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Jagdgenossenschaft stockt Belohnung auf

Freitag, 15. April 2011, 10:35 Uhr
In ihrer gestrigen Jahreshauptversammlung beschäftigte sich die Jagdgenossenschaft „ALTER STOLBERG“ auch mit dem Überfall auf einen Jäger in der letzten Woche. Hier ein Statement.

Am Donnerstagabend fand in Urbach die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft ALTER STOLBERG statt. Ein Thema, was spontan in der Diskussion angesprochen wurde, war die brutale Attacke auf den 71-jährigen Jäger am vergangenen Sonnabend im Steinmühlental bei Appenrode.
Fassungslosigkeit und Empörung kamen zum Ausdruck. Die Brutalität mit der die Täter vorgegangen sind und so schwerste Verletzungen billigend in Kauf genommen haben, hat viele tiefgreifend erschüttert.

Es ist erschreckend, wie niedrig mittlerweile die Hemmschwelle bei einigen Mitgliedern unserer Gesellschaft ist – war eine oft geäußerte Feststellung.
Hier muß etwas unternommen werden, war die einhellige Meinung. Dieses Mal trifft es einen Jäger, das nächste Mal ist es ein Pilzsucher, ein einfacher Wanderer oder ein Tourist.

Die 66 anwesenden Grundeigentümer beschlossen einstimmig, dass die Jagdgenossenschaft ALTER STOLBERG die bisher festgesetzte Belohnung für die Ergreifung und Überführung des Täters um 300,- Euro aufstockt. Vielleicht ein kleiner Beitrag gegen das Rowdytum.

Der Vorsitzende wurde beauftragt, sich umgehend mit der Nordhäuser Polizeidirektion in Verbindung zu setzen.

Der Vorstand
Autor: nnz

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