Einer von Dreien aus Tausend
Donnerstag, 21. April 2011, 12:22 Uhr
Beim deutschlandweiten Projekt Jugend liest erhält der Abiturient Tilman Büttner des Humboldt-Gymnasiums aus dem Kurs Biologie von Eva-Maria Kelle einen 1. Preis für seine Langzeitarbeit von der FAZit- Stiftung. Die nnz mit allen Einzelheiten...
Büttner (Foto: privat)
Die Auszeichnungsveranstaltung wird am 19. Mai 2011 im Verlagshaus der F.A.Z. in Frankfurt/Main von den Herausgebern der Zeitung und Vertretern der FAZit-Stiftung und des IZOP-Institutes Aachen, die die Projektrealisierung begleiteten, stattfinden. Dabei werden ohne Rangfolge drei Preisträger ausgezeichnet. Tilman kann sich auf ein besonders hochwertiges Macbook freuen.
Damit erfährt die von Frau Kelle angeleitete erfolgreiche Arbeit mit dem Medium Zeitung in den Biologie-Kursen mit erhöhtem Anforderungsniveau, wie zuvor die der Leistungskurse Biologie, erneut eine besondere Anerkennung im internationalen und nationalen Rahmen, die das hohe Niveau des Projektes unterstreicht.
Im vergangenen Jahr 2010/2011 waren über 1.000 Schüler der Sekundarstufe II aus mehr als 40 Gymnasien Deutschlands und deutschen Schulen im Ausland an Jugend liest beteiligt. Ein Jahr lang erhielten sie ein kostenloses Abonnement der größten Tageszeitung Deutschlands, um sich dem Printmedium Zeitung unter neuen Aspekten zu nähern.
Alles zu lesen, war von vornherein durch den Umfang der Berichterstattung unmöglich. Selektives Lesen war notwendig, um sich zum einen den verschiedenen Formen der Berichterstattung zu nähern, und zum anderen die teilweise sehr komplexen Artikel und Themen inhaltlich zu erfassen. Der Schwerpunkt lag am Humboldt-Gymnasium auf biologischen Inhalten. Die Einbeziehung von aktuellsten Meldungen in den Unterricht war den Schülern schon bekannt.
Auf den Stellwänden im Schulhaus der Oberstufe wurden von Teams des Biologie-Kurses in regelmäßigen kurzen Abständen Artikel vorgestellt und rezensiert. Die Bezüge zur Biologie waren ganz unterschiedlich und reichten von regenerativen Energien bis hin zu neuen Erkenntnissen der Züchtung, von der Präimplantionsdiskussion bis zu Lebensmittelskandalen, Umweltkatastrophen und dem Klimawandel.
Im Kurshalbjahr 11 II hatten sich darüberhinaus die SchülerInnen ein aktuelles Thema aus der Berichterstattung der Zeitung auswählen können. Die gewählte Problemstellung wurde vor den Mitschülern inhaltlich vorgestellt und begründet. Über mehrere Monate wurden dazu Artikel gesammelt und die Informationen durch vervollständigendes Quellenstudium vertiefend geordnet. So entstanden wie bereits auch in den Vorjahren Langzeitarbeiten, die individuellen Bezügen zum Unterrichtsfach Biologie, aktuellsten gesellschaftlichen Problemen und Diskussionen entsprachen.
Diese Form der Bearbeitung markiert ein besonderes Niveau gymnasialer Bildung, das explizit auf die Anforderungen des Studiums vorbereitet. Das ist ein Anliegen der medienkundlichen Arbeit des Biologie- Unterrichtes der Oberstufe in unserem Hause.
Durch die Beschäftigung mit aktuellsten Meldungen aus den Wissenschaftsbereichen und der Tagespolitik erhalten Abiturienten zudem Einblicke in Berufsfelder, die sonst eher schwer zugänglich sind. Studienwünsche können entstehen oder sich verfestigen. Nicht zu vergessen sind die Wahrnehmung und der Umgang mit Sprache als ein unverzichtbarer Teil der Persönlichkeitsbildung.
Seit 1995 wird die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an unserem Gymnasium durch verschiedene, zum Teil greenzüberschreitende Projekte gepflegt. Je nach den Zielstellungen von Jugend und Umwelt, Umwelt baut Brücken und Jugend liest konnten die Schüler der Leistungskurse Biologie und neu auch die mit erhöhtem Anforderungsniveau (eA), sich auch als Reporter in Thüringen, Bayern, Polen und Tschechien betätigen.
Ganze Zeitungsseiten der F.A.Z. wurden gestaltet, zum Beispiel über ökologische Landwirtschaft in Thüringen, die Nutzung regenerativer Energien in unserem Bundesland, die Umsetzung von EU-Richtlinien in bezug auf Industrie und Umwelt- und Naturschutz in den Nachbarländern Polen und Tschechien, den Nationalpark Hainich, die Wiederansiedlung der Wildkatze und den ökologischen Landkreis Nordhausen. Dabei wurden die eingereichten Artikel und auch die Langzeitarbeiten im internationalen und nationalen Vergleich wiederholt prämiert.
Nun also wieder ein 1. Preis für unsere Schule, für einen Schüler der 12. Klasse für seine Arbeit Die Kritik am Weltklimarat am Beispiel des Gletscherschmelzens – Ein Preis, der im deutschlandweiten Vergleich vergeben wurde mit dem Maßstab einer hochangesehenen deutschen Tageszeitung und der unabhängigen FAZit- Stiftung.
Unser Glückwunsch geht an Tilman Büttner mit allen guten Wünschen für seine Abiturprüfungen und seine persönliche Zukunft.
Autor: nnz
Büttner (Foto: privat)
Die Auszeichnungsveranstaltung wird am 19. Mai 2011 im Verlagshaus der F.A.Z. in Frankfurt/Main von den Herausgebern der Zeitung und Vertretern der FAZit-Stiftung und des IZOP-Institutes Aachen, die die Projektrealisierung begleiteten, stattfinden. Dabei werden ohne Rangfolge drei Preisträger ausgezeichnet. Tilman kann sich auf ein besonders hochwertiges Macbook freuen.Damit erfährt die von Frau Kelle angeleitete erfolgreiche Arbeit mit dem Medium Zeitung in den Biologie-Kursen mit erhöhtem Anforderungsniveau, wie zuvor die der Leistungskurse Biologie, erneut eine besondere Anerkennung im internationalen und nationalen Rahmen, die das hohe Niveau des Projektes unterstreicht.
Im vergangenen Jahr 2010/2011 waren über 1.000 Schüler der Sekundarstufe II aus mehr als 40 Gymnasien Deutschlands und deutschen Schulen im Ausland an Jugend liest beteiligt. Ein Jahr lang erhielten sie ein kostenloses Abonnement der größten Tageszeitung Deutschlands, um sich dem Printmedium Zeitung unter neuen Aspekten zu nähern.
Alles zu lesen, war von vornherein durch den Umfang der Berichterstattung unmöglich. Selektives Lesen war notwendig, um sich zum einen den verschiedenen Formen der Berichterstattung zu nähern, und zum anderen die teilweise sehr komplexen Artikel und Themen inhaltlich zu erfassen. Der Schwerpunkt lag am Humboldt-Gymnasium auf biologischen Inhalten. Die Einbeziehung von aktuellsten Meldungen in den Unterricht war den Schülern schon bekannt.
Auf den Stellwänden im Schulhaus der Oberstufe wurden von Teams des Biologie-Kurses in regelmäßigen kurzen Abständen Artikel vorgestellt und rezensiert. Die Bezüge zur Biologie waren ganz unterschiedlich und reichten von regenerativen Energien bis hin zu neuen Erkenntnissen der Züchtung, von der Präimplantionsdiskussion bis zu Lebensmittelskandalen, Umweltkatastrophen und dem Klimawandel.
Im Kurshalbjahr 11 II hatten sich darüberhinaus die SchülerInnen ein aktuelles Thema aus der Berichterstattung der Zeitung auswählen können. Die gewählte Problemstellung wurde vor den Mitschülern inhaltlich vorgestellt und begründet. Über mehrere Monate wurden dazu Artikel gesammelt und die Informationen durch vervollständigendes Quellenstudium vertiefend geordnet. So entstanden wie bereits auch in den Vorjahren Langzeitarbeiten, die individuellen Bezügen zum Unterrichtsfach Biologie, aktuellsten gesellschaftlichen Problemen und Diskussionen entsprachen.
Diese Form der Bearbeitung markiert ein besonderes Niveau gymnasialer Bildung, das explizit auf die Anforderungen des Studiums vorbereitet. Das ist ein Anliegen der medienkundlichen Arbeit des Biologie- Unterrichtes der Oberstufe in unserem Hause.
Durch die Beschäftigung mit aktuellsten Meldungen aus den Wissenschaftsbereichen und der Tagespolitik erhalten Abiturienten zudem Einblicke in Berufsfelder, die sonst eher schwer zugänglich sind. Studienwünsche können entstehen oder sich verfestigen. Nicht zu vergessen sind die Wahrnehmung und der Umgang mit Sprache als ein unverzichtbarer Teil der Persönlichkeitsbildung.
Seit 1995 wird die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an unserem Gymnasium durch verschiedene, zum Teil greenzüberschreitende Projekte gepflegt. Je nach den Zielstellungen von Jugend und Umwelt, Umwelt baut Brücken und Jugend liest konnten die Schüler der Leistungskurse Biologie und neu auch die mit erhöhtem Anforderungsniveau (eA), sich auch als Reporter in Thüringen, Bayern, Polen und Tschechien betätigen.
Ganze Zeitungsseiten der F.A.Z. wurden gestaltet, zum Beispiel über ökologische Landwirtschaft in Thüringen, die Nutzung regenerativer Energien in unserem Bundesland, die Umsetzung von EU-Richtlinien in bezug auf Industrie und Umwelt- und Naturschutz in den Nachbarländern Polen und Tschechien, den Nationalpark Hainich, die Wiederansiedlung der Wildkatze und den ökologischen Landkreis Nordhausen. Dabei wurden die eingereichten Artikel und auch die Langzeitarbeiten im internationalen und nationalen Vergleich wiederholt prämiert.
Nun also wieder ein 1. Preis für unsere Schule, für einen Schüler der 12. Klasse für seine Arbeit Die Kritik am Weltklimarat am Beispiel des Gletscherschmelzens – Ein Preis, der im deutschlandweiten Vergleich vergeben wurde mit dem Maßstab einer hochangesehenen deutschen Tageszeitung und der unabhängigen FAZit- Stiftung.
Unser Glückwunsch geht an Tilman Büttner mit allen guten Wünschen für seine Abiturprüfungen und seine persönliche Zukunft.
