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Wird die Autobahn A 38 rechtzeitig fertig?

Mittwoch, 07. Februar 2001, 12:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach dem jetzigen Kenntnis- und Planungsstand wird die A 38 Ende 2005 von Göttingen bis nach Halle durchweg befahrbar sein. Diese Aussage traf heute der verantwortliche Bereichsleiter der DEGES, Joachim Wintjen, gegenüber nnz. Bereits in diesen Tagen können aufmerksame Beobachter entlang der Bundesstraße 80 zwischen Werther und Wipperdorf weitere Bauarbeiten verfolgen. Acht Brücken müssen auf dem rund zehn Kilometer langen Abschnitt gebaut werden. Der Auftrag für die erste und längste Brücke über den Rodegraben sei vergeben, sie wird durch die Firma Teerbau errichtet. Südlich der B 80 werden zur Zeit große Massen an Mutterboden abgeschoben, hier wird eine wichtige Vorarbeit für den weiteren Streckenbau geleistet. Das Streckenlos ging an die Leipziger Firma Kirchhoff. Deren Vertreter verhandeln laut Wintjen mit einer Firma aus Erfurt und mit der Schachtbau Nordhausen GmbH über die Subunternehmerschaft. Im Herbst kommenden Jahres soll der Abschnitt zwischen Werther und Wipperdorf freigegeben werden.
In einem weiteren Abschnitt zwischen Wipperdorf und Bleicherode seien die Planungsarbeiten vorgezogen worden. Damit habe die DEGES einer Bitte der Thüringer Landesregierung entsprochen. Mitte dieses Jahres wolle man in das Planfeststellungsverfahren einsteigen. Problematischer wird es dagegen zwischen Bleicherode und Breitenworbis im Landkreis Eichsfeld. Hier müssen erst die Ergebnisse der geologischen Untersuchungen abgewartet werden. Diese sollen Ende März vorliegen, danach werde die Entwurfsbearbeitung beginnen.
Gute Nachrichten gibt es aus dem "Osten" des Landkreises. Mitte dieses Jahres beginnen die Arbeiten an drei Brücken zwischen Heringen und Görsbach und einem weiteren Teilstück in Richtung Osten, das rund drei Kilometer lang ist. Parallel dazu wird die Überquerung der Autobahntrasse über die B 80 gestartet. Die Überquerung wird östlich der Anschlußstelle Heringen entstehen. In diesem Jahr werden laut Wintjen im Thüringer Abschnitt der A 38 (Landkreis Nordhausen und Eichsfeld) insgesamt 90 Millionen Mark verbaut. Man liegt also voll im Plan.
Autor: nnz

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