nnz-Forum: Vielleicht auch nützlich!
Freitag, 20. Juni 2003, 08:17 Uhr
Nordhausen (nnz). Unter der Überschrift Und noch eine Studie beschäftigte sich die nnz in dieser Woche mit der Gehgeschwindigkeit der Menschen. Dazu die Anmerkung eines nnz-Lesers.
Der Anstoss, mich zu dem Artikel zu melden ist die nahezu polemisch formulierte Frage, wem denn das Ergebnis einer solche Studie nutzen könnte? Nun, mir sind Ergebnisse ähnlicher Studien schon seit längerem bekannt. Der Hintergrund solcher Studien ist natürlich die Verhaltensforschung.
Man interessiert sich dafür, welche Umwelteinflüsse (soziale, kulturelle, gesellschaftliche, natürliche usw.) sich auf das sog. "Lebenstempo" auswirken. In Japan z.B. ist das "Lebenstempo" noch grösser als in Deutschland. Es ist klar, das sich hierbei nicht nur gesellschaftliche, sondern auch gesundheitliche Aspekte von solchen Daten ableiten lassen.
Dieses sind dann zunächst erst mal Vermutungen, denen weiter nachgegangen werden muss. So ist es z.B. eine Vermutung, das die höhere Gehgeschwindigkeit bei Männern mit Imponiergehabe zu tun hat. Was aber umgekehrt den Frauen eine höhere Passivität unterstellt. Wohin solche Vermutungen bzw. Bestätigungen führen sei erst einmal dahingestellt. Denn Niemand kann in die Zukunft schauen. Es könnten sich also dabei auch sehr nützliche Dinge ergeben.
Muss denn bei solchen Dingen wirklich immer hinterfragt werden, wozu denn dieses nützlich sei? Wollen wir jegliche Romantik und Leidenschaft aus der Wissenschaft verbannen und sie durch stupide Ökonomie ersetzen?
Rene Brothuhn, Nordhausen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Der Anstoss, mich zu dem Artikel zu melden ist die nahezu polemisch formulierte Frage, wem denn das Ergebnis einer solche Studie nutzen könnte? Nun, mir sind Ergebnisse ähnlicher Studien schon seit längerem bekannt. Der Hintergrund solcher Studien ist natürlich die Verhaltensforschung.
Man interessiert sich dafür, welche Umwelteinflüsse (soziale, kulturelle, gesellschaftliche, natürliche usw.) sich auf das sog. "Lebenstempo" auswirken. In Japan z.B. ist das "Lebenstempo" noch grösser als in Deutschland. Es ist klar, das sich hierbei nicht nur gesellschaftliche, sondern auch gesundheitliche Aspekte von solchen Daten ableiten lassen.
Dieses sind dann zunächst erst mal Vermutungen, denen weiter nachgegangen werden muss. So ist es z.B. eine Vermutung, das die höhere Gehgeschwindigkeit bei Männern mit Imponiergehabe zu tun hat. Was aber umgekehrt den Frauen eine höhere Passivität unterstellt. Wohin solche Vermutungen bzw. Bestätigungen führen sei erst einmal dahingestellt. Denn Niemand kann in die Zukunft schauen. Es könnten sich also dabei auch sehr nützliche Dinge ergeben.
Muss denn bei solchen Dingen wirklich immer hinterfragt werden, wozu denn dieses nützlich sei? Wollen wir jegliche Romantik und Leidenschaft aus der Wissenschaft verbannen und sie durch stupide Ökonomie ersetzen?
Rene Brothuhn, Nordhausen
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