Beginnt für Wacker am Sonntag die Rückrunde?
Freitag, 09. Februar 2001, 14:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Zwei Spieltage sollten nach dem Willen der Fußballfunktionäre in der Rückrunde der Oberliga Staffel Süd absolviert sein, aber nur Grimma und der Hallesche FC konnten bisher alle Partien austragen. Die Nordhäuser Elf gehört zu jenen Mannschaften, deren Auftaktprogramm buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Auch an diesem Spieltag werden voraussichtlich wieder einige Partien wegen Unbespielbarkeit der Plätze abgesagt werden. Bleibt nur zu hoffen, daß das Spiel im Albert-Kuntz-Sportpark nicht dazu gehört.
Für die betroffenen Mannschaften sind die Spielausfälle alles andere als erfreulich, denn die Nachholebegegnungen werden fast ausschließlich mittwochs ausgetragen. Neben den erfahrungsgemäß geringeren Einnahmen bedeutet das auch eine zusätzliche Härte durch die "englischen Wochen". Vor allem für diejenigen, die ums sportliche Überleben in der Oberliga kämpfen. Dazu zählt auch Wacker 90 Nordhausen. Mit acht Punkten ist die Elf von Trainer Dirk Fuhrmann derzeit abgeschlagen Schlußlicht der Staffel. Elf Zähler trennen Wacker von einem Nichtabstiegsplatz. Trotz dieser schwierigen Situation denkt im Verein kaum jemand an den Abstieg. Mit Elejiko Bobsam, John Ebikurogha (beide Nigeria), Ibrahim Öztürk (Türkei), Alassane Traore (Frankreich) und Stipan Brkic (Kroatien) wurden in der Winterpause fünf neue Spieler verpflichtet, um das fast Unmögliche doch noch wahr zu machen und den Klassenerhalt schaffen. Für Bobsam und Traore fehlen allerdings noch die Freigaben, die sollen aber unterwegs sein. Im Wackerlager hofft man, daß sie noch bis Sonntag eintreffen. Damit wären auch die beiden vielversprechenden Kicker spielberechtigt.
Die Spielausfälle nutzten die Wackeren für Testspiele, die nicht nur vom Resultat her vorsichtigen Optimismus zulassen. Auch spielerisch ist das junge Team gewachsen. Gegen den alten Rivalen Erfurt Nord (Landesliga) wurde ein knapper, aber verdienter Auswärtssieg (1:0) errungen, gegen den Kreisklassevertreter Neuhof (Niedersachsen) übten sich die Nordhäuser Kicker im Toreschießen, am Ende hieß es 9:0 für Wacker, und am vergangenen Sonnabend behielten sie in Leinefelde im Treffen gegen den Landesligisten mit 3:1 die Oberhand. Damit erzielten die Nordhäuser in den drei Begegnungen fast soviel Treffer wie in den siebzehn Partien der Hinrunde. Zwar waren diese Gegner keine echten Prüfsteine für den Oberligavertreter, aber immerhin bekamen die Spieler wieder einmal das Glücksgefühl, den Platz als Sieger verlassen zu können und dazu noch eine stattliche Anzahl Treffer markiert zu haben.
Die wahre Bestandsaufnahme erfolgt am Sonntag ab 14.00 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark. Nach den neunzig Spielminuten weiß Trainer Fuhrmann, wie seine Mannschaft leistungsmäßig einzuordnen ist. Die Spieler brennen jedenfalls darauf, endlich wieder in das Geschehen eingreifen zu können. Bis auf den wegen einer Gelb/Roten Karte gesperrten Frank Schneider sind alle Mann an Deck.
Ob der Anschluß an die untere Tabellenhälfte gelingt, hängt nicht unwesentlich von einem erfolgreichen Rückrundenstart ab. Gelingt es der Elf gegen Hoyerswerda, Chemnitz (auswärts) und daheim gegen Sonderhausen zu punkten, steigen die Chancen für den Klassenerhalt erheblich. An der Motivation und dem Willen der Kicker fehlt es nicht. Sicherlich auch nicht an der Unterstützung der treuen Fans, die am Sonntag hoffentlich wieder zahlreich erscheinen werden, Bleibt nur noch, der Mannschaft für einen erfolgreichen Auftakt beide Daumen zu drücken.
Autor: rhFür die betroffenen Mannschaften sind die Spielausfälle alles andere als erfreulich, denn die Nachholebegegnungen werden fast ausschließlich mittwochs ausgetragen. Neben den erfahrungsgemäß geringeren Einnahmen bedeutet das auch eine zusätzliche Härte durch die "englischen Wochen". Vor allem für diejenigen, die ums sportliche Überleben in der Oberliga kämpfen. Dazu zählt auch Wacker 90 Nordhausen. Mit acht Punkten ist die Elf von Trainer Dirk Fuhrmann derzeit abgeschlagen Schlußlicht der Staffel. Elf Zähler trennen Wacker von einem Nichtabstiegsplatz. Trotz dieser schwierigen Situation denkt im Verein kaum jemand an den Abstieg. Mit Elejiko Bobsam, John Ebikurogha (beide Nigeria), Ibrahim Öztürk (Türkei), Alassane Traore (Frankreich) und Stipan Brkic (Kroatien) wurden in der Winterpause fünf neue Spieler verpflichtet, um das fast Unmögliche doch noch wahr zu machen und den Klassenerhalt schaffen. Für Bobsam und Traore fehlen allerdings noch die Freigaben, die sollen aber unterwegs sein. Im Wackerlager hofft man, daß sie noch bis Sonntag eintreffen. Damit wären auch die beiden vielversprechenden Kicker spielberechtigt.
Die Spielausfälle nutzten die Wackeren für Testspiele, die nicht nur vom Resultat her vorsichtigen Optimismus zulassen. Auch spielerisch ist das junge Team gewachsen. Gegen den alten Rivalen Erfurt Nord (Landesliga) wurde ein knapper, aber verdienter Auswärtssieg (1:0) errungen, gegen den Kreisklassevertreter Neuhof (Niedersachsen) übten sich die Nordhäuser Kicker im Toreschießen, am Ende hieß es 9:0 für Wacker, und am vergangenen Sonnabend behielten sie in Leinefelde im Treffen gegen den Landesligisten mit 3:1 die Oberhand. Damit erzielten die Nordhäuser in den drei Begegnungen fast soviel Treffer wie in den siebzehn Partien der Hinrunde. Zwar waren diese Gegner keine echten Prüfsteine für den Oberligavertreter, aber immerhin bekamen die Spieler wieder einmal das Glücksgefühl, den Platz als Sieger verlassen zu können und dazu noch eine stattliche Anzahl Treffer markiert zu haben.
Die wahre Bestandsaufnahme erfolgt am Sonntag ab 14.00 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark. Nach den neunzig Spielminuten weiß Trainer Fuhrmann, wie seine Mannschaft leistungsmäßig einzuordnen ist. Die Spieler brennen jedenfalls darauf, endlich wieder in das Geschehen eingreifen zu können. Bis auf den wegen einer Gelb/Roten Karte gesperrten Frank Schneider sind alle Mann an Deck.
Ob der Anschluß an die untere Tabellenhälfte gelingt, hängt nicht unwesentlich von einem erfolgreichen Rückrundenstart ab. Gelingt es der Elf gegen Hoyerswerda, Chemnitz (auswärts) und daheim gegen Sonderhausen zu punkten, steigen die Chancen für den Klassenerhalt erheblich. An der Motivation und dem Willen der Kicker fehlt es nicht. Sicherlich auch nicht an der Unterstützung der treuen Fans, die am Sonntag hoffentlich wieder zahlreich erscheinen werden, Bleibt nur noch, der Mannschaft für einen erfolgreichen Auftakt beide Daumen zu drücken.
