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Sie waren Ritter, Mönchssoldaten und Konzernstrategen...

Freitag, 09. Februar 2001, 07:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie waren Multitalente, der Zeit des Mittelalters weit voraus: "Mönchssoldaten", sowohl Mönche als auch hochqualifizierte Offiziere, Diplomaten, Entdecker, Finanz- und Wirtschaftsexperten. Gemeint sind die Ritter des Ordens der Tempelritter oder Tempelherren.
Der Tempelorden war der erste und reichste multinationale Konzern der Geschichte, zugleich eine Militärstreitmacht zu Lande und zu Wasser. Tempelritter waren die politischen Begleiter der mächtigsten Könige und aller Päpste des 12. Und 13. Jahrhunderts. Bereits damals kurierten im abendländischen Europa schaurige Geschichten, geheimnisumwobene Legenden über die Templer. Mit einer bis dahin nicht gekannten Energie gelang es dem französischen König im Jahre 1307 durch eine gewaltige Staatsaktion, den mächtigen Tempelorden zu zerschlagen. Seitdem kursieren hartnäckig Gerüchte von unsagbar großen und geheimen Schätzen des Tempelordens. Andere Berichte sehen uralte Verbindungen zwischen den Freimaurerlogen und den Templern.
Was ist Legende, was geschichtliche Tatsache? Diese Fragen beantwortet Wolfgang Nieft aus Kassel heute abend im Nordhäuser Logenhaus. Zu diesem Vortrag, der um 19.00 Uhr in das Domstraße 20 beginnt, sind nicht nur Schatzsucher recht herzlich eingeladen.
Autor: nnz

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