104 km nonstop in Sachsen
Sonntag, 08. Mai 2011, 12:20 Uhr
Vier Nordhäuser Langstreckenwanderer, darunter Karl Illhardt und Bodo Schwarzberg, bewältigten am Freitag und Sonnabend eine Nonstop-Wanderstrecke von 104 Kilometern im 7-Seenland südlich von Leipzig. Hier der Bericht...
Anlass war die achte Ausgabe der 7-Seenwanderung von Markkleeberg mit rund 3000 Teilnehmern zum diesjährigen Sächsischen Wandertag. Sie benötigten für die Strecke entlang der ehemaligen, jetzt von der Natur zurückeroberten ehemaligen Braunkohlentagebaue rund 24 Stunden. In der einst durch Industrie und Bergbau gebeutelten Region wurde unbeschreiblich viel getan, um eine einmalig schöne Landschaft mit viel Wald und zahlreichen Seen, Wanderwegen und Radwegen entstehen zu lassen.
Der 7-Seenwanderweg ist ein ausgewiesener und mehrfach ausgezeichneter Wanderweg, der die Menschen durch diese neue, künstliche Landschaft führt. Vielfach führt der Weg durch Gebiete, in denen sich früher Ortschaften befanden, die der Braunkohle weichen mussten. Die 7-Seenwanderung im Kreis Leipziger Land findet alljährlich statt und ist ein ganz besonderes sportliches Ereignis, zu dem viele anliegende Gemeinden, Verbände und Vereine mit Dutzenden ehrenamtlichen Helfern maßgeblich beitragen. Die Wanderer können jeweils unter zahlreichen Strecken, von 4 km bis 104 km (der gesamte 7-Seenweg) wählen.
Seit mehreren Jahren nehmen auch einige Nordhäuser Wanderer um Bodo Schwarzberg an dem Spektakel teil und lassen sich von den entstehenden Naturschönheiten und von der einzigartigen Gastfreundschaft der Menschen im 7-Seenland gefangen nehmen. Auch viele unbeteiligte Anwohner unterstützen die Hunderten Wanderer, errichten vor ihren Häusern Getränkestellen oder hängen Plakate mit Durchhalteparolen auf. Man merkt, wie sehr sich die Einheimischen freuen, dass ihre einst so gebeutelte Landschaft eine so tolle Entwicklung nimmt und dass sie nun so viele Menschen anzieht, sagt Bodo Schwarzberg. Die Nordhäuser bewältigten erstmals bei einem der von Bodo Schwarzberg veranstalteten Südharz-Hunderter eine Nonstopstrecke von 100 Kilometern. Nun fahren sie gemeinsam gelegentlich auch zu anderen Wanderveranstaltungen wie vorgestern nach Markkleeberg.
Bei herrlichen Wanderwetter durchwanderten sie auch in diesem Jahr wieder das 7-Seenland. Lediglich die starke, nicht durch Bäume noch nicht gebremste Sonneneinstrahlung auf den letzten 14 Kilometern am Rande des Störmthaler und Markkleeberger Sees ist neben der langen Wanderstrecke eine besondere körperliche Herausforderung.
Natürlich war das Gehen nach der Tour nicht mehr ganz so einfach, wie noch an deren Beginn. Auch bei den Nordhäusern schmerzten die Fußsohlen durch einige Blasen oder Druckstellen. Doch das wurde dank des Erfolgs, 104 km unter vielen, ja auch vielen jungen Gleichgesinnten bewältigt zu haben erträglich. Auf der Rückfahrt wurde mit Bier kräftig gefeiert, was durch den Bahnstreik und Lokschäden in der vergangenen Nacht noch zusätzlich in die Länge gezogen wurde. Erst gegen 1 Uhr früh fuhr der Zug aus Halle in den Nordhausen ein. Jedem Nordhäuser sei das 7-Seenland als Wandertipp wärmstens empfohlen. Informationen gibt es unter www.7Seenwanderung.de.
Bodo Schwarzberg
Autor: nnzAnlass war die achte Ausgabe der 7-Seenwanderung von Markkleeberg mit rund 3000 Teilnehmern zum diesjährigen Sächsischen Wandertag. Sie benötigten für die Strecke entlang der ehemaligen, jetzt von der Natur zurückeroberten ehemaligen Braunkohlentagebaue rund 24 Stunden. In der einst durch Industrie und Bergbau gebeutelten Region wurde unbeschreiblich viel getan, um eine einmalig schöne Landschaft mit viel Wald und zahlreichen Seen, Wanderwegen und Radwegen entstehen zu lassen.
Der 7-Seenwanderweg ist ein ausgewiesener und mehrfach ausgezeichneter Wanderweg, der die Menschen durch diese neue, künstliche Landschaft führt. Vielfach führt der Weg durch Gebiete, in denen sich früher Ortschaften befanden, die der Braunkohle weichen mussten. Die 7-Seenwanderung im Kreis Leipziger Land findet alljährlich statt und ist ein ganz besonderes sportliches Ereignis, zu dem viele anliegende Gemeinden, Verbände und Vereine mit Dutzenden ehrenamtlichen Helfern maßgeblich beitragen. Die Wanderer können jeweils unter zahlreichen Strecken, von 4 km bis 104 km (der gesamte 7-Seenweg) wählen.
Seit mehreren Jahren nehmen auch einige Nordhäuser Wanderer um Bodo Schwarzberg an dem Spektakel teil und lassen sich von den entstehenden Naturschönheiten und von der einzigartigen Gastfreundschaft der Menschen im 7-Seenland gefangen nehmen. Auch viele unbeteiligte Anwohner unterstützen die Hunderten Wanderer, errichten vor ihren Häusern Getränkestellen oder hängen Plakate mit Durchhalteparolen auf. Man merkt, wie sehr sich die Einheimischen freuen, dass ihre einst so gebeutelte Landschaft eine so tolle Entwicklung nimmt und dass sie nun so viele Menschen anzieht, sagt Bodo Schwarzberg. Die Nordhäuser bewältigten erstmals bei einem der von Bodo Schwarzberg veranstalteten Südharz-Hunderter eine Nonstopstrecke von 100 Kilometern. Nun fahren sie gemeinsam gelegentlich auch zu anderen Wanderveranstaltungen wie vorgestern nach Markkleeberg.
Bei herrlichen Wanderwetter durchwanderten sie auch in diesem Jahr wieder das 7-Seenland. Lediglich die starke, nicht durch Bäume noch nicht gebremste Sonneneinstrahlung auf den letzten 14 Kilometern am Rande des Störmthaler und Markkleeberger Sees ist neben der langen Wanderstrecke eine besondere körperliche Herausforderung.
Natürlich war das Gehen nach der Tour nicht mehr ganz so einfach, wie noch an deren Beginn. Auch bei den Nordhäusern schmerzten die Fußsohlen durch einige Blasen oder Druckstellen. Doch das wurde dank des Erfolgs, 104 km unter vielen, ja auch vielen jungen Gleichgesinnten bewältigt zu haben erträglich. Auf der Rückfahrt wurde mit Bier kräftig gefeiert, was durch den Bahnstreik und Lokschäden in der vergangenen Nacht noch zusätzlich in die Länge gezogen wurde. Erst gegen 1 Uhr früh fuhr der Zug aus Halle in den Nordhausen ein. Jedem Nordhäuser sei das 7-Seenland als Wandertipp wärmstens empfohlen. Informationen gibt es unter www.7Seenwanderung.de.
Bodo Schwarzberg







