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Jetzt Werther?

Donnerstag, 21. April 2011, 12:04 Uhr
Sundhausen als Standort für einen Autohof hat sich seit gestern erledigt, in Hesserode schweigt der Investor, doch es gibt eine Alternative. In Werther stehen nach nnz-Informationen alle Zeichen auf Grün...


Der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Werther, Hans-Jürgen Weidt, berichtete der nnz heute, dass es bereits seit längerer Zeit Gespräche mit drei Investoren über eine Ansiedlung an der ehemaligen B 80 gebe. Einer davon habe sich bereits vor elf Jahren bei der Gemeinde gemeldet und sein Interesse bekundet. Nur festlegen wollte sich zum damaligen Zeitpunkt noch niemand, da vor elf Jahren kein Planer oder Politiker sagen konnte, wann die A 38 denn nur wirklich durchgängig befahrbar sei.

Das ist Geschichte, der Verkehr rollt auf der Ost-West-Achse. Immer noch Bestand hat also der damalige Aufstellungsbeschluss des Gemeinderates. Und der steht ebenso immer noch dahinter, wie auch zum Beispiel das benachbarte Hotel sowie die Grundstücksbesitzer, die am Ortsrand von Werther ihre Häuser bewohnen.

Und genau in dieser Entfernung sieht Weidt die Vorteile dieses Standortes, der sich, fährt man die ehemalige B 80 in Richtung Wipperdorf, zwischen den Autobahnabfahrten und der Straße nach Hesserode befindet. Eine Wohnbebauung wird davon nicht tendiert. Und, so Weidt: "Auch die Entfernung wie beim Standort Hesserode wird den Anforderungen an einen modernen Autohof gerecht." Mehr noch, die beiden Landwirte, denen die vier Hektar Ackerfläche gehören, würden laut Weidt diese verkaufen.

In den kommenden Tagen wird Weidt weitere Gespräche mit dem Planungsbüro suchen und sich mit den Fachleuten über die weiteren Schritte besprechen und beraten. Er hofft zudem, das eventuelle Planungsvorhaben schnell realisiert werden können.

In Richtung Bürgerinitiative Sundhausen gratuliert der Werthersche Bürgermeister deren Mitgliedern für ihren Erfolg und zollt ihnen seinen Respekt für ihre Beharrlichkeit.
Autor: nnz

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