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Positionspapier zur EU-Agrarreform

Dienstag, 19. April 2011, 09:24 Uhr
Der Landtagsabgeordnete Egon Primas hat an einem Positionspapier des Bundesfachausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mitgearbeitet. Was da gefordert wird, hat Anja Sturm für die nnz zusammengefasst.

Der Bundesfachausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU Deutschland, dem der Landtagsabgeordnete Egon Primas angehört, hat ein Positionspapier zur EU-Agrarreform 2013 verabschiedet.

Darin wird betont, dass die Landwirte vor Ort angesichts der wachsenden Anforderungen an die Landwirtschaft, die mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Lebensmittelproduktion für die wachsende Weltbevölkerung und mit dem Klimaschutz einhergehen, weiterhin Unterstützung brauchen.

„Die deutschen Besonderheiten der Landwirtschaft und die Leistungen, die die Landwirtschaft heute schon im Umweltschutz erbringt, müssen durch die EU anerkannt werden“, betonte Primas. Diejenigen, die mehr Leistungen für die Gesellschaft erbringen, die viel für den ländlichen Raum und für Umwelt- und Klimaschutz tun, müssen auch mehr Mittel erhalten. Das es regional in den europäischen Ländern unterschiedliche Voraussetzungen gibt, sollte die EU den regionalen Gegebenheiten Rechnung tragen.

Der CDU-Bundesfachausschuss hat sich für die Stärkung der lokal verwurzelten Landwirtschaft und den Erhalt der regionalen Strukturen ausgesprochen. Die Agrarmittel sollen der Landwirtschaft vor Ort und nicht renditeorientierten Kapitalanlegern und Fondsgesellschaften zugute kommen, die zunehmend auf dem Agrarmarkt einsteigen wollen. „Dies ist auch für Thüringen, das regional landwirtschaftlich stark geprägt ist, von großer Bedeutung“, erläuterte Egon Primas

Anja Sturm
Autor: nnz

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