Nachfrage kaum zu decken
Donnerstag, 28. April 2011, 15:57 Uhr
Die Osterferien neigen sich dem Ende zu. Auch die Lesementorin Beate Herzberg findet sich dann wieder regelmäßig an der Grundschule in Görsbach ein. Warum, weiß Ihre nnz...
Vorgelesen (Foto: M. Daniel)
Die Osterferien neigen sich dem Ende zu. Auch die Lesementorin Beate Herzberg findet sich dann wieder regelmäßig an der Grundschule in Görsbach ein. Sie möchte über den Unterricht hinaus die Freude am Lesen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement erwecken. Ich versuche immer Hilfestellungen zu geben. Und die Arbeit mit den Kindern macht mir Spaß.
Direktorin Karla Schmelzer schwärmt: Sie gehört schon fast zur Schule. Und sie unterstützt uns wirklich sehr. Vor den Ferien lief eine Projektwoche unter dem Motto Mittelalter & Ritter (nnz berichtete). Den abschließenden Höhepunkt bildete der Lesetag. Mit bekannten und unbekannten Texten bewiesen die Schüler der Jury ihre Lesekompetenz. Unterstützung für die Projektwoche und insbesondere für das Erlernen des Lesens leistete Lesementorin Beate Herzberg.
Insgesamt sind 36 Lesementoren an den Grund- und Regelschulen des Landkreises tätig. Deren Einsatz erfolgt über das Nordhäuser Mehrgenerationenhauses MEGEHA. Für die Kinder ist es vorteilhaft, dass die Bezugsperson für das Lesenlernen einmal nicht der Lehrer ist. Christine Hendrich: So trauen sie sich mehr. Die ehemalige Grundschullehrerin steht den Lesementoren in fachlichen Fragen zur Seite. In enger Zusammenarbeit mit Lehrern, dem MEGEHA und den Eltern vermitteln Lesementoren die Fähigkeit und Lust am Lesen, eröffnen die Lesewelt auf ungezwungene, spielerische Weise. Lesementoren müssen weder Lehrer noch Pädagogen sein, erklärt Hendrich. Wir möchten mit dieser ehrenamtlichen Arbeit dazu beitragen, den Kindern bewusst zu machen, was Lesen bedeutet.
Inzwischen reicht die Zahl der Lesementoren längst nicht mehr aus, um die Nachfrage zu decken. Die Schulen haben entdeckt, wie vorteilhaft sich die Unterstützung auswirkt. Deshalb wird es am 4. Mai um 14.00 Uhr im MEGEHA eine Informationsveranstaltung geben, bei der neue Lesementoren gewonnen werden sollen. Wer sich vorstellen kann, wöchentlich eine Stunde freie Zeit zu verwenden, um Kinder beim Lesenlernen zu unterstützen, ist herzlich willkommen. Interessenten können sich unter Tel. 03631 694415 bzw. megeha@lift-nordhausen.de melden.
Autor: psg
Vorgelesen (Foto: M. Daniel)
Die Osterferien neigen sich dem Ende zu. Auch die Lesementorin Beate Herzberg findet sich dann wieder regelmäßig an der Grundschule in Görsbach ein. Sie möchte über den Unterricht hinaus die Freude am Lesen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement erwecken. Ich versuche immer Hilfestellungen zu geben. Und die Arbeit mit den Kindern macht mir Spaß.Direktorin Karla Schmelzer schwärmt: Sie gehört schon fast zur Schule. Und sie unterstützt uns wirklich sehr. Vor den Ferien lief eine Projektwoche unter dem Motto Mittelalter & Ritter (nnz berichtete). Den abschließenden Höhepunkt bildete der Lesetag. Mit bekannten und unbekannten Texten bewiesen die Schüler der Jury ihre Lesekompetenz. Unterstützung für die Projektwoche und insbesondere für das Erlernen des Lesens leistete Lesementorin Beate Herzberg.
Insgesamt sind 36 Lesementoren an den Grund- und Regelschulen des Landkreises tätig. Deren Einsatz erfolgt über das Nordhäuser Mehrgenerationenhauses MEGEHA. Für die Kinder ist es vorteilhaft, dass die Bezugsperson für das Lesenlernen einmal nicht der Lehrer ist. Christine Hendrich: So trauen sie sich mehr. Die ehemalige Grundschullehrerin steht den Lesementoren in fachlichen Fragen zur Seite. In enger Zusammenarbeit mit Lehrern, dem MEGEHA und den Eltern vermitteln Lesementoren die Fähigkeit und Lust am Lesen, eröffnen die Lesewelt auf ungezwungene, spielerische Weise. Lesementoren müssen weder Lehrer noch Pädagogen sein, erklärt Hendrich. Wir möchten mit dieser ehrenamtlichen Arbeit dazu beitragen, den Kindern bewusst zu machen, was Lesen bedeutet.
Inzwischen reicht die Zahl der Lesementoren längst nicht mehr aus, um die Nachfrage zu decken. Die Schulen haben entdeckt, wie vorteilhaft sich die Unterstützung auswirkt. Deshalb wird es am 4. Mai um 14.00 Uhr im MEGEHA eine Informationsveranstaltung geben, bei der neue Lesementoren gewonnen werden sollen. Wer sich vorstellen kann, wöchentlich eine Stunde freie Zeit zu verwenden, um Kinder beim Lesenlernen zu unterstützen, ist herzlich willkommen. Interessenten können sich unter Tel. 03631 694415 bzw. megeha@lift-nordhausen.de melden.
