger mitzubestimmen. Diese vom Staat unabhängige Selbstverwaltung trifft alle Grundsatzentscheidungen bei den Sozialversicherungsträgern, weshalb die Versicherten mit der Sozialwahl Verantwortung in eigener Sache übernehmen.

„Bei der Sozialwahl geht es um die Renten sowie die Gesundheitsversorgung in der Zukunft und damit auch um ureigene Interessen der Versicherten“, so Dr. Zeh. Diese werden durch die aktive Beteiligung ihrer Vertreter bei grundsätzlichen Entscheidungen berücksichtigt. Die Vertreter in den Verwaltungsräten der Ersatzkassen und der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund arbeiten ehrenamtlich und sind dem Wohl der Versicherten verpflichtet.

Wie über die Medien bereits mehrfach zu erfahren war, konnte Thüringen im bundesweiten Vergleich die bis dahin höchste Beteiligung an den Sozialwahlen 2011 aufweisen. „Es ist wichtig, dass sich auch weiterhin möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an der Sozialwahl beteiligen“, zeigte sich der Nordhäuser Landtagsabgeordnete Dr. Klaus Zeh im Hinblick auf das kurz bevorstehenden Ende der Sozialwahlen am Mittwoch überzeugt. Hierbei handelt es sich um einen Stichtag, an dem die roten Wahlbriefe mit den ausgefüllten Stimmzetteln wieder bei den
Sozialversicherungsträgern eingegangen sein müssen.

Weitere Informationen zur Sozialwahl 2011 sind unter www.sozialwahl.de abrufbar
Autor: nnz

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